Autofahrer als Staumelder

Das Melden von Staus und Verkehrsbehinderungen findet künftig durch die entsprechend ausgerüsteten Autos selbst statt. Vorteil: Sie sind selbst Verkehrsteilnehmer und damit am Ort des Geschehens. Gerade geschehene Unfälle oder Sperrungen können auf diese Weise viel zügiger an die anderen Verkehrsteilnehmer übermittelt werden als bisher.
Bei Fahrzeugen mit einem herkömmlichen Navigationssystem ist nur ein wenig Zusatztechnik erforderlich, um sie zu einem Staumelder umzurüsten, meinen Wissenschaftler der Technischen Universität und der Humboldt-Universität Berlin. Die Fahrzeuge geben über das Ortungssystem GPS ihre aktuelle Position an eine Zentrale weiter. Anhand der Fahrgeschwindigkeit wird dort ausgewertet, ob sich an einer Stelle gerade viele Fahrzeuge befinden und ob der Verkehr rollt oder steht.
Über Tasten am Navi kann der Fahrer zudem melden, welchen Grund es für den Stillstand gibt. Die Forscher erproben derzeit ein einfach zu bedienendes Gerät mit den Tasten „Unfall“, „Stau“, „Baustelle“ und „vorübergehendes Hindernis“. Wird die Zentrale mit diesen Informationen gefüttert, fällt die Beurteilung leichter, ob der Stau länger anhält oder sich möglicherweise zügig auflöst. Wann das Gerät reif für den Einsatz im Fahrzeug ist, lassen die Forscher bislang offen.
mid

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