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Vollhybrid mit mehr Raum: Toyota hat neuen Plus-Prius schon im Handel
Vollhybrid mit mehr Raum: Toyota hat neuen Plus-Prius schon im Handel Bilder

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Toyota Prius+: Und so sieht der siebensitzige Van von der Seite aus. Bilder

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Toyota Prius+: Das Gepäckabteil fasst je nach Konfiguration dachhoch 232, 784, 1750 Liter. Bilder

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Toyota Prius+: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Toyota Prius+: Vertikal ausgerichtete Leuchteinheit hinten mit Markenschriftzug. Bilder

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Toyota Prius+: Blick auf den gesamten mittleren Armaturenträger. Bilder

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Toyota Prius+: Blick auf das schmale Zentraldisplay in der Mitte. Bilder

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Toyota Prius+: Blick ins recht übersichtlich gestaltete Cockpit. Bilder

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Toyota Prius+: In die Außenspiegel sind Blinkleisten integriert. Bilder

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Toyota Prius+: Antriebsschriftzug an der Seite. Bilder

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Toyota Prius+: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Toyota Prius+: Synergy Drive haben die Japaner ihren Hybridantrieb genannt. Bilder

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Toyota Prius+: Blick auf die Antriebseinheit, zu der der 1,8-Liter-Benziner gehört. Bilder

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Toyota Prius+: Das Markenlogo sitzt vorn unterhalb der Motorhaube. Bilder

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Toyota Prius+: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Vollhybrid mit zusätzlichem Nutzwert: Toyota Prius+. Bilder

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Tangstedt – Beim Prius baut Toyota eine komplette Hybridfamilie auf. Nach dem normalen Prius haben die Japaner auch den neuen Prius+ zu Einstiegspreisen ab rund 30 000 bis fast 37 000 Euro schon im Handel.

Seit 1997 über vier Millionen Einheiten

Mehr als vier Millionen Vollhybridfahrzeuge hat Toyota seit 1997, als der erste Prius an den Start ging, weltweit verkauft. Über 400 000 sind es in Europa, “darunter etwa 45 000 in Deutschland”, [foto id=”428262″ size=”small” position=”left”]betont Dirk Breuer jetzt bei der Fahrvorstellung des Prius+ in Tangstedt bei Hamburg. Fast zehn Prozent aller von den Japanern global abgesetzten Autos war laut Toyota-Deutschland-Techniksprecher 2011 als Vollhybrid unterwegs.

Neuer Van mit sieben Sitzen

Beim siebensitzige Van Prius+ streckt sich mit 4,6 Metern fast 14 Zentimeter länger als der normale Prius, baut höher, was eine größere Kopffreiheit selbst ganz hinten zur Folge hat. Das Gepäckabteil fasst je nach Konfiguration bis zu 1750 Liter; klappt man die Sitze in Reihe drei und zwei um, passen gegenüber dem Prius über 200 Liter mehr hinein.

Jetzt kompaktere Lithium-Ionen-Batterie

“Durch eine Verlängerung allein”, räumt Breuer ein, “wäre das Mehr an Raum nicht zu realisieren gewesen.” Die Entwickler haben die Lithium-Ionen-Batterie, die kompakter als [foto id=”428263″ size=”small” position=”right”]die bisherige aus Nickel-Metallhydrid ist, deshalb neu in der Mittelkonsole platziert. Der leer um die 1500 Kilo schwere Plus-Prius bringt lediglich 125 Kilo zusätzlich auf die Waage.

Schon Basispaket gut bestückt

Drei Ausstattungen gibt es. Das Basispaket ist dabei mit Regensensor, Tempomat, Multifunktions-Lederlenkrad, Einzelsitze hinten, Multimedia-Audiosystem, Freisprecheinrichtung und Anfahrhilfe am Berg schon recht umfangreich bestückt. Ab Stufe zwei sind unter anderem Panorama-Sonnendach, Headup-Display, Rückfahrkamera und die Sensorik zur Darstellung der lenkradintegrierten Bedienelemente im Multifunktions-Display noch enthalten, ab Stufe drei Navigation und Einparkhilfe.

1,8-Liter-Benziner und Elektromotor

Beim insgesamt ausreichend flotten Antrieb haben die Ingenieure den bekannten 1,8-Liter-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert. Ein stufenloser Automat überträgt 100/136 kW/PS Systemleistung [foto id=”428264″ size=”small” position=”left”]auf die vorderen Räder. In der Spitze schafft dieser Toyota Tempo 165. Den Mixverbrauch geben die Japaner zumindest im Datenblatt mit knapp über vier Litern an. Um besser zu beschleunigen, ist der Endantrieb laut Breuer kürzer übersetzt.

Entweder einzeln oder beide zusammen

Je nach Situation treiben Verbrennungs- oder Elektromotor oder beide gemeinsam den Plus-Prius an, “wobei”, so Breuer, “die Antriebsquellen jeweils im Bereich ihres optimalen Wirkungsgrads betrieben werden.” In Schubphasen und beim Bremsen speist der Elektromotor als Generator die umgewandelte Energie in die Batterie zurück. Wie gehabt sind drei Fahrmodi wählbar, darunter der rein elektrische Modus. Über den Eco-Driving-Monitor lässt sich verfolgen, wie (un-)ökonomisch man fährt.

Als nächstes Plus-In-Hybrid-Prius

Alles in allem: Das Toyota-Hybridfahren ist schon vom Prius bekannt. Nun also die auf Komfort und noch mehr Nutzwert ausgelegte, sauber verarbeitete und standesgemäß anmutende Plus-Variante, die ebenfalls nicht ganz billig ist. Deren elektrische Servolenkung könnte direktere Rückmeldung geben. Die Bremsen arbeiten einwandfrei. Ab Herbst folgt als Familienmitglied Nummer drei der an der Steckdose aufladbare Plug-In-Hybrid-Prius. Auch der ebenfalls in Hamburg präsentierte Yaris Hybrid ist schon im Handel; ihn stellen wir als nächstes noch ausführlicher vor.

Datenblatt: Toyota Prius+

 
Motor: Vierzylinder-Benziner, Elektromotor
Hubraum: 1,8 Liter
Leistung: 73/99, 60/80 kW/PS
Systemleistung: 100/136 kW/PS
Max. Drehmoment: 142, 207 Newtonmeter
Beschleunigung: 11,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 165 Stundenkilometer
Umwelt: laut Toyota Mixverbrauch je nach Rädern 4,1/4,4 Liter pro 100 Kilometer, 96/101 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, Kindersitz-Halterungen, CD/MP3-Radio, Klimaautomatik, 16/17-Zoll-Räder
   
Preis 29 900, 31 700, 36 800 Euro

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Kurt Bürer

July 28, 2012 at 9:50 am

Ich fahre zur Zeit den Prius 3. Bin sehr zufrieden. Es ist bereits der zweite Prius. Keine Reparaturen, service ist gratis, Verbrauch so, wie in der Werbung beschrieben, ca 4.4 l/100 km, 60’000 km. Was will am noch mehr? Letzte Woche habe ich den Prius Plus Probe gefahren und danach den Kaufvertrag unterschrieben. Ich freue mich auf den Herbst (Lieferung)

Gast auto.de

July 28, 2012 at 9:24 am

Toyota mag zwar technisch sehr fortschrittlich sein und zuverlässige Autos bauen (obwohl, meine Schwägerin hatte kürzlich bei ihrem Yaris bei knapp 100.000 km einen kapitalen Getriebeschaden), aber die Dinger haben die Ausstrahlung einer Briefmarkensammlung. Schon beim Annähern will man einschlafen, und kaum gesehen, schon vergessen. Auch wenn ich alles andere als ein Raser bin, ob das Fahren eines 35.000 Euro teuren Autos auf die Dauer Spass macht, das schlappe 165 km/h schafft? Wohl kaum.

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