Auspuff-Partikel

Ultrafeine Auspuff-Partikel erhöhen Atemwegserkrankungen

Schmidt soll bei ATU technische Kompetenz stärken Bilder

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Die Zeit schwarzer Wolken aus dem Auspuff von Dieselfahrzeugen ist zwar vorbei, dennoch stoßen Verbrennungsmotoren extrem kleine Partikel aus. Diese Partikel erhöhen das Risiko von Atemwegserkrankungen, haben nun Forscher der Technischen Universität Dresden nachgewiesen. Durch epidemiologische Analysen in fünf europäischen Städten erkannten die Forscher im Rahmen des Europa-Projektes UFIREG einen direkten Zusammenhang zwischen feinen Partikeln und Atemwegserkrankungen. Eine Zunahme dieser Partikel um 1 000 pro Kubikzentimeter am Tag erhöhe das Risiko von Krankheiten des Atemsystems um zwei Prozent. Diese Erkenntnis basiert auf einer dreijährigen Untersuchung unter Leitung des Forschungsverbundes Public Health Sachsen der TU Dresden. Umwelt- und Gesundheitswissenschaftler hatten hierzu in Dresden und Augsburg, Prag und Ljubljana sowie im ukrainischen Chernivtsi die Anzahl ultrafeiner Partikel in der Luft gemessen und die gewonnen Daten in Relation zu den Einweisungen in Krankenhäuser und Statistiken über Todesursachen gesetzt.

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