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Audi: “Keine Absatzprobleme beim A1“
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Die in ihn gesetzten Verkaufserwartungen soll Audis im Herbst 2010 an den Start gegangener Kleinwagen A1 laut einem Bericht der „Auto-Bild“ derzeit nicht erfüllen. Wie das Magazin berichtet, hätten europaweit bis zum Jahresende nur etwa 28 000 der 50 000 produzierten Modelle einen Besitzer gefunden. Knapp 40 Prozent der in Deutschland neu angemeldeten Fahrzeuge seien zudem auf Händler oder das Werk zugelassen. Der schleppende Absatz ist laut der Zeitschrift auf den relativ hohen Grundpreis des neuen Audi-Einstiegsmodells zurückzuführen. Dieser liegt derzeit bei 15 800 Euro für den kleinsten Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 63 kW/86 PS.

Eine Interpretation, die das Unternehmen Audi so nicht gelten lassen will. Von einer Korrektur „der im vergangenen Jahr geäußerten Zielvorgaben könne keine Rede sein“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der Ingolstädter. Die 50 000 bis zum Jahresende in Brüssel produzierten A1-Modelle hätten allein aus logistischen Gründen nicht im vollen Umfang ausgeliefert werden können. Von der Fertigung bis zur Fahrzeug-Übergabe an den Kunden dauere es in der Regel sechs bis acht Wochen. Dadurch sei „ein guter Teil dieser Autos im Jahr 2011“ gelandet. Auch der hohe Eigenzulassungsanteil sei nicht als Zeichen für schwächelnde Verkäufe sei zu werten. Im Gegenteil: Dieser sei in erster Linie auf die große Händler-Nachfrage nach Pool-Fahrzeugen für Probefahrten zurückzuführen, die „vor allem in kleineren Segmenten für Privatkunden entscheidend“ seinen.

‚Rabattschlacht‘

Auch die angebliche „Rabattschlacht“ im Internet mit Preisnachlässen von bis zu 17,5 Prozent, von der „Auto-Bild“ berichtet, gäbe es in dieser Form nicht. Denn im Vergleich zu anderen Modellen der Marke sei das Rabattniveau beim A1 „unterdurchschnittlich“. Das hat Audi-Vertriebschef Michael Renz kürzlich erst gegenüber dem Branchenportal „kfz-betrieb online“ betont. Viele junge Neukunden seien über den Kleinwagen zudem überhaupt erst an die Marke mit den vier Ringen herangeführt worden: „Wir haben bei diesem Fahrzeug eine Eroberungsrate von 74 Prozent“, so Renz. 2011 wollen die Ingolstädter nach eigener Aussage weltweit 120 000 Einheiten des A1 verkaufen.

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