Verkehrsicherheit: Tückisches Laub
Verkehrsicherheit: Tückisches Laub Bilder

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Das von den Bäumen fallende Laub gehört zu den optischen Schönheiten des Herbstes. Für Autofahrer ist es in zweifacher Hinsicht tückisch. Der TÜV Thüringen rät deshalb, die Gefahren durch Herbstlaub nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Zum einen schmälert es den Durchblick durch die Windschutzscheibe, wenn es sich unter die Wischerblätter klemmt. Der Scheibenwischer hinterlässt dann ein Sichtfeld voller Schlieren, das den Durchblick nachhaltig einschränkt. Da hilft zunächst langsames Fahren, notfalls Anhalten. In leichten Fällen schafft es der Wischer durch eine geänderte Wischgeschwindigkeit von allein, sich des Laubblattes zu entledigen, oder es per Hand entfernt.

Nasses Laub lässt eine Fahrbahn schnell zu einer Rutschfläche werden, die in Kurven und beim Bremsen ebenso gefährlich ist wie Glatteis. Es wirkt wie ein Schmierfilm. Die Räder des Autos bremsen nicht direkt auf der Fahrbahn ab, sondern auf den Blättern. Die Bremswirkung verringert sich, der Bremsweg kann sich dadurch verdoppeln. Ein ähnlicher Effekt tritt in der Kurvenfahrt auf, bei der die Räder an Seitenhalt verlieren.

Eine weitere Tücke des Herbstes ist der Nebel, der urplötzlich in Schwaden über die Fahrbahn zieht und eine angemessene Verringerung des Tempos verlangt. Das Fahren mit Licht ist dann eine Selbstverständlichkeit. Wer seinen Lichtschalter fürs Fahrlicht auf Automatik gestellt hat, muss prüfen, ob die Automatik auf den Nebel reagiert. Oft tut sie das nicht, weil es nicht dunkel genug ist. Dann muss der Fahrer das Licht manuell einschalten. Oft schalten die Fahrzeugführer auch gleich die Nebelschlussleuchte ein. Das ist aber nur bei Sichtweiten unter 50 Meter erlaubt, sonst blenden diese intensiven Leuchten den Nachfolgeverkehr.

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