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Zukunftsweisend: Fiat startet im neuen 500er TwinAir-Zweizylinder-Technik mit Aufladung
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Fiat 500 TwinAir: Seitenansicht. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Ins Cabrio-Stauabteil passen 182 bis 520, ins Coupé 185 bis 610 Liter Gepäck. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Leuchteinheit hinten. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick vom Lenkrad über den Tacho nach außen. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick ins Innere. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick auf den Außenspiegel. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Moderne Rundleuchteinheit vorn. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Zeichen für zukunftsweisende Turbo-Motorentechnologie. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick unter die Motorhaube des aufgeladenen 85-PS-Zweizylinders Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Das Markenlogo ist mittig unter der Motorhaube platziert. Bilder

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Fiat 500 TwinAir: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Fiats neuer 500 TwinAir, hier als Cabrio. Bilder

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Berlin – Wer bietet weniger? Zwölf-, Acht-, Sechs-, Fünf-, Vier- und Dreizylinder-Motoren sind antriebsmäßig in der Autobranche längst Standard. Fiat geht einen Schritt weiter – und lässt auf dem Weg der Hubraum-Verkleinerung, den die Italiener konsequent beschreiten, nun auch noch den nächsten Zylinder weg: Im kleinen 500er setzen sie jetzt erstmals ihre neue Technik ein – und schicken das dann TwinAir genannte Coupé und Cabrio ab 25. September zu Einstiegspreisen ab noch knapp unter 13 000 bis fast 19 500 Euro bei uns an den Start.

„Ideal für Kombination mit Elektromotor“

Manfred Kantner kann zufrieden sein. „Wir sind heute schon“, sagt Fiats Deutschland-Chef bei der Fahrvorstellung in Berlin mit Blick auf Europa, „der Automobilhersteller mit dem niedrigsten Kohlendioxid-Ausstoß in der Flotte.“ Pro Kilometer liegt der Wert den entsprechenden [foto id=“318760″ size=“small“ position=“right“][foto id=“318761″ size=“small“ position=“right“]Zahlen zufolge aktuell bei 127,9 Gramm. „Der TwinAir“, ist sich Kantner sicher, „baut diesen Vorsprung aus.“ Grund: Sein Einsatz bleibt nicht auf die 500er-Baureihe und auch nicht wie in diesem Fall auf reine Benziner beschränkt. Vielmehr, pflichtet Klaus Schühle Kantner bei, weise die „weltweit bislang einmalige Technologie“ den Weg in die Zukunft kleiner Hybridfahrzeuge. Der Technikspezialist: „Kompakt bauende Zweizylinder eignen sich ideal für die Kombination mit einem Elektromotor.“

Benziner mit Vier-Liter-Mixverbrauch

Bei dem TwinAir für den Fiat 500 handelt es sich um ein serienmäßig mit Stopp/Start-Automatik kombiniertes, Turbo-aufgeladenes Triebwerk, das seine Kraft in Form von 85 PS und schon früh ab 1900 Touren zur Verfügung stehenden 145 Newtonmetern aus nicht einmal einem Liter Hubraum schöpft. In der Spitze macht der 875-Kubikzentimeter-Zweizylinder die leer nur rund 1000 Kilo auf die Waage bringenden Leichtgewichte damit über Tempo 170 schnell, genug jedenfalls für den Kurzstreckenverkehr. Als Mixverbrauch finden sich in Verbindung mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe lediglich rund vier Liter mit entsprechend geringem Schadausstoß zumindest im Datenblatt. „Ökologischer“, betont Schühle, „arbeitet kein anderer Pkw-Benziner herkömmlicher Art.“ Ganz einfach per Schalter im Cockpit kann vom Normal- auf den Eco-Sparmodus gewechselt werden. Eine Schaltpunktanzeige ist an Bord. [foto id=“318762″ size=“small“ position=“left“]

Technik lässt Motor besser atmen

Zweizylinder, erklärt Schühle, erzeugen konstruktionsbedingt unerwünschte Schwingungen. Für Technik-Interessierte: Beim TwinAir haben die Italiener eine zur Kurbelwelle gegenläufige Ausgleichswelle eingebaut, die die Schwingungen wirkungsvoll eliminieren soll. Hinzu kommt: Statt einer Nockenwelle steuert ein schon aus Fiats MultiAir-Motoren bekanntes elektro-hydraulisches System die Einlassventile, was variable Ventilsteuerzeiten möglich macht, den Motor besser atmen und ihn das Kraftstoff/Luft-Gemisch effiziente verbrennen lässt. „Effektiver“, so Schühle, „ist Verbrauch nicht reduzier-, Leistung nicht steigerbar.“

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Auch für Panda, Punto, Lancia Y und kleine Alfas

Alles in allem: Die bisherigen Triebwerke im Fiat 500 haben nicht alle überzeugt. Der gegenüber dem jeweiligen Einstiegsmodell 1600 Euro teurere TwinAir, dessen Konkurrenten [foto id=“318764″ size=“small“ position=“left“]etwa bei Smarts Fortwo oder Toyotas iQ zu suchen sind, tut dies nicht zuletzt dank Aufladung schon eher, auch wenn er leider etwas lautstärker auf sich aufmerksam macht. Fiat plant von dem Zweizylinder weitere Leistungsstufen von 65 bis 105 PS etwa auch für Punto Evo, Lancias neuen Y gegen Mitte und den neuen Panda gegen Ende nächsten Jahres. In stärkerer Variante sind für Manfred Kantner sogar „kleinere Alfa-Modelle“ denkbar.


Datenblatt: Fiat 500 TwinAir
 
Motor: Zweizylinder-Turbobenziner
Hubraum: 0,875 Kubikzentimeter
Leistung: 63/85 kW/PS
Maximales Drehmoment: 145/1900 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: je nach Karosserievariante 11,0/11,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 173 Stundenkilometer
Umwelt: laut Fiat Mixverbrauch 4,1/4,0 Liter pro 100 Kilometer, 95/92 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Preis: 12 900 bis 16 900 Euro (Coupé)
15 700 bis 19 300 Euro (Cabrio)

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