Ausland: Teure Autosünden
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Mit Alkohol am Steuer in Tschechien erwischt werden, kostet ab 970 Euro. 20 km/h zu schnell in Norwegen fahren, reißt ein 360-Euro-Loch in die Urlaubskasse. Verkehrssünden im Ausland sind teuer. Zum Beginn der Reisesaison haben die ARAG-Experten die gängigsten Vergehen und die dafür fälligen Geldbußen für die wichtigsten Reiseländer zusammengestellt. Wer mit dem Pkw in der nun beginnenden Reisesaison im Ausland unterwegs ist, sollte die jeweiligen Verkehrsregeln beherzigen. Viele Reisende vergessen, dass die Ahndung der erwischten Sünden ganz unterschiedlich ausfällt.

Eines gilt jedoch für alle Länder:

Alkoholgenuss und Autofahren passen nicht zusammen. Deshalb bestrafen alle europäischen Länder Alkohol am Steuer, auch wenn kein Unfall passiert ist. Viele Autofahrer glauben allerdings, dass das Fahren mit bis zu 0,5 Promille in Deutschland völlig legal ist. Irrtum – so der Experte. Denn bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen und bei einem Unfall wird seitens der Rechtsprechung immer eine Grenze von 0,3 Promille zugrunde gelegt. Es handelt sich bereits um einen Straftatbestand. Eine Sonderregelung von 0,0 Promille gilt für Fahrer von Gefahrguttransporten, Linienbussen, Taxis und auch für Fahranfänger. Darum verstehen die meisten Länder in Zusammenhang mit Alkohol am Steuer keinen Spaß. In Dänemark ist schon bei der ersten Alkoholfahrt ein Monatsgehalt als Strafe fällig. In Italien ist ab 1,5 Promille endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht. In diesem Fall enteignen die italienischen Ordnungskräfte das Fahrzeug und kassieren den Verkaufserlös aus der nachfolgenden Zwangsversteigerung.

Auf Verkehrsrowdies warten im europäischen Ausland zum Teil noch härtere Strafen als in Deutschland. In Frankreich müssen Raser schon beim ersten Mal mit 1 500 Euro Bußgeld rechnen, in Österreich können es sogar 2 180 Euro werden.

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