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Austauschteile: Aus Alt mach neu

Austauschteile: Aus Alt mach neu Bilder

Copyright: auto.de

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Alter und Beanspruchung machen Kraftfahrzeugen früher oder später zu schaffen. Teile verschleißen, Komponenten müssen ausgetauscht werden. Der anstehende Werkstattbesuch und vor allem die Beschaffung von Ersatzteilen lassen dies schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Eine kostengünstigere Alternative sind sogenannte Austauschteile. Sie schonen den Geldbeutel und die Umwelt, wie der Volkswagen-Konzern mit seinen eigens eingerichteten Werken in und rund um Kassel beweist.

Was sind Austauschteile?

Austauschteile sind gebrauchte, häufig ehemals defekte Komponenten wie beispielsweise Lichtmaschinen, Getriebe und Motoren, die umfassend wieder aufgearbeitet werden. Sie stellen eine Mischung aus neuen, unbenutzten und deshalb kostspieligen Ersatzoriginalteilen sowie gebrauchten, aus einem anderen Fahrzeug ausgebauten und deshalb kostengünstigeren Teilen dar.

„Produktion“ der Austauschteile

Der Volkswagen-Konzern unterhält in Kassel ein eigenes Werk, das sich mit der „Produktion“ solcher Austauschteile beschäftigt. Auf einem Gelände von rund 500 000 Quadratmetern werden teils in Handarbeit vor allem alte Motoren wieder funktionstüchtig gemacht. Dafür werden die Aggregate zunächst in ihre Einzelteile zerlegt, gereinigt und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Können die Komponenten noch verwendet werden, kommen sie weiterhin zum Einsatz, ansonsten werden sie ausgetauscht. Dadurch wird nur ausgesondert, was sich tatsächlich nicht mehr benutzen lässt. Alles übrige wird zusammen mit Ersatzteilen wieder zu einem funktionierenden Motor zusammengebaut. 42 000 Aggregate wurden so im Vorjahr für die Modelle der verschiedenen Konzernmarken wieder fit gemacht, 2010 werden es wohl rund 50 000 Einheiten sein. Sie werden in 170 Länder geliefert. [foto id=“305959″ size=“small“ position=“right“]

Durchschnitt bis zu 40 Prozent Einsparungen

Der Fahrer spart gegenüber dem Kauf eines klassischen Ersatzteils im Durchschnitt bis zu 40 Prozent. Außerdem werden Ressourcen und dadurch auch die Umwelt geschont. Denn viele als defekt geltende Teile können weiter verwendet werden, eine Kurbelwelle beispielsweise zu 80 Prozent, eine Schaltung zu 50 Prozent. Der Wolfsburger Konzern rechnet vor, dass bis zum Jahr 2009 durch die Aufarbeitung alter Aggregate die Produktion von insgesamt 7,8 Millionen neuen Motoren nicht benötigt wurde. Dies macht unter anderem einen Einspareffekt von 350 000 Tonnen Stahl aus – daraus ließen sich rund 50 Eiffeltürme bauen. Auch 595 000 Tonnen CO2 wurden eingespart.

Eine Alternative

Austauschteile sind somit eine Alternative, die sich sowohl für den Hersteller als auch für den Autofahrer auszahlt. Sie zeigen Umweltbewusstsein und schonen zugleich den Geldbeutel, was sonst eher die Ausnahme ist. Wie beim VW-Konzern messen deshalb auch andere Hersteller der Aufarbeitung eine immer größere Bedeutung zu.

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