Zeitumstellung als Risikofaktor für Wildunfälle
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Wildtiere kennen keine Zeitumstellung. Dank der um eine Stunde zurückgestellten Uhr fällt vielerorts der Berufsverkehr nun in die Morgendämmerung und damit quasi in die Frühstückszeit vieler Wildtiere.

Rehe, Hirsche und Wildschweine sehen sich auf der Suche nach Futter nun plötzlich von Autos überrascht. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert daher an die Autofahrer, besonders an Wald- und Feldrändern aufmerksam zu sein.

Zudem ist die Gefahr von Wildunfällen bis Mitte November aus einem weiteren Grund besonders groß: Die Maisernte zwingt viele Tiere zum fluchtartigen Umzug, denn aus den Feldern, die ihnen monatelang eine gute Unterkunft boten, vertreibt sie nun der Mähdrescher.

Nach einer vorläufigen aktuellen Hochrechnung des DJV ist bundesweit die Zahl der Wildunfälle gestiegen: In der Jagdsaison 2012/2013 gab es knapp 210 000 Kollisionen zwischen Mensch und Tier. Das sind sieben Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum 2011/2012.

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