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Volvo Schwungrad-Hybrid – Rotation statt Spannung
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Schwungrad statt Batterie: Volvo will bei seinen Hybridmodellen die rückgewonnene Bremsenergie künftig mechanisch statt chemisch speichern. Die Technik hat nun einen ersten Feldtest erfolgreich bestanden.

Das KERS genannte Prinzip ist aus dem Rennsport bekannt: Mit der beim Bremsen frei werdenden Energie wird ein Kohlefaser-Schwungrad in Rotation versetzt. Die so gespeicherte Bewegungsenergie kann dann beim Beschleunigen oder während des Anfahrens an die Hinterachse geleitet werden. Durch die zusätzlichen 59 kW/80 PS aus dem mechanischen Speicher wird der Verbrennungsmotor entlastet, was laut Hersteller zu Verbrauchseinsparungen von bis zu 25 Prozent führt.

Das im Vergleich mit einem Benzin-Elektro-Hybridantrieb relativ preisgünstige KERS (Kinetic Energy Recovery System) ist an Bord des Mittelklassemodells S60 im öffentlichen Straßenverkehr getestet worden. Nun wollen die Schweden die Möglichkeit eines Serieneinsatzes prüfen. Einen genauen Zeitplan nennen sie allerdings noch nicht.

Die im Vergleich zum Elektro-Hybrid niedrigen Kosten des Schwungrad-Hybrids machen diesen auch für andere Hersteller attraktiv. Porsche setzt die Technik an Bord des Prototypen 911 GT3 R Hybrid bereits im Motorsport ein, Jaguar erprobt sie in der Business-Limousine XF.

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