Vorstellung Iveco Daily: Alexa versteht die Sprache der Kurierfahrer

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„Der Fahrer steht im Mittelpunkt“, sagt Davide Diana, beim Nutzfahrzeughersteller Iveco für die leichten Baureihen zuständig. Kaum zwei Jahre nach seiner Erneuerung bekommt der Kassenschlager Iveco Daily deshalb ein Upgrade, damit die Menschen hinterm Lenkrad bei guter Laune und vor allem Gesundheit bleiben.

Innovative Neuerungen

Seit 1978 ist der Packesel der Italiener im Programm, aktuell ist er nach Angaben des Herstellers mit einem Anteil von 22 Prozent europäischer Marktführer. Gerade sind die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um sehr beachtliche 42 Prozent gestiegen. Was wiederum am Wandel des Handels liegt, Kunden bestellen immer mehr Produkte online, die müssen ihnen nach Hause gebracht werden. Von diesen Lieferdiensten rührt wohl auch die neue Kooperation von Iveco mit Amazon her. Das Sprachtalent Alexa des Versandhauses wurde in die Schule geschickt, um die spezifischen Anforderungen des Paketdienstes zu lernen. Der Roboter versteht nun Begriffe wie Ölstand, Reifendruck oder Treibstoff sparen und weiß sie zu deuten. Das soll Stress und Ablenkung der Fahrer verringern und Transporter sicherer zu machen. Optisch hat der Daily, der bis zur Sieben-Tonnen-Klasse unterwegs ist, ein kleines Facelift erhalten, mehr Chrom am Bug und gestraffte Linien des Kühlergrills halten ihn jung und frisch. Bei den inneren Werten ist mehr geschehen. Ein neues, manuelles Sechs-Gang-Getriebe bietet bessere Handhabung und erlaubt präzisere Schaltvorgänge, zur Wahl steht außerdem eine achtstufige Automatik. Neu ist auch die doppelte SCR-Abgasbehandlung, die dem Daily die EU 6d Final beschert. Die Leistung des 3,0-Liter-Vierzylinders ist auf 207 PS (152 kW) gestiegen, die 2,3-Liter-Maschine um sechs Prozent sparsamer geworden.
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Pneumatisches Auf und Ab

Vor allem aber mit der neuen Luftfederung will der Transporter punkten. Sie sorgt nicht nur für ein Viertel weniger Vibrationen, 30 Prozent weniger Wankbewegungen und mehr Komfort für den Fahrer, sondern erlaubt auch in zehn Sekunden die Anhebung oder Absenkung der Karosserie. Speichern lassen sich die verschiedenen Höhen von Laderampen bei unterschiedlichen Kunden, was das Be- oder Entladen vereinfacht und schneller macht. Freuen dürfen sich die Chauffeure außerdem über Sitze mit Memoryschaum in Fläche, Lehne und Kopfstütze, der sich selbstständig an die Körperstatur der Lenker anpasst. Rückenleiden, die häufigste Berufserkrankung der Fahrer, wird so bestmöglich entgegengewirkt. Iveco verspricht den Kunden eine spürbare Verringerung der TCO, der Total Costs of Ownership, was gewerblichen Nutzern der wichtigste Parameter im Flottengeschäft überhaupt ist. Das Getriebeöl muss nicht mehr gewechselt werden, der Fahrer wird zum effizienteren Fahren ermuntert, und an Bord findet sich außerdem ein elektronischer Kalender, der als Gedächtnisstütze fungiert. Aktuell gibt es für den Daily außer den herkömmlichen Dieseln einen Motor mit CNG-Betrieb sowie einen rein elektrisch fahrenden Transporter mit 132 kW (180 PS). Die Erneuerungen des Daily dürfte auch viele Reisemobilfahrer interessieren. Häufig ist der italienische Transporter als rollender Untersatz für große und schwere Camper zu sehen.
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S-Way-Baureihe: Erwartungen übertroffen

Die zweite Neuheit bei Iveco fährt in einer wesentlich höheren Gewichtsklasse vor. Die S-Way-Produktreihe gehört zu den schweren Lastwagen, die vorzugsweise im Fernverkehr eingesetzt werden. Auch hier sind Erdgas-Versionen im Programm, für mehr Reichweite sorgen die Varianten, die mit verflüssigtem Methangas fahren. Einer von vier Lastwagen nutzt diese Antriebstechnik bereits. Das Motorenspektrum startet bei 340 PS (250 kW) und reicht bis zum C13, einem 13-Liter-V8-Diesel mit 570 PS (420 kW). Eine längere Hinterachsübersetzung und eine Klimaanlage mit Eco-Modus zählen ebenso wie neue Windleitbleche zu den Maßnahmen für bessere Effizienz, die kaum sichtbaren Spoiler an den A-Säulen verbessern die Aerodynamik und halten obendrein die Seitenwände des Sattelzuges sauber. Bis Ende des Jahres will Iveco 25.000 S-Way-Lkw verkaufen, 400 mehr als ursprünglich geplant. Der Marktanteil liege bei 7,5 Prozent im Segment, heißt es. Auch hier wird künftig eine Kommunikationsplattform angeboten, über die sich die Fahrer austauschen können. Die Ratschläge reichen dabei von der Stauwarnung bis hin zu Empfehlungen besonders Brummi-freundlicher Raststätten. Das Portal wurde von Iveco eingerichtet und steht auch den Fahrern anderer Marken zur Verfügung. Zumindest, sofern sie die notwendige Kommunikationsbox an Bord haben. Eine preiswerte Alternativ bietet ein ebenfalls italienischer Hersteller mit dem bewährten Fiat Ducato.
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