Airbag für Motorradfahrer
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Die Motorradfahrer-Kombi mit Airbag ist in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. Bilder

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Ohne Kabelverbindung zum Motorrad funktioniert die neue Airbag-Motorradkombi von Alpinestars für rund 6 000 Euro. Bilder

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Die Airbag-Kombination ist nach dem Auslösen aufgrund von eingearbeiteten Dehnfalten noch intakt. Bilder

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Die Stromversorgung für das Steuergerät der Airbag-Kombi liefert ein Akku mit acht Stunden Betriebszeit. Bilder

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Das Steuergerät für die Airbag-Kombi ist im Höcker untergebracht. Bilder

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Damit das Airbag-System der Motorrad-Kombi nicht ungewollt auslöst, befindet sich ein Magnetschalter am Reißverschluss, der geschlossen sein muss, sowie ein Hauptschalter, der das gesamte System steuert. Bilder

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Die Motorradkombi mit Airbag ist serienreif, nachdem sie jahrelang von Rennfahrern getestet wurde. Bilder

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In die Tech Air Race-Lederkombi sind fünf Sensoren an Armen, Beinen und dem Prozessorgehäuse eingearbeitet, die der im Rückenhöcker untergebrachten Steuerelektronik die benötigten Bewegungsdaten liefern. Bilder

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An einem aktiven Airbag-System für Motorradfahrer arbeitet der italienische Bekleidungshersteller Alpinestars, das die Folgen von Stürzen mindern soll. Lohn der Mühen ist ein elektronisch gesteuertes und komplett kabelloses System, das als kompaktes Gerät bereits von den Alpinestars-Rennfahrern in der höchsten Motorradrennklasse, der MotoGP, eingesetzt wird und ab November auch für Normalfahrer in den Handel kommt. Dabei funktioniert die Airbag-Technik unabhängig vom Motorrad und kann daher auf die bislang benötigte Reißleine verzichten. Auch ein Steuergerät, das – am Motorrad montiert – Bewegungsdaten liefert, ist nicht mehr nötig.

Nach Auswahl der ersten Komponenten startete die intensive Sammlung von Daten und Fakten im Jahre 2003. Bis 2007, als der neue Weltmeister Casey Stoner die Daten sammelte, wurde das System immer weiter verfeinert, die Energieversorgung der Elektronik optimiert, so dass der Rechner die vielfältigen [foto id=“386135″ size=“small“ position=“left“]auftretenden physischen Einflüsse erfassen konnte, die während eines Rennstreckeneinsatzes auf den Fahrer wirken. Danach arbeitet das jüngste Produkt.

In die Tech Air Race-Lederkombi sind fünf Sensoren an Armen, Beinen und dem Prozessorgehäuse eingearbeitet, die der im Rückenhöcker untergebrachten Steuerelektronik die benötigten Bewegungsdaten liefern. So erkennt das System, ob der Fahrer auf dem Motorrad sitzt und die Maschine sich bewegt. Erst dann schaltet die Elektronik den Airbag scharf. Damit das System nicht ungewollt auslöst, befindet sich ein Magnetschalter am Reißverschluss, der geschlossen sein muss, sowie ein Hauptschalter, der das gesamte System steuert.

Ergibt der Abgleich der Daten eine Gefahrensituation, löst das System den Airbag aus –innerhalb von 45 Millisekunden ist dieser vollständig mit Gas befüllt, was einer Gasmenge von 2,8 Liter entspricht. Diese Schutzwirkung dauert fünf Sekunden, dann erschlafft der Airbag innerhalb von 20 bis 25 Sekunden wieder.

Die Besonderheit:

Schon eine Minute nach dem Auslösen ist der Airbag wieder funktionsbereit durch die Bestückung mit zwei Gaskartuschen. Nach einem Unfall kann das System bei Bedarf also ein zweites Mal auslösen. Beide Gaskartuschen sind direkt an der Steuerelektronik befestigt, die Lederkombi weist spezielle Dehnbereiche [foto id=“386136″ size=“small“ position=“left“]auf, um im Falle des Auslösens nicht zerstört zu werden.

Für die Stromversorgung sorgt ein Akku mit einer Aktionszeit von acht Stunden. Danach muss der Akku an die Steckdose.

Die neue Alpinestars Lederkombi Tech Air Race kommt zur Mailänder Motorradausstellung EICMA Anfang November auf den Markt, mit dem Airbagsystem wird sie 6 000 Euro kosten und in den Größen 46 bis 56 in verschiedenen Farben über den Fachhandel angeboten.

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