Elektromobilität

Zulieferer für Elektro-Motoren will günstige E-Mobile bauen
Zulieferer für Elektro-Motoren will günstige E-Mobile bauen Bilder

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Eine Revolution in der Alltagsmobilität plant nun Askoll, spezialisiert auf Elektromotoren für Haushaltsgeräte und Heizungen. Das bei Vicenza beheimatete Unternehmen wird künftig elektrisch angetriebene Fahrräder, Scooter und Automobile montieren. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Massenproduktion sollen Elektrofahrzeuge zu Preisen angeboten werden, die deutlich unter denen der internationalen Industriekonzerne liegen. Ausgangspunkt ist das zu diesem Zweck ins Leben gerufene Projekt „Electra Vehicles Askoll (EVA), das ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro beinhaltet. Nach Worten von Firmenchef Elio Maroni geht es nicht allein um die Produktion von Elektro-Fahrzeugen, sondern um „einen epochalen Wendepunkt im menschlichen Alltag“. Elektromobilität könne durch gezielte Einsparungen bei den Herstellungskosten für jedermann erschwinglich werden. Zum Vertrieb der EVA-Fahrzeuge sollen in ganz Italien bis zur Mitte des Jahres 50 Läden und bis zum Jahresende weitere 50 Verkaufsstellen eingerichtet werden.Geplant ist zunächst der Bau eines Elektro-Fahrrades mit 100 Kilometern Reichweite und 25 km/h Höchstgeschwindigkeit zum Ladenpreis von 990 Euro. Die Ladung des unter dem Sattel untergebrachten Akkus soll nur fünf Cent kosten. Vorgesehen ist außerdem ein 2 190 Euro teurer Motorroller mit zwei tragbaren Akkus, die mit einem Ladeaufwand von 30 Cent eine Wegstrecke von 100 Kilometern ermöglichen. Verkaufsschlager soll unterdessen ein in Kürze als Prototyp verfügbares Elektroauto werden. Der Zweisitzer wird lediglich 7 800 Euro kosten. Bei einer Fahrstrecke von täglich zwölf Kilometern soll dem Nutzer ein Kostenaufwand von lediglich 50 Euro im Jahr entstehen.

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