Ältere Autofahrer: Bustrainings statt Eignungstests

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Verpflichtende Fahreignungstests für ältere Autofahrer werden immer mal wieder gefordert. Von einer solchen Regelung rät der TÜV Thüringen jedoch ab. Laut den Experten stellen Personen über 65 Jahre grundsätzlich kein erhöhtes Risiko für den Straßenverkehr dar.

Ältere Autofahrer kompensieren nachlassende physische und psychische Kräfte mit jahrelangen Erfahrungen und bewegen sich in der Regel im Straßenverkehr entsprechend vorsichtiger“, erklärt Dr. Don De Vol, Verkehrpsychologe am Institut für Verkehrssicherheit in Thüringen. Ein pauschaler Fahrtest ab einem bestimmten Alter sei somit falsch. Er empfiehlt Senioren, an freiwilligen Überprüfungen der Fahreignung teilzunehmen und die individuelle Fahrerfitness zu trainieren.

Eine andere Maßnahme haben sich die Verkehrsbetriebe rund um Köln überlegt. Um die älteren Autofahrer dazu zu bewegen, ihr eigenes Fahrzeug einmal stehen zu lassen, haben sie jetzt Bustrainings veranstaltet. Unter dem Motto „55plus – Busfahren leicht gemacht!“ lernen die Senioren, was sie beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu beachten haben. Ihnen wird beispielsweise erklärt, wie sie einen Fahrplan lesen, sich richtig festhalten und sicher ein- und aussteigen. Neben den theoretischen Kenntnissen unternehmen sie auch eine „Probe-Busfahrt“, während der sie das Gelernte ausprobieren können. Bei einer plötzlichen Gefahrenbremsung wird dort beispielsweise gezeigt, was passieren könnte, wenn man sich nicht richtig festhält.

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