Untersuchung: MPU – Beratungsangebote schlecht gestaltet

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Verkehrsauffällige Autofahrer nutzen viel zu spät oder zu wenig bestehende Angebote zur Wiederherstellung der Fahreignung. Personen die sich rechtzeitig beraten lassen, sind früher wieder mobil. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen wissen viele Betroffene weder über die Hintergründe noch über die Möglichkeiten der  Förderung ausreichend Bescheid.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes füllten 1.631 verkehrsauffällige Autofahrer einen Fragebogen aus. Explizit gefragt wurde nach dem Nutzen und der Herkunft von Informationen. Um sich ausreichend auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung vorbereiten zu können, müssten die Fahrer spätestens 2 Monate nach dem Führerscheinentzug wissen, wie sie diesen zurück erhalten können. Die Umfrage ergab, dass lediglich ein Viertel diese Information zugestellt bekommen hat. Knapp die Hälfte der Teilnehmer war mit den Inhalten unzufrieden.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten auch, dass 62,4 Prozent der rechtzeitig informierten Autofahrer ein positives Gutachten der MPU erhielten. Sofern sie davor noch eine Schulungsmaßnahme besuchten, lag die Erfolgsquote bei 81 Prozent. Diejenigen ohne Beratung waren nur halb so erfolgreich.

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