80. Genfer Salon – Von Stand zu Stand 5: Nissan bis Peugeot
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Nissan

Nissan geht in die Kleinwagen-Offensive und präsentiert gleich zwei neue Stadtflitzer. Eine noch ganz kleine, neue Marktnische will der Nissan Juke ab Ende September besetzen. Der Crossover-Kleinwagen im SUV-Stil soll vor allem junge Großstädter zur japanischen Automarke locken. Mit seiner ungewöhnlich gestalteten Front, den fast cartoonhaft überzeichneten Riesen-Kotflügeln und dem originellen Innenraum ist er zumindest ein Hingucker. Top-Triebwerk ist ein neuer 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung, der es auf 140 kW/190 PS bringt. Kombiniert ist er serienmäßig mit permanentem Allradantrieb und einem stufenlosen Getriebe.

Deutlich konventioneller tritt der andere Kleinwagen auf. Der in Indien gebaute Fünftürer tritt die Nachfolge des Nissan Micra an. Die Markteinführung des Modells soll bereits im März erfolgen, zunächst in Thailand, später in rund 150 weiteren Ländern. Äußerlich verabschiedet sich der Neue von dem extremen Kugelaugen-Design des Vorgängers und setzt statt dessen auf eine etwas sportlichere Optik. Der bereits erhältliche Nissan Cube will mit seinem konsequent kastenförmigen Design eine Wohlfühloase auf Rädern sein. Das auffallende Äußere korrespondiert dabei mit [foto id=“132227″ size=“small“ position=“right“]einem großzügigen Raumangebot im luftigen Inneren. Mit Preisen ab 18 000 Euro ist der 81 kW/110 PS starke Cube allerdings kein Schnäppchen.

Mit einem klassischen Stoffverdeck kommt der Nissan 370Z Roadster daher. Die offene Version des zweisitzigen Sportwagens wird wie auch das bereits erhältliche Coupé von einem auf 3,7 Liter Hubraum vergrößerten V6-Ottomotor mit 243 kW/331 PS Leistung angetrieben. Gegenüber dem Vorgänger kommt der Neue kürzer und flacher, aber deutlich breiter und stämmiger daher.

Von außen konventionell, im Inneren innovativ tritt die Serienversion des Elektroautos Nissan Leaf auf. Die kompakte Steilhecklimousine wird allein von einem Elektromotor angetrieben und soll mit einer Ladung des Lithium-Ionen-Akkus rund 160 Kilometer weit kommen. Ende des Jahres sollen die ersten Fahrzeuge an Flottenkunden ausgeliefert werden, später sollen auch Privatpersonen das Elektroauto erwerben können. Die Reichweite ist nach Hersteller-Berechnungen für die Bedürfnisse von rund 70 Prozent aller Autofahrer weltweit ausreichend. Gebaut wird das Modell zunächst in Japan, den USA und England. Der Preis wird noch nicht genannt.

Opel

Besonders einladend präsentiert sich der neue Opel Meriva. Die vorderen und hinteren Türen des Mini-Vans öffnen gegenläufig und geben so wie die beiden Flügel eines Tores großzügig den Innenraum frei. Die exotische Konstruktion soll das Einsteigen in den Fond einfacher machen und beispielsweise auch Eltern das Anschnallen ihres Nachwuchses erleichtern. Darüber hinaus setzt das familienfreundliche Stadtauto auch in der zweiten Generation auf viel Raum und Variabilität sowie eine breite Motorenpalette. Auch die Preise ändern sich kaum und starten bei rund 15 500 Euro. Der Kleinwagen Corsa tritt mit überarbeiteter Motorenpalette an. Zur Wahl stehen fünf Benzin- und vier Dieselversionen mit Werten zwischen 51 kW/70 PS und 141 kW/192 PS. Zudem wurde das Fahrwerk des Fronttrieblers optimiert und Federn und Dämpfer zugunsten mehr Komfort neu abgestimmt. Die Lenkung reagiert jetzt deutlich direkter und feinfühliger schon bei geringeren Lenkeinschlägen.

Als Öko-Vorzeigemodell ist auch das Elektroauto Ampera in Genf vertreten. Neben einem Lithium-Akku mit Strom für rund 60 Kilometer Fahrt verfügt der Kompakte auch über einen Verbrennungsmotor, der die leere Batterie während der Fahrt wieder auflädt. Wie die Übertragung des Öko-Antriebs auf größere Fahrzeugklassen aussehen könnte, zeigt eine neue Fahrzeugstudie auf dem Messestand der Rüsselsheimer.

Peugeot

Zum Start des neuen Jahrzehnts wirft der Automobilhersteller Peugeot sein bisheriges Fahrzeug-Design über den Haufen. Die künftigen Modelle sollen deutlich emotionaler und kraftvoller werden. Wie das aussehen kann, zeigt die Roadster-Studie Peugeot SR1. [foto id=“132228″ size=“small“ position=“left“]Stark geschlitzte Scheinwerfer, eine lange Motorhaube, kurze Karosserieüberhänge und ein markanter Kühlergrill sind Kennzeichen des Stoffdach-Roadsters. Genauso vielversprechend wie das Design ist die Technik. Unter der Haube werkelt ein neuartiger Hybridantrieb, bei dem ein 1,6-Liter-Turbobenziner die Frontachse antreibt, während ein Elektromotor für die Hinterachse zuständig ist. Letzterer soll für einige Kilometer auch allein den Antrieb übernehmen können. Zusammen bringen die beiden Triebwerke 230 kW/313 PS auf die Waage, was eine Spurtzeit von 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h ermöglichen soll.

In Sachen alternative Mobilität haben die Franzosen zwei Modelle dabei. Das Elektroauto Ion soll bereits Ende des Jahres auf den Markt kommen, die Basis bildet der Mitsubishi iMiEV, ein eiförmiger Strom-Kleinwagen, der in Japan bereits auf dem Markt ist. Mit Hilfe seiner an jeder Haushaltssteckdose aufladbaren Lithium-Ionen-Akkus soll er Strecken bis zu 130 Kilometer ohne lokale Emissionen zurücklegen können.

Einen etwas weiteren Blick in die Zukunft gestattet die Miniauto-Studie BB1, eine Art vierrädriger Kabinenroller für vier Personen mit Elektromotor. Ein Serienmodell auf seiner Basis wird im PSA-Konzern derzeit entwickelt. Abgerundet wird das Programm durch die Studie „5 by Peugeot“, die einen ersten Ausblick auf das für Ende des Jahres erwartete Mittelklassemodell gibt. Mit coupéhaften Linien, Scheinwerfern wie Raubkatzenaugen und dem Verzicht auf den Haifischmaul-Kühlergrill zeigt die Stufenhecklimousine auch bereits den neuen Designstil der Marke. Einige Elemente sollen sich in der Serienversion finden, die sich sich zwischen den bisherigen Modellen 407 und 607 positioniert.

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