Virgin kam nicht weit: In Melbourne wird alles besser

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(motorsport-magazin.com) Beim Start hatte das Rennen in Bahrain für Virgin Racing noch wirklich gut ausgesehen. Timo Glock gewann eine Position, Lucas di Grassi sogar drei. Doch die Freude sollte nicht lange währen. Di Grassi musste sein Auto nach zwei Runden in Kurve neun abstellen, weil der Hydraulikdruck nachließ. Als Timo Glock nur wenig später Heikki Kovalainen im Lotus überholte, keimte dann wieder Hoffnung an der Box auf, doch die sollte nicht lange anhalten. Erst ging der dritte, dann der fünfte Gang verloren, das konnte das Team an der Box nicht mehr richten und auch für Glock war das Rennen vorbei. 16 Runden hatte der Deutsche geschafft.

"Das Rennen lief gut für mich, nachdem ich an Heikki vorbeigekommen war. Wir hatten einen guten Kampf, wenn man bedenkt, wo wir lagen und es war schön, wieder dieses Renngefühl zu haben. Aber erst verlor ich den dritten Gang und konnte das noch umfahren." Als der fünfte Gang weg war, ging das nicht mehr. Glock bedauerte, dass danach nicht einmal mehr ein paar Entwicklungs-Kilometer drin waren, doch in dieser Phase der Entwicklung will er sich über so etwas nicht ärgern. "Wir müssen uns nur darauf konzentrieren, alles zu tun, damit wir in Melbourne stärker sind", sagte Glock.

Noch ein weiter Weg

Di Grassi wollte sich auch nicht zu sehr wegen seines Ausfalls aufregen. "Wir werden in Melbourne mit neuen Entwicklungen am Start sein und wir werden auch Lösungen für die Probleme haben, die wir hier hatten. Es ist das erste von 19 Rennen und es ist noch ein weiter Weg", sagte er. Laut Technikdirektor Nick Wirth war Di Grassis Hydraulik-Problem dieses Wochenende öfter aufgetreten, also bekannt, bei Glock musste erst geschaut werden, warum die Temperatur im Getriebe anstieg und für den Ausfall sorgte. "Wir verlassen den ersten Grand Prix also enttäuscht, weil wir kein Auto ins Ziel brachten, wir hatten aber zumindest keines der Probleme der Wintertests mehr", sagte Wirth.

Außerdem sah er bestätigt, dass der Weg nur mit CFD der richtige war, da der VR-01 ein konkurrenzfähiges Formel-1-Auto sei. "Das ist eine Belohnung, die wir von diesem Wochenende mitnehmen können", meinte Wirth. Er war sich auch nicht zu schade, Lotus zur Zielankunft mit beiden Autos zu gratulieren. "Das ist eine fantastische Leistung für ein neues Team und ich hoffe, wir können Timo und Lucas in Melbourne in zwei Wochen auch ins Ziel bringen."

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