2014 ist der globale Automarkt auf Wachstumskurs
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Das Autojahr 2014 startet zum Ende des durchwachsenen Jahres 2013 mit Vorschusslorbeeren. Zwei führende Institute in der Beobachtung der Automärkte sehen für Europa und für den Weltmarkt leichte bis starke Erholung oder moderates bis stärkeres Wachstum.

Weltweit könnten bei einem Wachstum von 5 Prozent laut CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen 74,2 Millionen Autos verkauft werden. Das sind 3,56 Millionen mehr neue Automobile auf den Straßen, als im ablaufenden Jahr. Nach der Prognose des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach kann bei einer Steigerung von ebenfalls 5 Prozent mit einem globalen Neuwagenabsatz von 76 Millionen Einheiten gerechnet werden. Die Unterschiede ergeben sich aus verschiedenen Ansätzen für das Jahr 2013, bei CAR werden weltweit 70,69 Millionen Fahrzeuge hoch gerechnet, bei CAM sind es 72,5 Millionen Einheiten.

Größter Wachstumstreiber ist laut CAR-Institut mit einem Zuwachs von 11 Prozent auf 17,6 Millionen verkaufte Neuwagen der chinesische Markt, der damit weiterhin auf dem ersten Rang in der Verkaufs-Hitliste vor dem Markt in den Vereinigten Staaten rangiert. In den USA steigen die Verkäufe um 2,7 Prozent auf 16,1 Millionen. Japan und Brasilien erreichen mit einem Plus von jeweils 2 Prozent eher moderate Wachstumsraten. Dagegen soll der deutsche Markt nach der umfassenden Jahres-Prognose des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen mit Professor Ferdinand Dudenhöffer im Vergleich zu 2013 relativ stark um 6,1 Prozent auf 3,13 Millionen Neuwagenverkäufe wachsen. Für Italien wird nach dem Rückgang von 7,3 Prozent im Jahr 2013 gegenüber 2012 für 2014 eine Wachstumrate von 5,4 Prozent auf 1,37 Millionen Fahrzeuge angenommen.

Knapp 50 Prozent des weltweit angepeilten Wachstums ist auf den chinesischen Markt zurück zu führen. Dort rechnen die Statistiker zudem mit weiteren Chancen auf steigende Verkäufe. Denn in China entfallen auf eintausend Einwohner lediglich 47 Pkw, in den USA sind es bereits 748 Fahrzeuge. Das CAR-Institut errechnet daraus ein Marktpotenzial von mehr als 60 Millionen Fahrzeugen im Jahr. Danach zählt China noch immer zu den aufstrebenden Märkten.

 

Das CAM-Institut geht für den deutschen Markt von einem leichten Wachstum von 2 Prozent auf etwa 3 Millionen Personenwagen im Jahr 2014 aus. Auch in Westeuropa kann mit einer Steigerung von vier Prozent in einer sich andeutenden Phase der Erholung für Frankreich und Spanien gerechnet werden. Aufgrund verbesserter Wirtschaftsdaten und einer zunehmend älteren Fahrzeugpopulation sieht das CAM-Institut den amerikanischen Automarkt auf Wachstumskurs. Rund 16,5 Millionen Fahrzeuge werden als Absatzmenge für 2014 angenommen, das entspricht im Vergleich zu 2013 einer Steigerung um fünf Prozent. Der chinesische Markt wird auch vom CAM-Institut als Wachstumslokomotive eingeschätzt. Allerdings mit lediglich moderaten, einstelligen Wachstumsraten auf rund 17 Millionen Neuwagen.

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