Wildtiere: Ausweichmanöver gefährlicher Zusammenprall
Wildtiere: Ausweichmanöver gefährlicher Zusammenprall Bilder

Copyright: auto.de

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Laufen Wildtiere auf die Fahrbahn, müssen Autofahrer besonnen reagieren. Ein abruptes Ausweichmanöver auf die Gegenfahrbahn ist mitunter gefährlicher als ein Zusammenprall mit Wildschweinen, Hirschen oder Rehen. Dies hat nun ein Crash-Test des ADAC gezeigt.

Kollision mit einer Wildschweinrotte

Eine Kollision mit einer Wildschweinrotte ist für Pkw-Insassen nicht unbedingt lebensgefährlich. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h prallt ein ausgewachsenes Wildschwein zwar mit der Wucht eines 3,5 Tonnen schweren Nashorns auf das Fahrzeug, dennoch wird meist nur die Frontpartie des Autos arg beschädigt. Die Fahrgastzelle bleibt stabil, Sicherheitsgurte und Airbags schützen den Fahrer und die Passagiere vor schweren Verletzungen.

Ein plötzlicher Spurwechsel

Ein plötzlicher Spurwechsel endet dagegen häufig mit dem Tod. Fahrzeuge mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP geraten zwar nicht ins Schleudern, allerdings führt sie das Ausweichmanöver in den Gegenverkehr. Können entgegenkommende Kraftfahrzeuge oder Lkw dann nicht rechtzeitig bremsen, kommt es zu Frontalcrashs, die oft zu schwerwiegenderen Verletzungen führen als bei einem Zusammenstoß mit dem Tier. Pkw ohne ESP drehen sich gar, so dass entgegenkommende Fahrzeuge seitlich gegen das ausweichende Auto prallen, was wegen der fehlenden Deformationszone für Insassen schnell tödlich endet.

Morgen- und Abenddämmerung

In den Morgen- und Abenddämmerung müssen Autofahrer deshalb besonders vorsichtig fahren. Zusammenstöße mit Tieren lassen sich so mitunter vollständig vermeiden. Gerade im Übergangsbereich zwischen Feldern und Wäldern ist [foto id=“291926″ size=“small“ position=“right“]mit Wildwechsel zu rechnen, oftmals weisen auch die dreieckigen Warnschilder mit dem schwarzen Reh auf die Gefahr hin. In solchen Gebieten ist vorausschauendes Fahren angesagt. Die Geschwindigkeit ist zu reduzieren, die Bremsbereitschaft muss erhöht werden. Denn stehen die Tiere auf der Straße, lassen sie sich unter günstigen Umständen bereits 60 Meter vorher erkennen. Wer maximal mit Tempo 80 unterwegs ist, kommt laut ADAC noch rechtzeitig zum Stehen, wenn er sofort bremst. Bei 100 km/h benötigen Fahrzeuge dagegen einen Anhalteweg von 79,2 Meter, auf das Tier würde man mit einer Geschwindigkeit von 61,1 km/h prallen.

Ausreichend Abstand

Neben erhöhter Aufmerksamkeit und vermindertem Tempo sollte außerdem ausreichend Abstand zum rechten Fahrbahnrand eingehalten werden, um nicht direkt mit den aus Wäldern herausrennenden Tieren zu kollidieren. Bleiben die Tiere stehen ohne wegzulaufen, irritieren mitunter die Scheinwerfer. Durch Abblenden wird dem Wild die Möglichkeit zur Flucht gegeben.

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