Test Harley-Davidson XL 1200 C: Antistress-Therapie aus Übersee
Test Harley-Davidson XL 1200 C: Antistress-Therapie aus Übersee Bilder

Copyright: auto.de

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Von Ingo Koecher — Es gibt Bikes, die liefern einen Adrenalin-Kick nach dem anderen. Dann gibt es Maschinen, die dabei behilflich sind, über unbefestigte Pisten zu fahren. Wieder andere sollen zeigen, was man hat. Mit der Harley-Davidson XL 1200 C hatte auto.de ein Bike im Test, das in keines der besagten Raster passt. Denn zum einen ist die XL 1200 C ein Cruiser par excellence, zum anderen geizt sie mit ihren Reizen und betreibt kultiviertes Unterstatement, als mit ihnen hausieren zu gehen.

Retro-Style

Sie sieht beinahe zart aus und pflegt dabei ihr Retrostyle-Image der 1960er Jahre. Dennoch ist die XL 1200 C unverkennbar eine Harley-Davidson. Das machen unmissverständlich der V-Twin, jede Menge Chrom, und natürlich [foto id=“420212″ size=“small“ position=“right“]die weit vorn positionierten vorderen Fußrasten deutlich.

Erst beim zweiten Hinsehen wird klar, dass es sich bei der Harley-Davidson XL 1200 C nicht um einen Langweiler handelt. Denn die unterhalb des Tanks zwischen den zwei Zylindern ablesbare „1.200“ verheißt angemessenen Vortrieb, weil großvolumiger Hubraum.

Dabei erwartet von einem Cruiser niemand Rennqualitäten. Vielmehr geht des darum, entspannt und unaufgeregt ums Eck zu kommen. Einfach nur Cruisen – im wahrsten Sinne des Wortes. Genau das bietet die Harley-Davidson XL 1200 C mit ihrem 1.200 ccm Zweizylinder. Das Aggregate leistet 49 kW/67 PS und stellt ab 3.200 Umdrehungen pro Minute 98 Nm zur Verfügung.

Fahreindruck

Mit einer Sitzhöhe von 710 mm und einem Gewicht von 260 kg vollgetankt, stellt die Maschine weder Fahrerin noch Fahrer vor irgendwelche Probleme. auto.de erlebte die XL 1200 C durchweg als gutmütig. Nichtzuletzt der 130er Reifen vorn (hinten 150) liefert eine absolut stabile Straßenlage. Zudem nimmt der groß dimensionierte Pneu am Vorderrad Straßenbahnschienen den Schrecken.[foto id=“420213″ size=“small“ position=“left“]

Der moderate Lenkkopfwinkel von 30 Grad sorgt für einen überschaubaren Wenderadius und liefert angemessene Beweglichkeit im städtischen Umfeld. Auf großer Tour paaren sich Cruiser- mit Tourerqualitäten. Letztere allerdings werden durch den nur 17 Liter fassenden Tank etwas eingetrübt. Bei dem von uns ermittelten Durchschnittsverbrauch von moderaten 6,4 l/100 km ermöglicht das eine Reichweite von etwa 170 km. Werden die erreicht, fordert eine Kontrolllampe zum Anfahren einer Tankstelle auf. Eine klassische Tankanzeige stünde dem Fahrzeugkonzept des Cruisers allerdings besser zu Gesicht.

Davon abgesehen, spiegeln weder Reichweite, noch besagtes Fehlen der Tankanzeige, die Weiten des amerikanischen Kontinents wider, von dem die XL 1200 C auszog, das On the Road-Lebensgefühl in die Alte Welt zu tragen.

Ebenfalls vermisst haben wir während unseres Tests das Antiblockiersystem ABS. Hier war weniger die Notwendigkeit Herr des Gedanken, als vielmehr das Wissen darum, das die Maschine ohne diesen nützlichen [foto id=“420214″ size=“small“ position=“right“]Bremsassistenten auskommen muss. Wenn auch derartige Grenzbereiche dem Fahrzeugkonzept eines Cruisers auf den ersten Blick zu widersprechen scheinen, sollte Harley dennoch nachrüsten. Schließlich werden in Kleinstwagen wie Supersportlern gleichermaßen ab Werk ABS und Co. verbaut.

Fazit

Wird die kleine Eintrübung in Sachen Sicherheit vernachlässigt, hinterlässt die Amerikanerin einen generell positiven Gesamteindruck. Mit der gewählten komfortablen Abstimmung des Fahrwerks, dem Handling und der Spurtreue schneidet die Harley-Davidson XL 1200 C mit einem „Gut“ ab. Während des Tests war die Maschine zu keinem Zeitpunkt störrisch, noch nahm sie einem etwas beherztere Umgangsformen übel.


Bewertung –
Harley-Davidson XL 1200 C


Exterieur-Design 1,6
Cockpit 1,8
Fahrbetrieb 1,5
Verbrauch 2,5
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 10.795,00 Euro
Kraftstoffkosten** 880,54 Euro
Steuern 88,47 Euro
Wertverlust 2.195,00 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
3.128,00 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,9
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer (bei Ganzjahreszulassung), errechnetem Wertverlust (20 Prozent p. a. —  Wertverlust herstellerabhängig)
**Kraftstoffkosten bei 1,54 Euro/Liter Superbenzin und einer jährlichen Laufleistung von 9.000 Kilometern

 

Datenblatt – Harley-Davidson XL 1200 C
   
Cruiser der Sportster-Baureihe
   
Länge: 2.215 mm
Sitzhöhe: 710 mm
Gewicht (fahrfertig): 260 kg
Radstand: 1.520 mm
Tankinhalt: 17 l
   
Motor: luftgekühlter Evolution Zweizylinder, Fünf-Gang-Schaltgetriebe
Hubraum: 1.202 ccm
Leistung: 49 kW/67 PS
Drehmoment: 98 Nm ab 3.200 Umdrehungen pro Minute
Antrieb (Sekundär): Zahnriemen
Abgasanlage: Staggered Shorty Dual, verchromt
   
Räder: Drahtspeichenräder
Reifen vorn: 130/90B16 M/C 72H
Reifen hinten: 150/80B16 M/C 77H
Bremsen: Zweikolbenbremssattel vorn, Einkolbenbremssattel hinten
   
Preis: ab 10.795 Euro (zzgl. 380 Euro für Sportster Modelle und 490 Euro für Big Twin und VRSC Modelle)

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Gast auto.de

Januar 8, 2014 um 10:22 pm Uhr

Gefällt mir der Bericht, aber der Verbrauch ist schon… Ich habe selbiges Motorrad, gleicher Motor, gleiche Leistung, aber noch mit Vergaser, denn schon fast 9 Jahre alt, und ich fahre sie mit 4,5 Litern. Manchmal sogar noch etwas weniger und niemals mehr als 5 Liter. Dabei cruise ich ganz normal und lasse den Motor beim Beschleunigen immer schön Druck machen in mittleren Drehzahlen, was immer wieder für ein Grinsen sorgt. Glaube kaum, daß eine neuere Einspritzermaschine mehr säuft, als mein Vergasermodell. Wie zum Teufel habt ihr denn 6,4 Liter zustande gebracht, falsch gerechnet, nur Vollgas oder ein unfähiger Fahrer? Ist mir nicht anders zu erklären.

Gast auto.de

November 13, 2012 um 9:12 am Uhr

Guter Artikel tolles Motorrad aber das die mit einem Verbrauch von 6,4 Litern und 17 Litern im Tank nur 170 km schafft…….was ist denn mit eurem Taschenrechnern 😉 ??

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