Beschlossene Sache: Riesen-LKW „Gigaliner“ kommen
Beschlossene Sache: Riesen-LKW „Gigaliner“ kommen Bilder

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Auf der Konferenz der Verkehrsminister in Köln fand eine letzte Initiative für einen Stopp des Gigaliner-Feldversuchs mit acht zu acht Stimmen keine Mehrheit. Damit ist der Weg für die über 25 Meter langen Lkw frei. Nun sollen ab Herbst 400 der bis zu 25.25 Meter langen Gigaliner in sieben Bundesländern getestet werden. Der Feldversuch ist zunächst auf fünf Jahre befristet.

Warum noch größere LKW?

Schon heute ärgern sich viele Autofahrer über die große Zahl von Lkw auf deutschen Autobahnen. Besonders minutenlange Überholmanöver sorgen regelmäßig für Frust und auch Unfälle. Bisher dürfen Lastzüge in Deutschland nicht länger als 18,75 m und maximal 40 Tonnen schwer sein. Da nach Ansicht [foto id=“383380″ size=“small“ position=“right“]des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) das Güterverkehrsaufkommen bis 2015 um 70 Prozent zunehmen soll, muss nach Alternativen gesucht werden, diese Massen zu bewältigen. Diese werden bis zu einer Länge von 25,25 m und hierzulande bis maximal 44 Tonnen zugelassen. In anderen europäischen Ländern sind gar 60 Tonnen erlaubt. Für ihre Befürworter wie den BGA sind die Gigaliner deswegen die einzig logische Konsequenz. Zwei der extra lange Lkw fassen laut Gerhard Riemann, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses gegenüber Spiegel-Online, das Transportvolumen von drei herkömmlichen Lkw, benötigen aber deutlich weniger Verkehrsfläche. Dadurch könne die Anzahl von Lkw auf deutschen Autobahnen effektiv gesenkt werden, was die Abnutzung der Verkehrswege mindern, sowie Schadstoffausstoß und Dieselverbrauch senken soll. Zusätzlich verteile sich das Gewicht Gigaliner gleichmäßig auf mehr Achsen als bei einem herkömmlichen 40-Tonner, wodurch die durchschnittliche Belastung der Fahrbahn pro Achse ebenfalls sinken soll.

Was spricht dagegen?

Ganz andere Meinung sind Umweltschützer und Automobilverbände. Dass mit zunehmender Ladefläche das Verkehrsaufkommen sinken würde, ist angesichts der Wachstumsprognosen für den Güterverkehr eine Milchmädchen-Rechnung. Stehen mehr Kapazitäten für den kostengünstigen Frachttransport per Lkw zur Verfügung, würden diese auch genutzt. Dadurch würden die Verkehrswege [foto id=“383381″ size=“small“ position=“left“]überdurchschnittlich stark belastet, wodurch deutlich häufiger Reparaturen anfallen. Zudem müssten Zufahrtswege zu Industriegebieten, Brücken und Kreisverkehre an die überlangen Lkw angepasst werden. Auch viele Autobahnraststätten und -parkplätze bieten bisher keinen Platz für die Mega-Trucks. Kritiker befürchten zudem ein erhöhtes Unfallrisiko durch die Gigaliner, obwohl Fahrer bisher über mindestens fünf Jahre Lkw-Fahrerfahrung verfügen und ein spezielles Fahrtraining absolvieren müssen. Pkw-Fahrer könnten sich bei Überholvorgängen verschätzen. Bei den 6,5 Meter längeren Gigalinern muss hierfür nämlich mehr Zeit eingerechnet werden.

Wo kommen die Gigaliner zum Einsatz?

Generell sollen die Gigaliner vorerst nur auf fest definierten Strecken getestet werden, von denen diese nicht abweichen dürfen. Dennoch sprachen sich die Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Berlin, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und des Saarlands[foto id=“383383″ size=“small“ position=“right“] bei der Konferenz in Köln gegen den Test von Gigalinern aus. Dort wird es aller Voraussicht nach vorerst keine Tests der Mega-Lkw geben. Die Länder Bayern, Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein und Hamburg müssen in den kommenden Wochen über die Strecken entscheiden, die für den Feldversuch zugelassen werden sollen. Doch auch hier macht sich Unmut breit. Wie der Schleswig-Holsteiner Zeitungsverlag berichtet, umfasst die von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) vorgelegte Streckenliste teilweise deutlich mehr Abschnitte als von den Ländern vorgeschlagen. So soll der Feldversuch mit Lang-Lkw in den teilnehmenden Bundesländern auch auf eine Anzahl von Bundesstraßen ausgedehnt werden.

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