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Wendekreis vs. Spurkreis – Wie eng darf´s sein?
Wendekreis vs. Spurkreis - Wie eng darf´s sein? Bilder

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Weltrekord: Der neue, ab November erhältliche Smart soll laut Herstellerangaben einen Wendekreis von nur noch 6,95 Meter haben. Oder beträgt dieser doch 7,30 Meter, was zwar immer noch ein Bestwert wäre, aber doch ein Unterschied? Beide Werte konnte man in Berichten in Zusammenhang mit dem kommenden Smart Fortwo nachlesen. Aber welcher stimmt? Antwort: beide.

Grund der Verwirrung ist die falsche Verwendung des Begriffs „Wendekreis“. Denn wenn der Wendekreis des Smart mit 6,95 Meter angegeben wird, so stimmt dies formal nicht. Der Wendekreis ist laut Definition der kleinste mögliche Kreis bezogen auf die am weitesten ins Kurvenäußere herausragenden Teile eines Fahrzeugs. Das ist aber gemeinhin der vordere Teil des Kotflügels bzw. je nach Automobil die Stoßstange. Der Wendekreis beträgt beim neuen Smart Fortwo 7,30 Meter. Dieser Abstand wäre also mindestens nötig, um das Fahrzeug etwa zwischen zwei Mauern in einem Zug wenden zu können.

6,95 Meter dagegen beträgt beim zweisitzigen Smart der Platz, der für ein Wendemanöver zum Beispiel zwischen zwei Bordsteinen benötigt wird. Denn hier spielt der Überhang über den Kurvenrand keine Rolle, zumindest dann nicht, wenn hinter dem Bordstein noch Platz für den, beim Smart Fortwo äußerst geringen, Überhang ist. Dieser „Wendekreis“ ist also eigentlich ein Spurkreis, beschrieben als die Kreisbahn des am weitesten außen laufenden Rades, also etwa bei einer 180-Grad-Wende nach links auf die Gegenspur die des vorderen rechten Rades.

Aber ganz gleich ob 6,95 oder 7,30 Meter. Beides sind absolute Bestwerte und sollen die Agilität des Fahrzeugs und den Fahrspaß in der Stadt deutlich erhöhen. Zum Vergleich: Beim ebenfalls sehr agilen Smart der noch aktuellen Generation beträgt der Wendekreis 8,75 Meter, bei einem modernen VW Golf 10,90 Meter.

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