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“Alles kann, nichts muss“: BMW im auto.de-Gespräch über Vernetzung
''Alles kann, nichts muss'': BMW im auto.de-Gespräch über Vernetzung Bilder

Copyright: Koch

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Garching – „Freude am Fahren ist das Leitmotiv von BMW“, sagt Gunther Grabbe. Zugleich, fügt der Leiter Produktmanagement ConnectedDrive beim Workshop zuletzt in Garching bei München über vernetztes Fahren hinzu, sei dies der Anspruch, den die Ingenieure auch bei der Weiterentwicklung von ConnectedDrive stets vor Augen hätten.

Was machen die Ingenieure denn in diesem Fall konkret?

Gunther Grabbe: Sie entwickeln Technologien für mehr Sicherheit, indem sie etwa mit dem Driving Assistant und der Spurwechselwarnung den Verkehr vor, neben und hinter einem BMW mit Kameras und Radarsensoren im Blick behalten, so dass sich der Fahrer ganz auf die angenehmen Seiten der Fortbewegung konzentrieren kann. Gleichzeitig bringen sie Systeme ins Fahrzeug, die für mehr Komfort auf Reisen sorgen, weil sie helfen, lästige Staus einfach zu umfahren.

Sie meinen die Real Traffic Information mit Echtzeit-Verkehrsangaben?

Gunther Grabbe: Die und andere zukunftsfähige Lösungen, um die große, weite Welt des Internets und Entertainments ins Auto zu holen -nicht nur mit einem Webbrowser, sondern auch mit maßgeschneiderten Apps für bequeme und intuitive Bedienung während der Fahrt. Kontakt zu Freunden über Facebook und Twitter, aktuelle Sportnews, Reise- und Restaurantempfehlungen, das persönliche Lieblingslied aus der Online-Musikdatenbank: Alles ist dank ConnectedDrive jederzeit verfügbar.

Aber wer blickt da eigentlich noch durch?

Gunther Grabbe: Unser Ziel ist, bei einer stetig wachsenden Fülle von Systemen und Diensten unseren Kunden eine Orientierung zu bieten. Sie sollen in dieser in der Tat großen Vielfalt das passende Angebot finden. Bislang sind Ihre Systeme und Services in Komfort, Sicherheit und Infotainment unterteilt.

Diese Säulen scheinen immer noch sehr stabil, aber dem Kunden bieten sie trotzdem noch nicht den Halt, den er sucht.

Gunther Grabbe: Wir unterscheiden daher jetzt nach dem Kriterium, wie ein ConnectedDrive-Angebot ins Fahrzeug kommt.

Sie meinen entweder als Software und damit Dienstleistung oder als Hardware und damit als technisches System?

Gunther Grabbe: Auf der einen Seite stehen nun die ConnectedDrive- Services und -Apps, auf der anderen die Fahrerassistenzsysteme. Das eine lebt wesentlich von der Integration von Software-Lösungen ins Fahrzeug, das andere bedingt spezifische Hardware wie Kameras, Radarsysteme, Sensoren, die ab Werk ins Fahrzeug integriert werden.

Aus drei werden nun also zwei Säulen.

Gunther Grabbe: Der Hintergrund dafür liegt insbesondere am steigenden Angebot von Diensten und Funktionen und im veränderten Nutzungsverhalten unserer Kunden. Internetbasierte Dienste gewinnen zunehmend an Bedeutung. In jüngster Vergangenheit hat außerdem die Zahl der Konsumenten, [foto id=“472730″ size=“small“ position=“left“]die Smartphones nutzen, rapide zugenommen. Das ist der Hauptgrund dafür, dass wir diesen Bereich inzwischen gesondert betrachten und uns auch in der Entwicklungsarbeit stark auf die dynamischen Veränderungen auf diesem Gebiet eingestellt haben.

Was bedeutet die Neuausrichtung konkret?

Gunther Grabbe: Natürlich werden wir unser Portfolio mit neuen Services und Apps stark ausbauen, wir werden eine moderne Bestellplattform mit unserem BMW ConnectedDrive Store anbieten, was unter anderem bedeutet, dass unsere Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus immer up to date sein werden. Auch wird sich die Angebotsstruktur noch stärker an den Kundenbedürfnissen orientieren. Mit der Neuausrichtung streben wir weltweit eine 100-prozentige Vernetzung an. Und mit der Einführung von BMW i werden wir auf ConnectedDrive-Seite ganz neue Mobilitätsdienste kreieren. Bei sichheitsrelevanten Diensten führen Sie die Entwicklung weiter im eigenen Haus durch.

Welche Wege gehen Sie bei den Apps?

Gunther Grabbe: Komplett neue. Apps, die in einem BMW genutzt werden, müssen nicht mehr zwingend bei BMW entwickelt werden. Im Gegenteil: Wir arbeiten Hand in Hand mit jenen Pionieren der Online-Kultur, die das Leben unserer Kunden zunehmend bereichern. Und so können Kunden, die beispielsweise Facebook, Aupeo, Street View oder Yelp auf ihrem PC oder Smartphone nutzen, dies auch in ihrem BMW tun. Die Kompatibilität hat inzwischen ein fantastisches Niveau erreicht.

Das heißt: Was mit dem Touchscreen eines Smartphones funktioniert, lässt sich auch mit dem iDrive-Bediensystem in einem BMW nutzen?

Gunther Grabbe: Genauso gut, meistens sogar noch besser. Der BMW wird so Teil der Online-Welt, die beim Autofahren bisher außen vor blieb. Digitaler Lifestyle ist so auch während der Fahrt fortsetzbar.

Welchen Vorteil haben ConnectedDrive-Services und -Apps denn jetzt?

Gunther Grabbe: Einen ganz entscheidenden: Sie lassen sich jederzeit nachrüsten, hier also updaten, auf den neuesten Stand bringen. Unsere Grundstruktur ist so flexibel wie nie zuvor. Und das verschafft auch unseren Kunden größtmögliche Freiheit bei der Nutzung von ConnectedDrive. Alles kann, nichts muss. Unser ConnectedDrive-Store, ein Online-Supermarkt, der 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr in unserem Kundenportal geöffnet ist, hat alle ConnectedDrive-Services und -Apps jederzeit auf Lager. Der Kunde kann dort sogar fahrzeugspezifische Services ordern.

Ist die Echtzeit-Verkehrsinformation auch schon darüber buchbar?

Gunther Grabbe: Ist sie. Wer sich mit Benutzername und Passwort angemeldet hat, sieht sie im virtuellen Regal, und zwar in mehreren Varianten, je nach gewünschter Nutzungsdauer von einem Monat bis zu drei Jahren und mit dem entsprechenden Preis. Auswahl per Klick genügt. Fahrzeugdaten und Zahlungsweise des Kunden sind im System hinterlegt. Der neue Dienst ist schon bei der nächsten Fahrt nutzbar.

Es müsste aber noch schneller gehen, wenn man den Store per Online-Verbindung gleich aus dem Fahrzeug heraus besuchen könnte, oder?

Gunther Grabbe: Kann man doch. Der Buchungsvorgang läuft über das iDrive-Bediensystem, vom Prinzip her genau wie am heimischen PC: auswählen, bestätigen und wenige Minuten später hilft Real Time Traffic Information bei der Navigation.

Bisher ist ein bestimmtes Navigationssystem samt Handyvorbereitung Voraussetzung zur Nutzung der Angebote, was gerade für junge, internetaffine Zielgruppen aber oft eine hohe finanzielle Hürde darstellt.

Gunther Grabbe: In Zukunft genügt ein Radio mit Displayanzeige, das Radio Professional. Es ist in allen Modellreihen verfügbar, gehört in den höheren Segmenten zur Serienausstattung. Die hochwertige Schnittstellentechnologie, die auch da zur Verfügung steht, ermöglicht dann bereits die Nutzung der meisten Services und Apps, was zu einer wesentlichen Steigerung der Verbreitung von ConnectedDrive-Services führen wird.

Die Vernetzung bei BMW

… fing vor gut 40 Jahren an. Schon 1972 hat ein BMW-Turbo-Versuchsfahrzeug erstmals die Außenwelt einbezogen und dem Fahrer zusätzliche wichtige Informationen geliefert, etwa durch ein radargestütztes Abstandswarngerät. 1997 haben die Münchner den automatischen Notruf eingeführt. 2001 ist mit BMW Online ein internetbasiertes Infotainment-Portal etabliert worden. 2008 hat BMW die uneingeschränkte Internetnutzung im Fahrzeug möglich gemacht. Apps erlebten 2011 bei BMW ihre Weltpremiere im Automobil.

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