Wo kaufe ich mein Auto? – Teil 4: Der Markenhändler.
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Den alten Wegbegleiter bis an sein Lebensende gefahren? Oder doch nur an den nächsten Baum? Oder gerade erst den Führerschein gemacht? Es gibt unzählige Gründe, die dazu führen können, dass man den dringlichen Wunsch verspürt, ein Automobil zu kaufen. Wenn dann auch noch Geld vorhanden ist, kann die Suche nach dem Traumfahrzeug endlich beginnen. Doch wo und wie fängt man am besten an? Wo kann man Autos erwerben und was sind die Vor- und Nachteile dieser Herangehensweisen?

Im vierten Teil geht es um die Gruppe der Vertrags- und Markenhändler.

Qualität unter dem Schutz der Marke?

[foto id=“327530″ size=“small“ position=“left“] Die Gruppe der Markenhändler ist die erste unserer Serie, bei der man Neu- sowie Gebrauchtwagen erwerben kann. Das Neuwagensortiment besteht natürlich allein aus Fahrzeugen des vom Händler vertretenen Herstellers (manchmal sind dies auch mehrere), welcher neben den Modellen auch die Preise und Garantieleistungen vorgibt. Das Ganze funktioniert also als eine Art Franchise-Unternehmen, in welcher der Markenhändler die ausführende Hand ist und somit kaum Raum für händlereigene Abweichungen bietet. Zwar können Autohäuser unterschiedliche Nachlässe und Rabatte anbieten, im Großen und Ganzen sind die Neuwagenangebote aber vom Hersteller vorgegeben.

Bei den Gebrauchtwagen verhält sich dies anders. Hier haben die Autohäuser zwar meist vermehrt Modelle der hauseigenen Marke im Sortiment, allerdings auch fremde Marken. Außerdem bestimmen sie selbst über die finanziellen Eckdaten der Fahrzeuge. Ein Vorteil von solchen Autohäusern ist, dass sie über den jeweiligen Hersteller oder Importeur oft einen leichteren Zugang zu Miet- und Dienstwagen haben. Dasselbe gilt für Fahrzeuge aus ausgelaufenen Leasingverträgen. Daher bieten sie oft sehr junge Fahrzeuge und „Jahreswagen“ an. Besonders letzte Gruppe hat den Vorteil eines relativ niedrigen Preises bei meist geringer Laufzeit. Außerdem finden sich hier gebrauchte Fahrzeuge mit einem Qualitätssiegel des Herstellers. Über diese speziellen Fälle werden wir im fünften Teil der Serie berichten.

Garantie plus Gewährleistung

Ein großer Vorteil beim Gebrauchtwagenkauf von Markenhändlern ist, dass sie meist eine Garantie anbieten. Diese besteht parallel zur gesetzlichen Gewährleistung (mehr zum Unterschied zwischen „Gewährleistung“ und „Garantie“ finden sie hier) und sichert den Käufer auch gegen Schäden ab, die nach der Fahrzeugübergabe auftreten (in dem Rahmen, wie dies im Garantievertrag vereinbart ist).

[foto id=“327535″ size=“small“ position=“right“] Im Vergleich zu freien Händlern sind Gebrauchtwagen bei Autohäusern meist teurer. Dies liegt neben der Garantieleistung auch an den höheren Unterhaltungskosten des Autohauses. Allerdings haben die Händler den Wagen auch meist vor dem Verkauf in der hauseigenen Werkstatt einem allgemeinen Check unterzogen und aufgetretene Mängel beseitigt. Eine Tatsache, die für einige Leute sicher ein Grund ist, einen höheren Kaufpreis zu akzeptieren. Generell ist die dazugehörige Werkstatt ein großer Vorteil im Vergleich zu den meisten freien Händlern. Auch sind Betrugsfälle im Bereich der Autohäuser wohl äußerst selten anzutreffen, da dieses Segment sehr vom Vertrauen seiner Kunden und des übergeordneten Herstellers abhängig ist.

Fazit

[foto id=“327532″ size=“small“ position=“left“] Markenhändler haben sicherlich als größten Vorteil das hohe Vertrauenspotenzial. So ist die hauseigene Werkstatt meist dafür verantwortlich, dass der Käufer ein überprüftes und von den gröbsten Mängeln befreites Fahrzeug vorfindet. Außerdem gibt es so gut wie immer eine Gebrauchtwagengarantie dazu, die auch vor Mängeln schützt, die erst nach dem Kauf anfallen. Das alles hat natürlich seinen Preis, weshalb man keine Schnäppchenpreise wie bei freien Händlern erwarten kann. Allerdings kann das Anfallen von Reparaturkosten schnell dazu führen, dass der billiger erworbene Wagen den Käufer am Ende genauso viel kostet wie das zuverlässiger Fahrzeug mit etwas höherem Anschaffungspreis.

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