Einzelstück

Zu schade für das Museum: Porsche 981 Bergspyder

Radikaler geht es kaum: Mini-Windabweiser statt Frontscheibe, keine Türgriffe, kein Verdeck. Das Projekt Bilder

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Niemand kann behaupten, dass die Serienmodelle von Porsche emotionslose Blechbüchsen wären. Doch wenn die Zuffenhausener einen Prototypen ins Rampenlicht rücken, ist die Begeisterung Programm – so auch beim Boxster 981 Bergspyder. Das gilt auch vier Jahre nach seiner Vorstellung noch. Wir sind mit dem Kult-Porsche auf Tuchfühlung gegangen.

Für Porsche leider zu risikoreich

Der Bergspyder ist wie seine Vorbilder aus den 1960er Jahren, zum Beispiel der Porsche 909 Bergspyder, konsequent auf Leichtbau ausgelegt. 2015 stößt der Porsche-Vorstand das Projekt an, der Prototyp wird auf Basis des Porsche Boxster aufgebaut. Mit Anleihen aus dem 918 Spyder entsteht ein kompakter Sportwagen mit Supersportler-Ambitionen: Verdeck, Frontscheibe, Türgriffe - Fehlanzeige.

Die Flunder wiegt nur 1.099 Kilo und wird von einem 3,8 Liter großen und 289 kW/393 PS starken Sechszylinder-Boxer befeuert. Was Sportwagen-Fans das Herz höher schlagen lässt, war den Porsche-Entscheidern leider zu risikoreich: Denn ob der Boxster 981 Bergspyder in allen relevanten Märkten zugelassen werden würde, war fraglich. So blieb es beim Einzelstück, das nur selten die Porsche-Werkssammlung verlässt für Auftritte in der Öffentlichkeit, wie jüngst beim Gaisberg-Rennen rund um Salzburg. Ein scheuer Superstar, dieser Bergspyder.

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