Transportkosten senken

Transport-Branche: Wie Kosten senken?
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Der Preisdruck in der Transport-Branche wächst. Der Faktor Kosteneffizienz wird immer wichtiger. Verbesserungen sind insbesondere in den Bereichen Kraftstoffkosten sowie Fahrergewinnung- und Qualifizierung möglich und nötig. Doch wie kann das praktisch funktionieren?

Für die Teilnehmer der Dialog-Initiative „Driving Ahead“ von Goodyear steht fest: Regularien und neue Fahrzeug-Entwicklungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Neben dem Reifen-Hersteller haben sich an der ersten Auflage der neuen Gesprächsrunde fünf Transporteure über Trends und Innovationen des Transportwesens beteiligt.

Reduzierung des Kraftstoff-Verbrauchs

Einen der wichtigsten Regularien: die Reduzierung des Kraftstoff-Verbrauchs, da Kraftstoff ein Drittel der variablen Kosten von Transporteuren ausmacht. Die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge auf 85 km/h spart zum Beispiel laut Flottenmanager Andreas Manke von der Spedition Bartkowiak 1,0 Liter und 1,8 Liter Kraftstoff auf 100 km bei mittlerer Tonnage ein. Rollwiderstandsoptimierte Reifen senken den Verbrauch nochmals um mindestens 1,0 Liter auf 100 km. Doch nicht nur durch Veränderungen am Fahrzeug lässt sich Sprit sparen.
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Wirtschaftlich geschulte Fahrweise

Entscheidenden Einfluss hat auch der Trucker mit seiner Fahrweise. Auf eine wirtschaftliche Fahrweise geschulte Fahrer aber sind laut den Teilnehmern oft Mangelware. Deutliche Kritik am Zustand der deutschen Verkehrswege üben die „Driving Ahead“-Teilnehmer aus Deutschland. Die Investitionen seien nicht ausreichend. Andreas Manke: „Je mehr die Straßen optimiert sind, desto besser ist beispielsweise der Rollwiderstand. Zahlreiche Rheinbrücken im Kölner Raum sind beispielsweise wegen Mängeln gesperrt. Hierdurch fahren wir unnütze Kilometer.“ Und damit wird unnötig Kraftstoff und damit Geld verbrannt. Der Pkw-Maut in Deutschland können die Teilnehmer der Gesprächsrunde trotz zahlreicher kritischer Äußerungen durchaus auch Gutes abgewinnen. Die Maut sei genau der richtige Anreiz, damit Unternehmer in bessere Schadstoffklassen investieren. Zudem schaffe sie eine bessere Umweltsituation mit mehr Lebensqualität. Jochen Quick plädiert sogar für ein Maut-Gesamtkonzept für alle Verkehrsteilnehmer, „da der Raum auf der Straße immer knapper wird.“ Eine erhoffte breitere Verteilung der Kosten auch auf die Schultern von Privatleuten dürfte in diese Beurteilung aber auch eingeflossen sein.

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