Trikke darf auf deutschen Straßen fahren
Trikke darf auf deutschen Straßen fahren Bilder

Copyright: Trikke Europe,Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn

Trikke darf auf deutschen Straßen fahren - Foto:  Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn Bilder

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Der klassische Tretroller ist out. Der dreirädrige „Trikke“ (sprich „Treik“) ist in. Der Elektro-Roller wird im Stehen und nur auf der Straße gefahren. Er ist 20 Kilogramm leicht, klappbar und eignet sich ideal für die Fahrt ins Büro. Auch eine Mitnahme im Auto oder in der Straßenbahn ist kein Problem.

Der TÜV Nord hat nun sein Okay gegeben[foto id=“506712″ size=“small“ position=“right“] und den Elektro-Roller auch in Deutschland zugelassen. In anderen europäischen Ländern ist er bereits ein Erfolg. Der E-Roller ist bis zu 25 km/h schnell, hat eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern und kann in vier Stunden an jeder Steckdose aufgetankt werden. Die Version bis 20 km/h darf ohne Helm gefahren werden. Ein Versicherungsschutz ist wie beim Mofa erforderlich. Wichtig auch: Für den modernen Roller ist der Führerschein der Klasse AM erforderlich. Wer das 16. Lebensjahr erreicht hat, kann die Fahrerlaubnis für Kleinkrafträder erwerben und darf nach bestandeneder Prüfung mit dem E-Roller durch die Stadt flitzen. „Gefährte dieser Art schaffen eine ganz neue Mobilität in der Stadt“, sagt Joris de Luij vom Hersteller Trikke Europe aus Den Haag. Das neueste Modell wird in den Niederlanden gefertigt und ist ab Juli zu einem Preis von 2 850 Euro im Fachhandel erhältlich. Gegen so ein modernes Gerät sieht der klassische Roller aus vergangenen Tagen natürlich alt aus, aber auch der emotionale Wert sollte nicht unterschätzt werden.

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