Bares Geld: Wer E10 tanken darf fährt günstiger

Bares Geld: Wer E10 tanken darf fährt günstiger Bilder

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Blacklist E10 - Diese Autos vertragen den Sprit nicht Bilder

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Ausgenommen ist ebenfalls der VW Touran mit 1598 ccm FSI Motor und 85 kW Leistung (Motor-Kennbuchstaben „ BAG“), wenn er zwischen der 48. Kalenderwoche des Jahres 2002 und der 22. Kalenderwoche 2004 (KW 45/02 – 22/04) produziert wurde. Gleiches gilt für den Touran 1984 ccm FSI (110 kW, Kennb. „AXW Bilder

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Ganz genau hinschauen müssen VW Besitzer. Hier entscheidet teilweise die Kalenderwoche der Herstellung darüber, ob der Wagen mit E10 betrieben werden kann oder nicht. So sollten Besitzer eines Golf IV mit 1.6-Liter FSI Motor (81 kW) auf E10 verzichten, wenn ihr Fahrzeug im Zeitraum KW45/2001 bis KW18/2004 gefertigt wurde. Beim Golf Variant sind alle 1.6-Liter FSI (81 kW) Motoren von KW 44/01 bis KW43/06 betroffen.

Ähnliches gilt für den VW Bora. So erhielten weder Limousine noch Kombi mit gleicher Motorisierung aus dem Fertigungszeitraum KW44/01 bis KW36/05 eine E10 Freigabe. Hier also Finger weg! Bilder

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Bei Volvo können alle Fahrzeugmodelle mit Otto-Motoren, die seit 1976 eingeführt wurden, mit E10-Kraftstoff betrieben werden, sofern die Wartungsvorschriften eingehalten wurden. Ausgenommen sind von dieser Freigabe lediglich die Modelle S40/V40; 1,8i der Modelljahre 1998 bis 2004, die mit einem GDI Motor ausgerüstet sind
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Alle europäischen Fahrzeugmodelle von Toyota, die ab Januar 1998 produziert wurden, können mit E10 betrieben werden. Lediglich die Modelle Toyota Avensis 2,0 Liter (Motorentyp 1AZ-FSE, produziert zwischen Juli 2000 und Oktober 2008) sowie Avensis 2,4 Liter (Typ 2AZ-FSE, produziert zwischen Juni 2003 und Oktober 2008) sind davon ausgenommen und vertragen kein E10. Bilder

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Alle Suzuki Pkw mit Benzinmotor wurden laut DAT im Zeitraum 1988 bis 1992 bereits auf eine zehn prozentige Ethanolbeimengung eingestellt und können daher mit E10 betrieben werden. Jedoch seien eventuelle Hinweise zum freigegebenen Kraftstoff in der Bedienungsanleitung zu beachten. Bilder

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Subaru erteilt allen Fahzeugen ab dem Baujahr 1991 eine E10-Tankerlaubnis. Bilder

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Skoda erklärt alle Modelle, unabhängig vom Modelljahr, für E10-verträglich. Ausgenommen sind hiervon jedoch der Felicia (Typ 791, 795 und 797) mit 40/50 kW Motoren der Modelljahre 1995 bis 2002. (erkennbar an der Fahrzeug-Ident.-Nummer mit S, T, U, V, W, X, Y, 1 oder 2 an der zehnten Stelle) Ebenfalls E10-untauglich sind die Skoda Modelle Favorit, Forman und Pickup (Typ 781, 785, 787), sowie alle älteren Modelle vor dem Modelljahr 1989 (z.B.100/105/110/120/130/135/136/1000 MB) Bilder

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Bei Seat sieht die Sache mit E10 wieder kniffliger aus. Seats kleinster, der Arosa, erhält für die Modelljahre 1997 bis 2004 (6H1) eine Freigabe, der Ibiza erst ab der vierten Generation (6L1 ab Modelljahr 2002) sowie für den Ibiza V (6J1, 6J5 und 6J8). Seat Cordoba (6L2) und Toledo (1M2 sowie Toledo III 5P2) sind ab der zweiten Generation (ab Modelljahr 2003 bzw. 1999) E10-tauglich. Der Leon erhält von Seat für den Leon I (1M1) ab dem Modelljahr 1999, sowie für den Leon II (1P1) ab 2006 eine E10-Freigabe. Der Alhambra (7V9) kann ab dem Modelljahr 2001 bedenkenlos mit E10 betrieben werden. Der auf dem Audi A4 basierende Exeo (3R2, 3R5) erhält für alle Modelljahre eine Freigabe. Aufpassen müssen Besitzer eines Seat Altea, Altea XL oder Altea Freeteack (5P1, 5P5). Diese erhalten zwar ab dem Modelljahr 2004 eine E10-Freigabe vom Hersteller, ausgenommen sind jedoch alle 2004 produzierten Fahrzeuge mit den Motor-Kennbuchstaben „BLR“ (zu finden auf Seite 1 des Serviceheftes). Bilder

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Bei Saab hat man bei keinem seiner Modelle Bedenken bezüglich E10. Alle Pkw erhalten das Prädikat: Bilder

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Ebenfalls von einem E10-Verbot betroffen ist der Renault Laguna 2 mit 2,0 L Direkteinspritzer (F5R 782), sowie die 2,0 Liter Turboversionen F4R 764 und F4R 765. Bei letzteren jedoch nur die Modelle, die zwischen Januar 2000 und Dezember 2002 produziert wurden. Gleiches gilt für in diesem Zeitraum hergestellte Renault Espace 4 2,0 Turbo (F4R 790 und F4R 794), sowie für die Modelle Velsatis (F4r 762 und F4R 763) und Avantim (F4R 760 und F4R 761) mit 2,0 Liter Turbomotoren. Bilder

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Alle Renault Fahrzeuge mit Ottomotoren, die seit 1997 vermarktet werden und die mindestens die Abgasnorm Euro2 erfüllen, sind im original Auslieferungszustand für E10 geeigntet. Ausgenommen sind davon alle Fahrzeuge, die ohne technische Änderung, aufgrund einer Herstellerbescheinigung, nachträglich von Euro1 auf Euro2 umgeschlüsselt wurden. Die Typ- und Ausführungsschlüsselnummern der betroffenen Modelle sind im Internet unter www.renault.de/service-privatkunden/mobilitat/e10 hinterlegt. Grundsätzlich E10 untauglich sind zudem alle Renault 19, sowie der Renault Megane 2,0 Liter mit Direkteinspritzung (sowohl F5R 700 als auch F5R 740). Bilder

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Porsche erklärt alle Boxter (986) ab Baujahr 08/1996, alle Carrera (996) ab dem Baujahr 08/1997, sowie sämtliche Porsche Cayenne und Panamera für E10-tauglich. Bilder

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Für die E10-Verträglichkeit bei Peugeot gilt das gleiche wie bei Citroën. Sie ist aus dem Reifendruckaufkleber ersichtlich, der auf der A- oder B-Säule (Fahrerseite) angebracht ist. Auf diesem Aufkleber gibt der sogenannte OPR-Code (4. Zeile von unten) Aufschluss darüber, ob der Wagen E10 verträgt oder nicht. Der Code setzt sich aus 6 oder 8 Stellen zusammen, von denen die letzten beiden unwichtig sind (egal ob Zahlen oder Buchstaben). Ist die Zahl vor diesen beiden Stellen größer oder gleich 8454, kann man bedenkenlos E10 tanken. Grundsätzlich erteilt Peugeot allen Fahrzeugen, die Seit dem 1. Januar 2000 hergestellt wurden, die E10-Freigabe. Bilder

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Ebenfalls keine Freigabe für die E10-Nutzung bekam der Opel Zafira-B mit der Typenbezeichnung (wieder laut Feld „D.2“ der Zulassungsbescheinigung Teil 1) Bilder

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Bei Opel sind, bis auf wenige Ausnahmen, alle Fahrzeuge für E10 geeignet.Betroffen ist dabei der Opel Vectra-C, sowohl als 4-Türer Stufenheck, 5-Türer Fließheck und Caravan. Erkennbar sind diese Modelle an der Bezeichnung des Typs im Feld „D.2“ der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Für die beiden Limousinen sind die Typen „Z-C“ und „Vectra/Lim“ betroffen. Beim Caravan vertragen die Typenbezeichnungen „Z-C/SW“ und „Vectra/SW“ kein E10. Bilder

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Nissan erklärt alle Modelle ab Baujahr 2000 für E10-tauglich. Ausgenommen sind davon natürlich alle Fahrzeuge, die Super Plus mit mindestens 98 Oktan benötigen, wie der Nissan GT-R, 350Z oder 370Z. Bilder

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Der britische Hersteller Morgenerteilt keinem seiner Modelle eine E10-Freigabe. Bilder

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Abgesehen von Fahrzeugen mit GDI-Motoren (erkennbar am GDI-Schriftzug am Heck), sind sämtliche Mitsubishi für den E10-Gebrauch zugelassen. Bilder

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Mini gibt alle neuen Modelle, die seit dem Relaunch der Marke im Jahr 2000 produziert wurden, für die E10-Betankung frei.
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Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz Pkw mit Ottomotoren, kann den bisherigen Erfahrungen nach, grundsätzlich mit E10-Kraftstoff betrieben werden. Ausgenommen sind Modelle der ersten Generation von Direkteinspritzern (C200 CGI/Baureihe 203 und CLK 200 CGI/Baureihe 209) der Jahre 2002 bis 2005. Ebenso ausgenommen sind Modelle, welche werkseitig ohne geregelten 3-Wege Katalysator produziert, oder mit Vergaser ausgerüstet wurden. Diese sind in der Regel älter als 25 Jahre. Eine detaillierte Aufzählung aller betroffenen Mercedes Modelle, befindet sich in der Liste der DAT. Bilder

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Madza gmibt die Modellreihen Madzda 2, 3, 4, 5, 6 sowie RX-8, CX-7 und CX-9 ganzlich zur E10-Benutzung frei. Beim Mazda MX-5 gilt diese Freigabe jedoch nur ab der dritten Generation, erkennbar an der Fahrzeug-Ident.-Nummer JMZNC... Bilder

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Wer sich einen Maybach leisten konnte, kann bei Bedarf bedenkenlos am Benzin sparen. Alle Modelle der Edelmarke sind für E10 frei gegeben. Bilder

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Alle europäischen Fahrzeugmodelle von Lexus, die ab Januar 1998 produziert wurden, können mit dem Kraftstoff E10 betrieben werden. Lediglich drei Ausnahmen gibt es davon. Betroffen sind alle Lexus IS250 2,5 Liter V6 mit dem Motorentyp 4GR-FSE (aus der Betriebsanleitung ersichtlich), die zwischen August 2005 und September 2007 produziert wurden. Gleiches gilt für den Lexus GS300 3,0 Liter V6 mit 3GR-FSE Motoren (siehe Betriebsanleitung) aus dem Produktionszeitraum von Januar 2005 bis September 2007, sowie für alle Lexus LS460 4,6 Liter V8 mit 1UR-FSE Motoren, die zwischen August 2006 und September 2007 gebaut wurden. Bilder

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Alle Land Rover ab Modelljahr 1996 können E10 vertragen. Erkennbar sind auch diese an der 10. Stelle der Fahrzeug-Ident-Nummer. Dafür muss bei Landrover eines dieser Zeichen stehen: T, V, W, X, Y, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Lancia gibt grundsätzlich alle Modelle mit Abgasnorm Euro3, Euro4 und Euro5, ab Baujahr 2000, für den E10-Gebrauch frei. Ausgenommen sind dabei lediglich Lancia Lybra mit 1,6 16V, 1,8 16V und 2,0 20V Motoren, sowie die Stufenheck-Limousine Thesis mit 2,0 L Turbo 20V, 2,4 L 20V, 3,0 L V6 20V sowie 3,2 L V6 24V Aggregaten. Bilder

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Noch einfacher haben es Kia Besitzer. Hier sind laut DAT wirklich alle Fahrzeug jeglicher Modelljahre E10-tauglich. Bilder

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Jeep macht es wieder einfach und gibt alle Fahrzeuge ab dem Modelljahr 1989 für E10 frei.
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Alle Jaguar ab Modelljahr 1992 können E10 tanken. Von Modelljahr 1992 bis 1998 schlüsselt die 10. Stelle der Fahrgestellnummer (VIN) den Fahrzeugtyp auf und muss daher entsprechend der Typgenehmigungsnummer identifiziert werden. Bei den Modellen XK (X100), XJ40 und XJ81 muss an dieser Stelle ein A stehen, beim Jaguar XJS ein E, beim XJ X300 ein B und beim XJ (NAW/NBW) ein C. Ab Modelljahr 1999 sind die E10-verträglichen Fahrzeuge erkennbar an der 10. Stelle der VIN wenn folgende Buchstaben bzw. Zahlen verwendet wurden: X, Y, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B..... usw. Dabei bezeichnet X das Modelljahr 1999 und B das Jahr 2011. Bilder

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Laut DAT-Liste sind alle Modelle von Hyundai ab dem Modelljahr 1992 E10-verträglich. Nach DAT-Liste sind diese über die Fahrzeug-Ident-Nummer erkennbar. An 10. Stelle muss dabei eines dieser Zeichen stehen: N,P,R,S,T,V,W,X,Y,1,2,3,4,5,6,7,8,9,A,B,C ...usw. Bilder

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Auch von Hummer gibt es keine pauschalen Aussagen über die E10-Verträglichkeit. Die DAT verweist hier auf das Hummer Customer Assistance Center, erreichbar unter 00800 - 86 80 88 00 (Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen können Gebühren anfallen). Bilder

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Weitere vom E10-Verbot betroffene Honda Modelle sind der Jazz Typ AA Baujahr 1984-87, sowie die Modelle Prelude Typ AB 1,8 (83-86), Typ BA4 2,0 (109 PS von 88-92), Typ SN 1,6 (88-92), der Honda Quintet vom Typ SU (81-84) und der Honda Shutlle Typ AN (84-87) und Typ AR 4WD von 1985-88. Bilder

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Auch der Honda Civic ist betroffen. Die Modelle die den E10-Kraftstoff nicht vertragen sind: Civic Typ AG (Baujahr ca. 84-87) mit 1,3-Liter Motor - Typ AH (84-88) mit 1,5 L (85 PS) - Typ AL (84-87) mit 1,2 L - Typ EC8 (88-91) mit 1,3 L (3türig) - Typ EC9 (88-91) mit 1,4 L (3türig) - Typ ED2 (88-91) mit 1,4 L (3türig) - Typ EG3 (92-95) mit 1,3 L (3türig) - Typ SB1 (74-80) 1200 - Typ SB2 (76-78) 1500 - Typ SL (80-84) mit 1,3 L (3türig) - Typ SS (80-84) mit 1,3 L (5türig) sowie der Honda Civic vom Typ WC (80-84) 1,3 Wagon. Bilder

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Honda hat leider einen der längsten Einträge mit nicht E10-vertäglichen Fahrzeugen in der DAT-Liste. Grundsätzlich sind alle Honda Modelle mit Einspritzanlage E10 verträglich. Beim Honda Accord sind folgende Modelle jedoch davon ausgenommen und vertragen kein E10: Accord Typ AD (Baujahr ca. 1984-85) 1,8 Liter, Typ CA4 (86-87) 1,6 L, Typ CA5 (86-89) 2,0 L, CB3 (90-93) 2,0 L (sowohl 66 als auch 81 kW Variante), Typ SJ (77-81) 1,6 L, sowie der Accord Typ SY (82-83) mit 1,6 Liter Aggregat. Bilder

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Bei Ford hat es den Mondeo SCi erwischt. Alle Modelle von 2004 bis 2006 (egal ob Stufenheck, Schrägheck oder Turnier) sind nicht für den Gebrauch von E10 geeignet. Idientifizierbar sind die Modelle durch das Feld Bilder

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Auch Fiat Fahrer müssen genau hinschauen. Denn Modelle des zwischen 1999 und 2007 produzierten Punto Typ 188, die mit einem 1,6 Liter 16V Motor ausgestattet sind, dürfen kein E10 tanken. Von der Fiat-Tuning-Schmiede Abarth erhalten übrigens alle Fahrzeuge ab dem Baujahr 2008 eine E10-Freigabe. Bilder

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Eine weitere Ausnahme von den E10 verträglichen Fahrzeugen bei Fiat bildet der Fiat Multipla mit 1,6 Liter 16V Motor. Weiterhin betroffen sind der Fiat Barchetta mit 1,8 Liter 16V Motor, der Marea mit den Motorvarianten 1,6 16V und 2,0 16V, sowie der Fiat Palio 1,6 16V und die Stilo Varianten mit 1,6 16V (1.596cm³), 1,8 16V und 2,4 20V Motoren. Bilder

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Auch bei Fiats Hochdachkombi Doblò gibt es eine Motor-Variante die kein E10 verträgt. Hier betrifft es alle Modelle mit 1,6 Liter 16V Aggregat. Bilder

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Die Fiat Modelle Bravo/Brava (Modellbezeichnung 182) mit 1,6 Liter 16V Motoren dürfen nicht mit E10 betankt werden. Damit gehören sie zu den wenigen Ausnahmen, die bei Fiat keine E10-Freigabe erhalten haben. Denn grundsätzlich vertragen laut DAT-Liste alle Fiat-Modelle mit Abgasnorm Euro3, Euro4 und Euro5, ab Baujahr 2000, den Bilder

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Dodge-Besitzer mit Modellen ab dem Modelljahr 1989 können bedenkenlos E10 tanken. Bilder

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Dem Sirion M3, Materia M4 und Terios J2 erteilt Daihatsu hingegen für alle Varianten eine E10-Freigabe. Bilder

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Beim Daihatsu Cuore attestiert die DAT-Liste lediglich den Modellen des Typs L276 (seit 2007) ab der Fahrzeug-Ident.-Nummer (FIN) JDAL276S001105700 die E10-Verträglichkeit. Alle früheren Modelle müssen weiterhin auf Bilder

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Bei Dacia vertragen die Modelle Logan, Logan MCV, Sandero, Duster, Pick-up und Express aller Baujahre den neuen E10-Kraftstoff. Bilder

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Crysler bescheinigt allen Fahrzeugen ab dem Modelljahr 1989 E10-Verträglichkeit Bilder

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Die E10-Verträglichkeit  bei Citroën ist aus dem Reifendruckaufkleber ersichtlich, der auf der A- oder B-Säule (Fahrerseite) angebracht ist. Auf diesem Aufkleber gibt der sogenannte OPR-Code (4. Zeile von unten) Aufschluss darüber, ob der Wagen E10 verträgt oder nicht. Der Code setzt sich aus sech oder acht Stellen zusammen, von denen die letzten beiden jeweils unwichtig sind (egal ob Zahlen oder Buchstaben). Ist die Zahl vor diesen beiden Stellen größer oder gleich 8454, kann man bedenkenlos E10 getankt werden.
Grundsätzlich erteilt Citroën allen Fahrzeugen, die seit dem 1. Januar 2000 hergestellt wurden, die E10-Freigabe. Bilder

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Besitzern, die ihre Corvette tatsächlich mit E10 betanken wollen, rät die DAT sich an das Corvette Customer Assistance Center zu wenden. Rufnummer: 00800 - 86 80 88 00 (Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen können Gebühren anfallen) Bilder

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Alle Chevrolet (und Daewoo) Modelle ab Abgasnorm Euro5 (siehe Zulassungesbescheinigung Teil 1 Ziffer 14), sowie das Modell HHR sind laut DAT E10-verträglich. Bilder

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BMW gibt grundsätzlich für alle Pkw Modelle, sämtlicher Baujahre grünes Licht für den E10 Gebrauch, verweist aber auf die vorgeschriebene Oktanzahl gemäß der Betriebsanleitung. Bilder

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Auch manche Audi A4 Modelle sind nicht E10 geeignet. Betroffen sind alle A4 Limousinen mit Standheizung des Produktionszeitraumes Oktober 2000 bis Oktober 2007, sowie alle Audi A4 mit 2,0 FSI Maschinen, welche zwischen August 2002 und November 2004 produziert wurden. Zusätzlich sind alle A4 Avant mit Standheizung, die zwischen Juli 2001 und Mai 2008 produziert wurden, von der E10-Freigabe ausgeschlossen. Bilder

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Vom Audi A3 erhalten die Aggregate 1,6 FSI (September 2003 - Mai 2004) sowie 2,0 FSI (März 2003 - Mai 2004) keine E10-Freigabe. Bilder

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Audi warnt bei zwischen April 2002 und Juli 2005 produzierten A2 Modellen mit 1,6 FSI Motoren vor der Verwendung von E10.
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Bei neueren Modellen wie dem Alfa Giulietta, dem MiTo oder dem Sportwagen C8 Competizione, brauchen sich Besitzer gar keine Sorgen über E10 zu machen. Alle Fahrzeuge dieser Modelle haben eine E10-Freigabe erhalten. Bilder

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Laut DAT-Liste bekommen beim Alfa 159 nur die Modelle 1.8 16V, 1.8 TBI 16V sowie 3.2 JTS V6  aller Baujahre eine E10-Freigabe. Demnach vertragen 1,9 JTS 16V und 2,2 JTS 16V den neuen Kraftstoff nicht. - Bild Bilder

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Beim Alfa Romeo Brera, sowie dem Alfa Spider, erhalten lediglich die Aggregate 1,8 TBi 16V und 3.2 JTS V6 eine E10-Freigabe. Bilder

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Still ist es geworden um den Bio-Kraftstoff E10. Zur Einführung im Frühjahr 2011 war die Aufregung noch groß. Zu teuer war er, soll angeblich Nahrungsmittel verknappen und zudem noch schädlich für Motoren sein. Trotzdem wurde er von Politik und Mineralölkonzernen auf den Markt gedrückt. Ändern lässt sich das wohl nicht mehr. Stattdessen lässt sich damit der ein oder andere Euro sparen.

Keine Schäden bekannt

Das größte Problem mit der E10-Einführung war, dass sich alle Verantwortlichen aus selbiger gestohlen haben. Keiner wollte sich festlegen, welche Fahrzeuge mit E10 betankt werden dürfen.[foto id=“396765″ size=“small“ position=“right“] Dabei ist es schon merkwürdig, dass ausgerechnet in Deutschland – einem der Top-EU-Länder in Sachen Spritpreise – die Aufregung deswegen riesig war, während man in anderen Ländern darüber nur den Kopf schüttelte. Auch wenn die Autohersteller vor allem bei älteren Fahrzeuge vom Gebrauch von E10 abraten, ist das einmalige Betanken mit dem Biokraftstoff unbedenklich. So fuhr der ADAC testweise einen nicht für E10 freigegebenen Opel Signum 2.2 dennoch mit dem Biokraftstoff. Für längere Zeit stellte dies kein Problem dar. Nach 27.000 km – in etwa die Distanz, die der Durchschnitts-Fahrer in zwei Jahren zurücklegt – streikte die Kraftstoffpumpe. Eine Untersuchung ergab: Defekt durch Korrosion, verursacht durch E10.

Daher empfehlen Experten nur freigegebene Fahrzeuge mit E10 zu betanken. Das sind immerhin etwa 90 Prozent der benzingetriebenen Pkw. Die Deutsche Automobile Treuhand GmbH (DAT) bietet eine Liste, in der alle Fahrzeuge vermerkt sind, die den E10-Kraftstoff vertragen. Es sind aber auch die Modelle aufgelistet, die den neuen Sprit nicht mögen.

In unserer XXL-Fotoshow können Sie sehen, welche Fahrzeuge die Hersteller für E10 freigegeben haben und welche nicht.

E10 tanken: Mehr ist weniger

Schäden durch E10 drohen, wenn überhaupt, durch den höheren Anteil an korrodierendem Bio-Ethanol im Sprit. Dieses kann über längere Zeit Dichtungen und Kunststoffteile angreifen. Daher sollten Fahrzeuge ohne E10 Freigabe tatsächlich lieber auf den Bio-Spirt verzichten. Auch bei Fahrzeugen die lange abgestellt werden empfiehlt sich eine Betankung mit Super E5.  Alle anderen können jedoch bedenkenlos das häufig deutlich günstigere E10 benutzen. Ob dadurch der Umwelt geholfen wird sei dahin gestellt, der Geldbeute freut sich am Ende des Jahres über ein paar Euro mehr. Denn der oftmals verteufelte Mehrverbrauch bei E10 beträgt nachweislich circa 1,5 Prozent. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 8 Litern auf 100 km sind das 0,12 Liter. Zum Vergleich: Schon das Fahren mit offenen Seitenfenstern kostet knapp 0,2 l/100 km zusätzlich. Eine laufende Klimaanlage steigert den Verbrauch – je nach Fahrzeug und Temperatur – um 0,4 bis 4,5 l/100km. [foto id=“396766″ size=“small“ position=“right“]

Die Kraftstoff Ersparnis schlägt sich auch im Geldbeutel nieder. Bei den üblichen drei bis vier Cent Preisunterschied zwischen Super und E10 spart man mit dem Bio-Sprit knapp vier Cent pro 100 km. Der durchschnittliche Bundesbürger legt jährlich etwa 15.000 km mit dem eigenen Pkw zurück. Unser Beispiel-Fahrzeug mit 8,0 Litern Verbrauch benötigt auf dieser Strecke 1.200 Liter Super-Kraftstoff. Bei einem Literpreis von 1,519 Euro für Super-Benzin summieren sich die jährlichen Kosten daher auf 1.822,80 Euro. Mit E10 benötigt das Fahrzeug im Jahr zwar 18 Liter mehr, kostet jedoch mit 1.813,60 Euro 9,20 Euro weniger. Die jährliche Ersparnis steigt dabei sowohl mit höherem Verbrauch als auch mit steigender Laufleistung. Mit einem Verbrauch von 13 l/100km beträgt die Ersparnis bereits 15 Euro. Bei 30.000 gefahrenen Kilometern lässt man bereits 30 Euro weniger im Jahr an der Tankstelle.

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Gast auto.de

Januar 9, 2012 um 11:12 am Uhr

Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat der Opel vom ADAC einen Schaden erlitten der auf E10 zurückzuführen ist.
Ich stimme meinem Vorredner zu – diese Milchmädchenrechnung mit den 13 Litern ist ein Witz – so viele fahren keinen AMG. Bei einer realistischen Rechnung (selbst wenn man 8 Liter ansetzt) ist die Ersparnis so gering, dass ich lieber E5 tanken werde

Gast auto.de

Januar 8, 2012 um 3:35 pm Uhr

Ob ich damit als Autofahrer Geld sparen kann, ist zweitrangig.
Weder werden die angestrebten Umweltziele erreicht, noch ist es sinnvoll Lebensmittel zu vertanken.
Die landwirtschaftliche Fläche, die für den Anbau der zu Alkohol verarbeiteten Planzen benötigt wird, geht dem Anbau von Futter- und Lebensmittelplfanzen verloren!
Diesen Verlust spüren wir dann an den steigenden Lebensmittelpreisen.
Man schätzt das ca. 10% der Preissteigerungen der letzten 3 Jahre durch das erzeugen von "Bio-Sprit", also egal ob "Bio-Diesel" oder Alkohol für E10, ausgelöst wurden.

Also macht mal Werbung und Presse für ordentliche Alternativen, und nicht für einen solchen, politisch gewollten, Umweltfrevel!

Oder heizt ihr mit Weizen, Roggen oder Hafer?

Gast auto.de

Januar 8, 2012 um 1:48 pm Uhr

Diese E-10 Brühe kommt nicht in meinen Tank!

Der Autohersteller hat mein 19 Jahre altes Auto zwar für E-10 freigegeben, jedoch offensichtlich nur, um mir bei einem Schaden einen neuen Wagen verkaufen zu können (der Autofahrer trägt die Beweislast für den Schaden. Und er wird nie und nimmer nachweisen können, dass ein Schaden durch E10 entstanden ist). Ebenso haften die Mineralölkonzerne (z.B. Shell) für ihre E-10 Brühe nur für bis zu 12 Jahre alte Autos. Hinzu kommt, dass der E-10 Verbrauch etwas höher liegt als bei Eurosuper mit 95 Oktan, weil Ethanol eine etwas geringere Energiedichte hat. Folglich bleiben die Benzinkosten konstant. Wie dem auch sei, in meinen Tank kommt diese Brühe jedenfalls nicht. Dem Rest wünsche ich viel Spaß beim Tanken.

Gast auto.de

Januar 8, 2012 um 11:33 am Uhr

Bares Geld sparen… Welcher Durchschnittsbundesbürger braucht bitte 13l auf 100km? Das riecht nach einem Propagandaartikel um für das geschmähte E10 zu werben. Nach nicht mehr und nicht weniger. 4 Cent sparen kann ich auch, wenn ich Montags tanken gehe. Solche Artikel können sie sich wirklich sparen!

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