VW eco up

VW eco up – Wer viel fährt, spart
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Seit ein paar Jahren hat VW als alternative zu Benzin und Diesel für viele Modelle eine Erdgasvariante im Angebot. Nach Caddy und Touran war der VW eco up der dritte im Bunde. Seit Herbst 2013 gibt VW auch im Golf als TGI Gas. VW hatte geladen, um in Wolfsburg und Umgebung die umweltfreundlichen Modelle eco up! und e-up! zu testen.

Bekannter Motor, mit mehr Leistung

Bevor es richtig futuristisch wird, drehte ich meine Runden im eco up! mit Erdgas-Antrieb (CNG). Wobei, „Erdgas-Antrieb“ ja nicht wirklich richtig ist. Denn unter der Haube des Öko-Flohs steckt der gleiche 3-Zylinder, der auch die konventionellen Benziner befeuert. Da verwundert es trotz 8 PS mehr auch nicht, dass der eco up! mit den gleichen Problemchen zu kämpfen hat, wie die Benziner. Der 3-Zylinder aus Wolfsburg klingt im kalten Zustand extrem heiser und kommt selbst bei höheren Drehzahlen nur schwer aus der Hefe. Einen wirklichen Unterschied zum Benziner spürt der Fahrer nicht. Allerdings machen hier die Turbo-Dreizylinder anderer Hersteller mittlerweile sowohl akustisch als auch dynamisch eine bessere Figur als der Einspritzer von Volkswagen.
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Er könnte auch Langstrecke …

Ergibt man sich in sein Schicksal mit nur 68 PS ohne Turbo, kommt man im VW up recht kommod vom Fleck. Für die Stadt reicht die Leistung allemal. So rolle ich gemütlich durch die Wolfsburger City. Vor allem die bequemen Teilledersitze meines high up! sehen gut aus und sind dazu noch sehr bequem. Da könnte man durchaus auch längere Fahrten mit absolvieren, zumal der VW eco up mit 11 kg CNG und 10 Litern Benzin eine theoretische Reichweite von knapp 600 km hat. Allerdings werden im VW up auch Mittelstrecken lang, will man nicht das der Verbrauch ausufert. Denn während sich der eco up! in der Stadt noch mit 3,5 kg Erdgas pro 100 km bewegen lies, schnellt dieser bereits auf der Landstraße, mit wechseln zwischen 100 km/h und 70er Begrenzungen auf 4,3 kg/100 km, was einem Mehrverbrauch von 50 Prozent entspricht. Wer sich gar mit 120 km/h (oder mehr, bei 164 km/h ist Schluss) auf die Autobahn wagt, kann der Tanknadel fast schon beim Sinkflug zusehen. Geht das Erdgas zur Neige, hat der eco up! für Notfälle noch einen kleinen 10-Liter-Benzintank. Immerhin hat noch nicht jede Tanke Erdgas (CNG) im Vorrat. Allerdings ist der VW up aufgrund der schwachen Motoren generell nicht wirklich für Überland- und Autobahnfahrten ausgelegt.

Sparsam aber nicht unbedingt ökologisch

Tut man es doch, ist der Erdgas-up dann nicht mehr ganz so eco, rechnet man das ganze mal in eine vergleichbare Größe um: den CO2-Ausstoß. Bei den (mit Autobahn) ermittelten 4,3 kg/100 km werden umgerechnet 118 g CO2/km emittiert. Beim Test eines normalen VW high up im vergangenen Jahr kam dieser auf 5,1 l/100 km und 119 g CO/km. Gespart wird im eco up! also nur bei reinem Stadtverkehr und an der Tankstelle. Denn ein Kilo Erdgas kostet im Schnitt knapp 1,00 Euro, während Super-Benzin – trotz Preistalfahrt – noch immer mit durchschnittlich 1,40 Euro zu Buche schlägt. So kosten 100 rein mit Erdgas gefahrene Kilometer 4,30 Euro, während man für den Benziner 7,14 Euro berappen muss. Sollte der eco-up-Fahrer dann auch tatsächlich auf die bundesdeutsch durchschnittlichen 15.000 km Jahreslaufleistung kommen, spart er immerhin 426 Euro pro Jahr an Kraftstoff. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass der eco-up! in der Anschaffung 3.000 Euro teurer als ein vergleichbarer Benziner ist. Es dauert also ein paar Jährchen, bis sich die Anschaffung des eco up amortisiert, es sei denn man erreicht die Jahreslaufleistung eines Taxis. Aber so ist das bisher ja mit so ziemlich allen umweltfreundlich(er)en Antriebskonzepten; der Käufer muss erst mal in Vorleistung gehen. Ganz ähnlich ist das auch beim VW e-up!, den ich im Anschluss fahren durfte.
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Technische Daten Daten VW eco up! high up!

Fünftüriger Kompaktwagen
Länge/Breite/Höhe (m): 3,54/1,64/1,50
Radstand (m): 2,42
Motor: Dreizylinder-Benziner
Hubraum: 999 ccm
Leistung: 50 kW/ 68 PS
max. Drehmoment: 90 Newtonmeter bei 3.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 164 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 16,3 s
Test-Verbrauch: 3,5 – 4,3 kg/100 km
Verbrauch Hersteller: 2,9 kg/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 79 g/km
Schadstoffklasse: k.A.
Energieeffizienzklasse: A+
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.031 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.370 kg
Zuladung: 414 kg
Kofferraumvolumen: 212 – 913 l
Basispreis 15.575 ab Euro

 

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Nils 2

Dezember 12, 2014 um 1:28 pm Uhr

Da kann ich Nils 1 nur beipflichten 🙂
Fahre meinen im Schnitt mit 3,4kg L-Gas (25% Stadt / 60% Landstraße / 15% BAB) und nutze den Kleinen zum täglichen Pendeln (90km Hin- und Rückweg). Unproblematisch zum im Verkehr mitschwimmen. Spaß an der Beschleunigung hat man zwar nicht, dafür Spaß beim Tanken 😉 Am besten Gebraucht mit wenig km kaufen, dann fällt der Mehrpreis für die Anschaffung schon kleiner aus! Wenn man mal sportlich unterwegs sein will, schnappt man sich am Wochenende den Zweitwagen!

Nils

Dezember 3, 2014 um 9:58 am Uhr

„Der eco up! ist nicht ganz so grün wie sein Image.“
Das Problem lässt sich mit Biogas ganz schnell lösen, da dann der CO2 Ausstoß auf nahezu 0 sinkt. Und auch sonst stößt der eco up! wesentlich weniger Schadstoffe aus, als seine Brüder (die Welt besteht nicht nur aus CO2…), was man durchaus auch mal erwähnen könnte.
Der hohe Verbrauch kommt übrigens durch das in Wolfsburg und Umgebung zur Verfügung stehende L-Gas zustande. Da aber das Gasnetz in Deutschland in den nächsten Jahren einheitlich auf H-Gas umgestellt werden soll, erledigt sich das Problem dann in einiger Zeit von ganz alleine und der Verbrauch sinkt auf ein „normales“ Maß über der NEFZ-Angabe.

Wie ihr es im übrigen schafft einen reinen Verbrenner in der Stadt mit geringerem Verbrauch zu bewegen wie Überland, wird wohl auf immer ein Rästel bleiben, oder? Die Welt draußen zeigt nämlich, dass das Gegenteil der Fall ist (wie mein eco up! übrigens auch, der in der Stadt gute 3,5kg H-Gas/100km verbraucht, auf der Landstraße mit unter 3,2kg auskommt und auf der BAB bei 120km/h wieder bei knapp 3,5kg liegt).

„Er könnte auch Langstrecke …“
Er kann – wenn man nicht mit einem Kleinwagen permanent Limousinen der oberen Mittelklasse von der linken Spur drängeln will. Tempomat bei 120km/h reinmachen und gut ist’s 😉

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