Wieder schwerer Sturz von Lorenzo: Pedrosa mit Freitagsbestzeit
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(motorsport-magazin.com) Das zweite Training der MotoGP in Barcelona am Freitag wurde von einem recht schweren Sturz überschattet. Wieder einmal hatte es Jorge Lorenzo erwischt, dem die Maschine eigentlich nur weggerutscht war. Im Kies hob es den Spanier allerdings aus und er überschlug sich mehrere Male, wobei er auch mit großer Wucht auf seine Knöchel fiel, die nach den Verletzungen von Shanghai noch nicht vollständig genesen waren. Der Spanier hatte nach dem Ausritt starke Schmerzen und musste mit dem Rettungswagen in die Clinica Mobile gebracht werden, wo er mit schmerverzerrtem Gesicht ankam. Eine genaue Diagnose steht bislang noch nicht fest, aber Dr. Claudio Costa ließ Eurosport wissen, dass zunächst nichts auf neue Brüche hindeutete.

Neben Lorenzo hatte es auch John Hopkins erwischt. Der Amerikaner war bei einem Highsider abgestiegen und schien nach seinem Ausritt ebenfalls etwas angeschlagen zu sein. Er wirkte zwar fitter als Lorenzo, konnte die Session aber ebenfalls nicht mehr aufnehmen. Ungeachtet dessen waren die anderen Piloten weiter eifrig bei der Arbeit, um sich auf den Sonntag vorzubereiten. Dabei gab es noch kleinere Ausritte von Dani Pedrosa und Randy de Puniet, die aber ohne Folgen blieben. Für Pedrosa hatte der Ausritt sogar so wenige Folgen, dass er am Ende die Bestzeit des Trainings und damit auch des Freitags markieren konnte. In 1:43.017 war der Spanier sogar unter dem Streckenrekord geblieben.

Wie eng es bei den Zeiten wieder zuging, zeigte Pedrosas Vorsprung zum Zweiten. Loris Capirossi lag gerade einmal sechs Tausendstel hinter ihm. Auch Valentino Rossi hatte nicht viel Zeit verloren. Der Italiener, der Rang drei erreichte, büßte gerade einmal sieben Hundertstel ein. Auch Casey Stoner war direkt in Schlagdistanz. Ihm fehlten acht Hundertstel auf Pedrosa, womit die ersten vier alle innerhalb einer Zehntel lagen. Die ersten 13 lagen innerhalb einer Sekunde, wobei dieser 13. Platz an Lorenzo ging, der gerade einmal vier Runden gefahren hatte, bevor er stürzte.

Jenseits der Top Vier an der Spitze ließ Alex de Angelis ein weiteres Mal seine Form aufblitzen und kam auf Position fünf. Chris Vermeulen, Shinya Nakano, James Toseland, Nicky Hayden und Colin Edwards fuhren sich auch noch in die dicht gedrängten Top Ten. Rund sechs Zehntelsekunden trennten die ersten zehn Fahrer. Vor Lorenzo auf Platz 13 hatten sich auch noch Andrea Dovizioso und Randy de Puniet gefahren. Das Ende des Feldes war wieder von den alten Bekannten gesäumt. Toni Elias hatte sich von seinem Sturz am Vormittag erholt und erreichte hinter John Hopkins Platz 15. Ihm folgten Sylvain Guintoli, Marco Melandri und Anthony West.

adrivo Sportpresse GmbH

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