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Verbrennungsmotoren verfügen noch über viel Sparpotenzial

Verbrennungsmotoren verfügen noch über viel Sparpotenzial Bilder

Copyright: auto.de

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Die Optimierung des Verbrennungsmotors ist mittelfristig der beste Weg, um Kraftstoff zu sparen. Denn solange noch keine leistungsfähige Batterie für Elektroautos bereit steht und sich dadurch die E-Mobilität flächendeckend durchsetzen kann, wird der klassische Antrieb die führende Rolle spielen.

Einsparpotenzial der Verbrennungsmotoren

Das Einsparpotenzial der Verbrennungsmotoren ist hoch. Derzeit kommen von 100 Prozent Kraftstoff nur 18 Prozent am Rad an. Der Rest geht beispielsweise durch Abgaswärme, [foto id=“306283″ size=“small“ position=“right“]Wandwärme, Reibung und Ladungswechsel verloren. Vor allem bei Benzinaggregaten kann nach Ansicht von Dr. Kurt Kirsten, Motorenexperte bei Schaeffler, viel erreicht werden. So bieten schon Downsizing-Motoren – also der Einsatz von kleineren Aggregaten mit Turboaufladung – sowie Start-Stopp-Systeme bis zu acht beziehungsweise fünf Prozent Einsparungspotenzial. Um vier bis sechs Prozent könnte der Kraftstoffverbrauch durch die Aufhebung der Drosselverluste sinken. Ferner sei es möglich, durch Reibungsminimierung, bedarfsgesteuerte Nebenaggregate und ein gutes Thermomanagement bis zu sieben Prozent einzusparen.

Optimierungspotenzial

Dieses Optimierungspotenzial will Schaeffler weitgehend ausschöpfen. Einen Schritt in diese Richtung hat der Zulieferer aus Herzogenaurach zusammen mit Porsche getan und die Studie „CO2ncept-10 Prozent“ entwickelt. Dabei wurden bei einem Cayenne mit V8-Motor in der Entwicklung befindliche und Serien-Bauteile eingesetzt, die zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauches und damit auch zur Verringerung der CO2-Emission um zehn Prozent beitragen sollen. Dabei sind 5,8 Prozent der Einsparung auf die Verbesserung des Motors zurückzuführen. Das [foto id=“306284″ size=“small“ position=“left“]Gros indessen macht die Ventilsteuerung VarioCam Plus aus, bei der die Nockenwellenversteller elektromechanisch statt hydraulisch geregelt werden.

Weiteres Verbesserungspotenzial

Weiteres Verbesserungspotenzial ist beim Fahrwerk ausgeschöpft worden: Durch den Austausch des hydraulischen Wankstabilisators gegen ein elektromechanisch gesteuertes Pendant konnte ein Verbrauchsvorteil von 3,2 Prozent erreicht werden. Und selbst für den Laien unwichtig erscheinende Details wie Lager können durch eine Verbesserung zur Kraftstoffreduzierung beitragen. So wurde bei der Cayenne-Studie durch die Verwendung von Leichtlaufradlagern mit mehrreihigen Schrägkugellagern und die in Vorder- und Hinterraddifferenzial zum Einsatz kommenden zweireihigen Schrägkugellager (Twin Tandem-Lager) mehr als ein Prozent Sprit eingespart.

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