Zulieferer Magna: Auftragsverluste werden konkrete
Zulieferer Magna: Auftragsverluste werden konkrete Bilder

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Der Verlust von Aufträgen anderer Automobilhersteller nimmt für Zulieferer Magna jetzt konkrete Formen an. Der VW-Konzern plant nach ersten Ankündigungen auf der IAA in den nächsten Tagen Trennungsgespräche zu führen.

Die Wolfsburger, die bislang für rundzwei Milliarden Euro Teile bei dem kanadisch-österreichischen Unternehmen beziehen, wollen laut „Spiegel“ dieses Geschäft stark reduzieren oder ganz einstellen.

VW will bei Magna keine Teile mehr bestellen, die Rückschlüsse auf künftige Modelle erlauben. Aus den Maßen für Armaturenbrett, Türverkleidungen, Dachhimmel und andere Teile könne man beispielsweise die Größe des nächsten Golfs errechnen.

Die noch vom ehemaligen Porsche-Chef Wiedeking geplante Produktion der Porsche-Modelle Boxster und Cayman bei Magna soll nicht mehr umgesetzt werden. Die Fahrzeuge könnten auch bei Karmann in Niedersachsen oder im VW-Werk im sächsischen Mosel produziert werden.

Fiat hatte zuvor bereits erklärt, dass seine neue Tochter Chrysler künftig drei Modelle nicht mehr bei Magna montieren lassen wird.

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