Kraftstoffpreise

Was Benzin im Ausland kostet und welche Mengen erlaubt sind

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Ferienfahrten werden günstiger, wenn Autofahrer die deutlichen Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen beachten. Denn diese klaffen landesspezifisch weit auseinander.

So kostet in Deutschland aktuell ein Liter Superbenzin durchschnittlich 1,322 Euro. Wer nach Frankreich (1,308 Euro), Österreich (1,152 Euro), Slowenien (1,223 Euro) oder Kroatien (1,213 Euro) reist, sollte erst nach dem Grenzübertritt voll tanken um Geld zu sparen. Dieselfahrer, die in Deutschland zurzeit durchschnittlich 1,110 Euro für einen Liter Treibstoff bezahlen, kommen nur in Österreich (1,066 Euro) und Spanien (1,046 Euro) günstiger weg.

Am teuersten ist Benzin im europäischen Vergleich in den Niederlanden: Dort kostet ein Liter im Mittel 1,574 Euro. Teurer als in Deutschland ist Super auch in Italien (1,554 Euro) und der Schweiz (1,326 Euro).

Auch für Dieselfahrer ist Tanken im Ausland vielfach teurer als in Deutschland. Italien führt diese Hitliste mit 1,398 Euro je Liter an, die Schweiz folgt mit 1,326 Euro, in Frankreich werden durchschnittlich 1,207 Euro, in Slowenien 1,120 Euro und in Kroatien 1,121 Euro aufgerufen. Hier lohnt es sich, vor der Grenze noch den Tank zu füllen.

Die Werte wurden vom Schweizer Automobilclub TCS ermittelt, der ebenso wie der ADAC darauf hinweist, dass es auch im Ausland zu erheblichen regionalen Unterschieden bei den Spritpreisen kommen kann. Reisende sollten sich also vorab über die Preise in den jeweiligen Urlaubs- oder Transitländern informieren. Die Kraftstoffpreise aller europäischen Länder gibt es unter www.adac.de/tanken oder hier: www.auto.de/benzinpreise

Wie viel Kraftstoff darf man dabei haben?

Wer nun glaubt, günstigen Treibstoff im Reservekanister mitnehmen zu können, sollte auf die unterschiedlichen Landesbestimmungen achten. Reservesprit darf in den EU-Ländern Griechenland, Luxemburg und Ungarn sowie in Bulgarien, Kroatien und Rumänien überhaupt nicht mitgeführt werden.

Auch beim Übersetzen mit der Fähre nach Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland kann die Mitnahme von Reservekraftstoff in Kanistern verboten sein, die Reedereien geben jeweils Auskunft. Auf Fährschiffen nach Großbritannien, Irland, Island sowie nach Zypern ist die Mitnahme von gefüllten Reservekanistern grundsätzlich verboten.

25 Liter im Kanister erlauben die Schweiz, in Liechtenstein und der Türkei sind es 25 Liter Treibstoff, in Mazedonien sind 20 Liter gestattet, in Serbien-Montenegro 5 Liter. Autofahrer, die durch die Schweiz nach Italien oder Frankreich wollen beziehungsweise aus der Schweiz in das Heimatland zurückkehren, müssen wie bei jedem anderen Grenzübertritt von einem Nicht-EU-Land in einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union alle Reservemengen über zehn Liter verzollen. In Deutschland darf man aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 20 Liter in Behältern im Pkw mitführen.

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