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Als nächstes ein Auto für Zärtlichkeit? Renault setzt neue Designstrategie um

Als nächstes ein Auto für Zärtlichkeit? Renault setzt neue Designstrategie um Bilder

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... bis hin zum Twingo und zum avantgardistischen, aber wirtschaftlich erfolglosen Avantime Bilder

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... über R16 und die Großraumlimousine Espace ... Bilder

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... über R4 und Alpine A110 sowie ... Bilder

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Renault-Ikonen in puncto Design, etwa von den ersten Bilder

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Und wie wär's mit einer Digitalanzeige außen, Motto Bilder

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Das integrierte iPad darf natürlich nicht fehlen. Bilder

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Blick ins natürlich futuristische Innere des Frendzy. Bilder

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Dem Frendzy als vierter Studie drücken die Franzosen den Stempel Bilder

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Blick ins Innere des R-Space mit besonderer Fond-Landschaft aus 26 bunten Würfeln. Bilder

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Den R-Space als drittes Konzeptfahrzeug schreibt Renault der Bilder

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Blick ins Innere des Captur, mit dem die Franzosen Bilder

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Der Captur stellt die zweite Studie im Rahmen der neuen Philosophie dar. Bilder

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Blick vom Heck aus über den Dezir-Flügeltürer, der für Bilder

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Blick ins Innere des Dezir-Konzeptfahrzeugs. Bilder

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Der nächste Twingo zeigt als erster Serien-Renault das neue Markengesicht. Bilder

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Mit speziellem Farbcode: Renault-Mann Breun beim Vortrag. Bilder

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Renaults Konzeptfahrzeug-Chef Axel Breun an der Dezir-Studie. Bilder

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Meuspath – Renault hat einen bis 2016 gültigen Unternehmensplan. Der heißt, wie der aktuelle Slogan der vormaligen „Créateur d’automobiles“-Marke, „Drive the Change“, also „Fahr‘ den Wechsel“. Und wesentlicher Bestandteil dieses Plans ist die neue Designstrategie der Franzosen.

„Eigentlich schon immer innovative Marke“

Meuspath am Nürburgring in der Eifel. „Eigentlich waren wir schon immer eine innovative Marke“, lässt der für Konzeptfahrzeuge bei Renault zuständige Axel Breun beim Design-Workshop im Capricorn Automotive Testzentrum die Geschichte des Unternehmens Revue passieren, angefangen von den ersten Modellen mit abgeschrägtem Bug und „Alligatorhaube“ über Nerva Grand Sport, R4, Alpine A110, R16 und Espace bis hin etwa zum Twingo. Selbst die mangels wirtschaftlichem Erfolg schnell wieder vom Oberklasse-Markt [foto id=“393982″ size=“small“ position=“right“]genommenen avantgardistischen Avantime und Vel Satis seien aus designerischer Sicht Ikonen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, sie wird sich“, betont Breun, „in der Form nicht wiederholen, jedenfalls so schnell nicht.“

Für ersten Eindruck keine zweite Chance

Weil es für den ersten Eindruck bekanntlich keine zweite Chance gebe, sei das Design eines Automobils von fundamentaler Bedeutung, weiß man auch in der Brühler Deutschland-Zentrale des Importeurs: „Die Form muss auf den ersten Blick gefallen, doch die Anforderungen ändern sich und sind hochkomplex – und die Ansprüche der Kunden steigen.“

Vier Studien schon da, zwei weitere folgen

Irgendwie klingt Breun erleichtert, weist dabei auf den 2009 von Mazda gekommenen neuen Designchef Laurens van den Acker hin: „Wir haben jetzt eine klare Designstrategie und eine Designsprache, was nun folgen muss, ist die weitere Umsetzung.“ Die ersten diesbezüglichen Studien vom Dezir über Captur und R-Space bis hin zum Frendzy sind auch beim Workshop noch einmal zu sehen. „Zwei weitere, über die ich noch nicht so viel sagen kann, folgen bis 2013“, kündigt der Renault-Mann an.

Spielwiese für die Gestalter

Die „Begierde“, für die er steht, sieht man dem Dezir-Elektro-Zweisitzer mit 110/150 kW/PS schon an. Der 210 Stundenkilometer schnelle Captur mit 118/160 kW/PS starkem 1,6-Liter-Biturbodiesel kombiniert Coupé-, Roadster- und SUV-Elemente miteinander. Beim 200 Stundenkilometer schnellen R-Space als 80/110 kW/PS starkem Dreizylinder-Turbobenziner mit Direkteinspritzung ging es darum, Elemente wie Funktionalität und Sinnlichkeit, Familie und Sportlichkeit, „die lange Zeit als Gegensätze galten“, zu vereinigen. Typisch beim 44/60 kW/PS starken Elektro-Frendzy, der mit bis zu 2.250 Liter Ladevolumen genauso als praktischer Stadtlieferwagen wie als Kompaktvan für Familie, Freizeit und Ferien genutzt werden kann, sind das asymmetrische Karosserielayout und intelligente Detaillösungen.

„Einfach, sinnlich und warm“

Alles zusammen, mit den beiden noch ausstehenden Konzeptfahrzeugen, sind dies sechs eigenständige und höchst unterschiedliche Studien mit neuer Formensprache, „einfach, sinnlich und warm“, mit optischer Aufwertung des in Zukunft deutlich größer dimensionierten und aufrecht platzierten Rhombus-Markenlogos und nach und nach auf Serienmodelle übertragbar. „Den Auftakt“, so Breun, „macht der nächste Twingo.“

Vom Verlieben bis zur Weisheit

Für jede Lebenphase soll es künftig das passende Fahrzeug geben, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse: „Wenn sich Menschen verlieben“, philosophiert Breun, „als Paar die Welt entdecken, eine Familie gründen, ihren Beruf ausüben, ihre Freizeit genießen und die Weisheit des Alters erfahren.“ Selbst ein spezieller Farbcode gehört dazu. So ordnen die Franzosen das dunkle Dezir-Rot der Liebe und Leidenschaft zu, das kräftige Captur-Orange dem Optimismus und der Abenteuerlust, [foto id=“393983″ size=“small“ position=“left“]das R-Space-Gelb einer positiven Lebenseinstellung und dem Wunsch nach Geselligkeit, das frische Frendzy-Grün geistiger und körperlicher Energie sowie Verantwortung für die Umwelt.

Visualisierte Stimmungen bis zur Meditation

Dem fünften Konzeptauto bleibt 2012 das spielerische Blau vorbehalten. „Nur soviel“, deutet der Renault-Mann an, „es könnte für das Ergreifen von Chancen und das Sammeln neuer Erfahrungen stehen in einem Fahrzeug, konzipiert für Menschen, die mitten im Leben stehen, aktiv und dynamisch sind.“ Und das dunkle Blauviolett für Studie Nummer sechs 2013? Die Franzosen bringen damit „visualisierte Stimmungen von Weisheit und Gelassenheit bis hin zur Meditation“ in Verbindung.

„Wir wollen so emotional wie möglich werden“

Im Design von Renault sind neben Paris an den vier weiteren Standorten Sao Paulo/Brasilien, Mumbai/Indien, Bukarest/Rumänien und Seoul/Südkorea fast 460 Mitarbeiter aus 27 Nationen beschäftigt, darunter 120 Designer. „Wir wollen so emotional wie möglich werden“, fasst Axel Breun zusammen, nennt Elektroautos dabei eine „besondere Herausforderung“ und scheint es durchaus schade zu finden: „Ein Auto für Zärtlichkeit haben wir noch gar nicht angesprochen!“

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