Umwelthilfe fordert Verbot für Kältemittel
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Ein sofortiges europaweites Verwendungsverbot für das Kältemittel R1234yf in Pkw-Klimaanlagen fordert die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH). Sie unterstützt damit das Vorgehen des Automobilbauers Daimler, der sich trotz des Drucks der EU und den Zulassungs-Schikanen für neue Mercedes-Modelle in Frankreich grundsätzlich gegen den Einsatzes dieses Kältemittels gewehrt hat. Tests haben gesundheitsgefährdende Konzentrationen an Flusssäure ergeben. Die Untersuchungsergebnisse sind der EU zur Verfügung gestellt worden.

Mittlerweile geht die DUH die EU und den Industriekommissar Antonio Tajyni scharf an, indem sie ihnen vorwirft, entgegen der Empfehlung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) keine eigenen Sicherheitsüberprüfungen mit R1234yf durchzuführen. Denn eine lebensgefährliche Konzentration von Flusssäure werde bereits erreicht, wenn in einer etwa 1 700 qm großen Tiefgarage ein einziges Auto mit R1234yf abbrennt. Kommt es zu einem Brandfall mit einem Fünf-Kilo-Behälter R 1234yf, wie er üblicherweise in Werkstätten verwendet wird, kann sogar die zehnfache Fläche kontaminiert werden. Die DUH fordert daher neben einem Nutzungsverbot von Tiefgaragen für Autos mit R1234yf und drastisch verschärften Sicherheitsbestimmungen für Autowerkstätten die schnellstmögliche Einführung des natürlichen Kältemittels CO2 für Auto-Klimaanlagen.

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