Ab 80.000 Kilometer an den Getriebeölwechsel denken
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Regelmäßige Wechsel des Motoröls sind für jeden Autofahrer selbstverständlich. Die Schmierstoffe in Schalt- und Automatikgetrieben führen jedoch ein Mauerblümchendasein. Ab einer Laufleistung von 80 000 Kilometer gehört ein Ölwechsel für die Schaltung zum Pflichtprogramm. Wenn es er Hersteller nicht ausdrücklich anders festgelegt hat.

Dabei ist die komplexe Mechanik einer Schaltung mit wesentlich mehr Kontakt- und Reibepunkten der Komponenten als im Motor auf eine perfekt funktionierende Schmierung angewiesen. Dabei gilt für das Getriebe das gleiche wie für den Motor: Ist das Schmiermittel alt, verschmutzt oder zu gering bemessen, droht ein Schaden bis zum Exitus. „Grund dafür sind die über die Jahre angesammelten Schmutzpartikel im Öl und die Veränderung der Viskosität, also der Fließfähigkeit des Öls durch unterschiedliche thermische Belastung“, so der Werkstattmeister der ZF Services in Darmstadt, Dieter Völp.

Der Ersatz eines zerstörten Getriebes ist auf jeden Fall mit einer Reparatur im vierstelligen Bereich verbunden. Um bei einem Auto mit hoher Laufleistung oder bei einem Old- und Youngtimer auf der sicheren Seite zu sein, empfehlen die Experten eine „Kur“ beim Getriebespezialisten. Die beschränkt sich nicht nur auf den Wechsel des Öls, sie umfasst den Ein- und Ausbau der Schaltung, die Zerlegung, Kontrolle, Spülung aller Teile und den Ersatz des Filters. Zudem lassen sich Schäden in einzelnen Komponenten schon im Ansatz erkennen und beheben. Für eine derartige Getriebe-Kur beim Spezialisten sind rund 500 Euro zu kalkulieren, relativ wenig gegenüber einem zerstörten Getriebe.

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