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Umwelthilfe: Grüne Karten für Firmen-Chefs
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Das Ergebnis ist noch nicht unbedingt gut, aber die Tendenz ist zumindest positiv: Nach einem bundesweiten Check von Unternehmensflotten und den Chef-Dienstwagen konstatiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegenüber dem Vorjahr leichte Verbesserungen. Erstmals wurden die Top 10 der umweltfreundlichsten Firmen-Lenker errechnet. Bei 194 börsennotierten und mittelständischen Unternehmen fragte die DUH nach dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß des Fahrzeugs des Vorsitzenden, der Vorstandsflotte und der Unternehmensflotte. Die Antworten wurden anhand einer Punkteskala bewertet, dann wurden grüne, gelbe und rote Karten verteilt.

Zwölf Mal Grün, 50 Mal Gelb und 132 Mal Rot

Immerhin zwölf Firmen, fünf mehr als 2014, schafften die grüne Karte. Am besten schnitten Frosta, Allianz, Tchibo, Kaiser’s Tengelmann und die Pfeiffer Vacuum GmbH ab. Ikea konnte sich auf Anhieb ebenfalls eine grüne Karte sichern. Von gelb auf grün schalteten Deutsche Telekom, SMA Solar Technology AG, Coca-Cola Deutschland und die Drägerwerk AG. Die DuPont de Nemours GmbH antwortete 2015 erstmals auf die DUH-Anfrage und bekam ebenfalls eine grüne Karte. 50 Mal gab es Gelb, 132 Mal wurde wegen zu hoher CO2-Emissionen oder mangelnder Auskunftsfreude eine rote Karte vergeben.

Neue Top-10-Liste

Zum ersten Mal erstellte die DUH auch eine Top-10-Liste der Unternehmens-Chefs. An der Spitze steht Markus Conrad von Tchibo mit einem BMW i3, gefolgt von Felix Ahlers von Frosta, der einen VW Up fährt. Ein DUH-Sprecher: „Sie zeigen, dass ein Konzernlenker in einem sparsamen Dienstwagen unter 100 Gramm CO2 pro Kilometer unterwegs sein kann.“ Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Unternehmensflotten im Jahr 2015 verfehlt mit einem Wert von 133 g/km nur knapp den EU-Zielwert, lobt die DUH. Vor vier Jahren habe der Durchschnittswert noch 156 g/km betragen.

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