US-Markt

USA als Wachstumsmarkt für deutsche Autobauer

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Die USA gehören zu den wichtigsten Absatzmärkten der Automobilindustrie. Und das Geschäft dort brummt. Mit 16,4 Millionen Neufahrzeugen hat das Wachstum dort 2014 rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr betragen. Besonders gut verkaufen sich die leichten Trucks, die sogar um zehn Prozent auf nun 8,7 Millionen Einheiten zugelegt haben. Mit nur plus 1,0 Prozent bescheiden war dagegen der Zuwachs bei den Pkw auf 7,7 Millionen Fahrzeuge. Von der positiven Entwicklung des US-Marktes in den vergangenen Jahren haben insbesondere deutsche Hersteller profitiert, die ihren Absatz in den vergangenen fünf Jahren um mehr als die Hälfte steigern konnten. 2014 sind 1,4 Millionen deutsche Autos verkauft worden, das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders rasant wächst in den USA das Geschäft mit Elektrofahrzeugen und hier haben deutsche Marken einen nennenswerten Anteil: Sie konnten ihren Absatz 2014 innerhalb eines Jahres auf 11 300 Neuwagen mit Elektroantrieb verzehnfachen (Plug-in-Hybrid – PHEV, rein batterieelektrisch- BEV). Der US-Gesamtmarkt ist 2014 um 23 Prozent auf knapp 119 100 Einheiten angewachsen. Jedes zehnte Elektroauto, das 2014 in den USA neu verkauft wurde, trägt aber ein deutsches Markenzeichen.

BMW am stärksten vertreten

Bei Dieselfahrzeugen stehen Produkte „Made in Germany“ ganz vorn. Der Marktanteil deutscher Hersteller liegt hier laut VDA bei 94 Prozent. Wobei dieses Segment auf dem US-Markt mit einem Anteil von 3,1 Prozent immer noch ein Schattendasein führt. Mit großem Abstand am erfolgreichsten sind deutsche Marken laut einer Studie des CAR-Center Automotive Research in den USA auf dem Premium-Markt. Im vergangenen Jahrzehnt hat es hier deutliche Verschiebungen gegeben: So konnten Hersteller aus Deutschland ihren Marktanteil von 33 Prozent bzw. 651 000 Premium-Fahrzeugen in 2005 auf 49 Prozent oder 970 000 Fahrzeuge 2014 steigern. Am stärksten ist auf dem US-Markt BMW mit rund 340 000 verkauften Pkw im vergangenen Jahr vertreten. Dahinter folgen Mercedes-Benz mit etwa 330 000 Neuwagen, Audi mit 83 000 neuen Autos und Porsche mit knapp 32 000 Fahrzeugen.

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