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Audi-Fahrzeugvernetzung heißt „Audi Connect“
Audi-Fahrzeugvernetzung heißt Bilder

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Die Fahrzeugvernetzungs-Strategie bei Audi hat den Namen „Audi Connect“ bekommen. Mit diesem Begriff bündelt der Autohersteller alle Anwendungen und Entwicklungen, die heutige und künftige Modelle mit dem Internet, dem Besitzer und der Infrastruktur verbinden.

Für Audi Connect stehen heute schon die Modelle A8, A7 Sportback, der neue A6 und demnächst auch der A1, denn diese Modelle lassen sich auf Wunsch per UMTS-Modul mit der Online-Welt vernetzen. Dadurch ist beispielsweise die uneingeschränkte Einbindung von Google Earth in die Kartendarstellung des Navigationssystems möglich. Zudem findet der Fahrer dank der Anbindung an die Google-Suche eine Vielzahl von aktuellen Sonderzielen. Darüber hinaus lassen sich dank des integrierten WLAN-Hotspots bis zu acht mobile Endgeräte mit dem Internet koppeln. Für diese Onlinefunktionalität wurden die Modelle A8 und A7 Sportback im Juni 2010 von einer unabhängigen Fachjury mit der Auszeichnung „Best Embedded Navigation Telematics Product“ geehrt.

Im Sommer 2011 folgen in Europa mit dem Service „Audi Verkehrsinformation online“ und einer erweiterten Sprachbedienung weitere Anwendungsmöglichkeiten. Der Verkehrsdienst trifft anhand von Echtzeit-Daten präzise Voraussagen zur Verkehrssituation auf der gewählten Route und arbeitet schneller und exakter als bisher bekannte Dienste.

Außerdem können Audi-Kunden künftig in einigen Ländern als neuen Online-Dienst auch Google Street-View nutzen und sich beispielsweise das Navigationsziel am MMI-Bildschirm aus der Fußgängerperspektive im 360-Grad-Radius anschauen.

Ein weiteres Themenfeld von Audi Connect beschreibt die Vernetzung zwischen Auto und Besitzer. Audi-Fahrer können künftig diverse, speziell auf ihr Modell abgestimmte Smartphone-Funktionen nutzen. Beispielsweise lassen sich mit GPS-Handy fotografierte Bilder im Navigationssystem abspeichern, auf Wunsch führt es dann zu den Koordinaten der Fotolocation.

Bei den Prototypen des Audi A1 E-tron kann man jederzeit den Akku-Ladezustand des Fahrzeugs am Handydisplay ablesen. Auch ob Türen und Fenster verschlossen sind, oder ob Servicemitteilungen vorliegen, wird angezeigt. Das Steuern der Innenraumtemperatur per Mobiltelefon ist ebenfalls denkbar. Hierfür startet Audi gemeinsam mit einigen Partnern im Sommer 2011 einen Flottenversuch mit dem A1 E-tron.

Hinzukommt der Datenaustausch von verschiedenen Autos untereinander, von Auto zu Infrastruktur und von der Infrastruktur zum Auto. Zur Erforschung solcher Technologien hat Audi bereits 2006 mit verschiedenen Partnern das Projekt Travolution ins Leben gerufen. Dabei lernten über 150 Verkehrsampeln in Ingolstadt mit 15 Versuchswagen zu kommunizieren. Dieses Netzwerk empfiehlt den Fahrern das optimale Tempo für die Grüne Welle. Auf Wunsch steuert die Elektronik die Geschwindigkeit vollautomatisch.

Zudem spielt die Car-to-Car-Kommunikation eine große Rolle. Wenn zum Beispiel ein Fahrzeug am Stauende nachfolgende Fahrzeuge per Funksignal warnt oder die Warnung vor Straßenglätte von einem Auto zum nächsten weitergegeben wird. Diese Forschungsansätze dienen aber auch dazu, Audi-Fahrzeuge auf das vollkommen selbstständige Fahren vorzubereiten. Ein Szenario könnte sein, das ermüdende Fahren in Ballungsräumen an die intelligente Technik abzugeben, um die Zeit effektiver zu nutzen.

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