Alfa Romeo

Alfa sieht in neuem Kompaktsportler 4C zugleich Wendepunkt für die Marke
Alfa sieht in neuem Kompaktsportler 4C zugleich Wendepunkt für die Marke Bilder

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Alfa Romeo 4C: Das Leichtgewicht verfügt über Karbon-Monocoque und Kunststoff-Karosserie. Bilder

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Alfa Romeo 4C: So sieht die flache Zweisitzer-Flunder von der Seite aus. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Bei dem 1,8-Liter-Benziner handelt es sich um einen Vierzylinder-Turbo. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Unter der Heckklappe ist neben dem Kofferraum auch der Motor untergebracht. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick durch den Lenkradkranz auf die Instrumentierung. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick ins sportliche Cockpit. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick auf Außenspiegel und Lufteinlass hinten auf der Fahrerseite. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Alfa Romeo 4C: Blick auf die Frontpartie mit dem Scudetto in der Mitte. Bilder

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Mittelmotor-Sportwagen mit Heckantrieb: Alfa Romeo 4C. Bilder

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Hockenheim – 4C, 4C, 4C! Gefühlt schon eine kleine Ewigkeit hat Alfa Romeo zuletzt dieses Thema immer wieder bei Messen und zu anderen Anlässen gespielt. Kein Wunder: Produktneuheiten bleiben bei den Italienern vorerst weiter rar. Erst 2015 ist der neue Spider vorgesehen, allerdings nicht als Eigenentwicklung, sondern in Zusammenarbeit mit Mazda; der Nachfolger des Kultroadsters MX-5 der Japaner lässt grüßen.

Einstieg ab 50 500 Euro

Hockenheim-Ring, Nordbaden. Alfa stellt die aufgefrischten Mito und Giulietta vor; viel mehr ist im Programm der Traditionsmarke aktuell nicht übrig geblieben. Endlich kommt wenigstens der kleine Sportcoupé-Bruder des großen 8C hinzu. [foto id=”488172″ size=”small” position=”left”]Der Verkauf – Einstiegspreis ab 50 500 Euro – hat begonnen. Das Fahren mit ihm auf einem Teil der Formel-1-Strecke in Hockenheim rundet die Mito- und Giulietta-Präsentation ab.

Fertigung bei Maserati

“In Italien”, sagt Sascha Wolfinger, “werden heute die ersten fünf 4C an Kunden übergeben, darunter”, fügt der Deutschland-Sprecher hinzu, “auch an einen deutschen.” Die einst begehrte Fiat-Tochter lässt die knapp vier Meter kurze und nicht einmal 1,2 Meter flache Flunder mit dem fast 2,4 Meter langen Radstand und dem kleinen 110-Liter-Kofferraum über den Konzernverbund bei Maserati in Modena fertigen.

Schon längere Wartezeiten

Die Jahresproduktion ist auf etwa 3500 Einheiten festgelegt. Der überwiegende Teil geht in die USA, wo Alfa mit dem Zweisitzer als eine Art Türöffner einen Neustart wagt, und nach Asien, besonders China. Rund 1000 Exemplare bleiben in Europa, von denen wiederum um die 350 für den deutschen Markt zur Verfügung stehen. Produktmann Gerrit Meyer rechnet [foto id=”488173″ size=”small” position=”right”]aber schon jetzt mit Wartezeiten von bis zu einem Jahr.

Klassischer Mittelmotor-Sportwagen

In dem klassischen Mittelmotor-Sportwagen mit Heckantrieb ist der auf dem aus der Giulietta bekannten Vierzylinder aufbauende 1,8-Liter-Alu-Turbobenziner direkt hinter den Sitzen platziert, ist hier 177/240 kW/PS und spritzigere 350 Newtonmeter stark. In viereinhalb Sekunden sind aus dem Stand Tempo 100 geschafft. Die Elektronik regelt die höchste Geschwindigkeit bei knapp unter 260 ab. Ein über Paddel am Lenkrad schaltbares Sechsgang-Getriebe mit Doppelkupplung überträgt die Kraft auf die Räder. In Verbindung damit gibt Alfa den Spritverbrauch im Mix mit weniger als sieben Litern an, doch verflüchtigen die sich – zumal auf der Rennstrecke mit eingeschaltetem Race-Modus – schnell beim Tritt aufs Gaspedal, wozu dieser Alfa stets auch klangmäßig verleitet.

Mit Karbon-Monocoque

Der Spaß beim 4C-Fahren resultiert aus kompakten Abmessungen, kurzen Überhängen, niedrigem Schwerpunkt, der das Handling noch agiler macht, 40:60-Gewichtsverteilung, die die Antriebsdynamik erhöht, und weniger als vier Kilo Leistungsgewicht pro PS. Ohne Füllstoffe bringt der Kompaktsportler mit Karbon-Monocoque und verwindungssteifer Kunststoff-Karosserie 895 Kilo auf die Waage. Die mechanische Lenkung gibt direkte Rückmeldung. Die innenbelüfteten [foto id=”488174″ size=”small” position=”left”]Scheibenbremsen sind auf höhere Leistung ausgelegt. Einlenken, das spurstabile Reinfahren in Kurven, das Rauskommen wie auf Schienen sind ein Genuss. Für Ältere dürften sich lediglich der Ein- und Ausstieg etwas schwieriger gestalten.

Wie der 8C gut fürs Image

Alles in allem: “Der 4C”, sagt Alfa-Mann Meyer, “ist so etwas wie der Wendepunkt für die Marke.” Er mag wie der 8C gut sein fürs Image. Für Alfas Um- und Aufschwung allein reicht er freilich nicht. Mito- und Giulietta-Änderungen stellen wir noch ausführlicher vor.

Datenblatt: Alfa Romeo 4C

Motor Vierzylinder-Turbobenziner
Hubraum 1,8 Liter
Leistung 177/240 kW/PS
Maximales Drehmoment 350/2200 bis 4250 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 4,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 258 Stundenkilometer
Umwelt laut Alfa Romeo Mixverbrauch 6,8 Liter pro 100 Kilometer, 157 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätskontrolle mit Sperrdifferenzial, Fahrdynamikregelung, Fahrer-, Beifahrerairbag, Klimaanlage, CD/MP3-Audioanlage mit Freisprech- und Navigationsfunktion, 17/18-Zoll-Räder, 205/235er-Reifen
Preis 50 500 Euro

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Gast auto.de

November 22, 2013 at 3:07 pm

Warum auch nicht warten die Preise sind zu hoch und der Eitausch von dem sprechen wir am vesten nicht..
Bin früher ein Alfa Fan und nochmals zu diesem Preis……. Soblad das Fahrzeug auf dem Markt ist wird es um ca, 12% günstiger sein. Formlich eine Spitze Alfa war immmer Extra. Nun warte ich mal.

Gast auto.de

November 22, 2013 at 1:47 pm

Ich will ja keinen beunruhigen, aber meiner Erfahrung nach werden bei den Italienern aus Bestellfristen von 6 Monaten werden schnell mal ein Jahr oder mehr… 😉

Gast auto.de

November 22, 2013 at 12:56 pm

Großartig !! Habe schon einen bestellt ! Wartezeit ca.6 Monate.

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