TÜV Süd: Airbag und Abgasreinigung werden zu Sorgenkindern
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Die elektronischen Systeme sind bei neuen Autos zwar generell in gutem Zustand. Probleme zeichnen sicher aber bei Airbags, ESP und elektronisch geregelter Abgasreinigung ab. Das ist das Ergebnis der elektronischen Hauptuntersuchung (HU), die seit April bei Autos ab Baujahr 2006 Pflicht ist und deren Ergebnisse jetzt vom TÜV Süd erstmals ausgewertet wurden.

Ganz oben auf der Mängelliste steht dabei der Airbag. Zwar waren nur 81 Airbags bei gut 145.00 untersuchten Fahrzeugen defekt, doch kann es nach Ansicht des TÜV Süd nicht sein, dass der Airbag bei drei Jahre alten Autos nicht zuverlässig funktioniert. Hier seien Hersteller und Werkstätten gefragt, die Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Noch schlechter sieht es bei älteren Fahrzeugen aus. 2008 hat der TÜV Süd bei den von ihm durchgeführten Hauptuntersuchungen mehr als 13.000 defekte Airbags entdeckt. Bei den Vier- bis Fünfjährigen verdoppelte sich die Zahl auf 161, bei den sieben und acht Jahre alten Autos fuhren gar 525 ohne funktionstüchtigen Airbag.

Als weitere Sorgenkinder bei den Fahrzeugen, die seit April erstmals zur HU fuhren, entpuppten sich das ESP und die elektronisch geregelte Abgasreinigung. So versagte z.B. 245-mal das Motormanagement im Hinblick auf die Abgasreinigung, was die Schadstoffemissionen in der Regel sprunghaft ansteigen lässt. Angesichts dieser Ergebnisse erklärte der TÜV Süd, dass die vorliegenden Zahlen zwar nur einen Trend widerspiegelten. Sie zeigten aber bereits jetzt, wie notwendig es sei, auch die sicherheits- und umweltrelevante Elektronik im Zuge der HU prüfen zu lassen.

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