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BMW 3200 CS: Der heimliche Star der IAA 1961 wird 50
BMW 3200 CS: Der heimliche Star der IAA 1961 wird 50 Bilder

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Für BMW war die IAA 1961 eine besondere Messe, wurde doch erstmals mit dem BMW 1500 die „Neue Klasse“ präsentiert, an der das Schicksal der bayrischen Traditionsmarke zu hängen schien. Zugleich debütierte jedoch mit dem BMW 3200 CS ein echter Traumwagen der 60er Jahre. Die Weltpremiere des überaus eleganten Achtzylinder-Coupés ging zwar im Ansturm auf die Neue Klasse ein wenig unter, an der Faszination dieses luxuriösen Wagens hat dies jedoch nichts geändert. Dieser Tage feiert der heimliche Star der IAA 1961 seinen 50. Geburtstag.

Seite 2: Ein Exot geblieben; Ein wichtiges Auto für die bayrische Marke

Das ansprechend gezeichnete Coupé BMW 3200 CS wurde als Nachfolgemodell des 503 an den Start gebracht – ein Traumauto jener Ära, aber auch mit verantwortlich für die Beinahe-Havarie der Marke. Denn zwischen den großen Limousinen und den preiswerten Fahrzeugen klaffte lange eine breite Lücke. 1959 war [foto id=“370863″ size=“small“ position=“left“]BMW denn auch haarscharf an der Pleite und an dem Verkauf an Daimler-Benz vorbeigeschrammt. Hätte nicht Großaktionär Herbert Quandt eingegriffen, wäre die Marke wohl untergegangen.

Hoffnung auf bessere Zeiten

Folglich entschied man sich für den Aufbau einer komplett neuen Fertigungshalle im Werk München-Milbertshofen, in der der neue Mittelwagen – die Neue Klasse – gebaut werden sollte. Da auch die Finanzierung gelang, machte sich Hoffnung auf bessere Zeiten breit. Doch alles hing an dem neuen „Mittelwagen“, wie er werksintern zunächst genannt wurde.[foto id=“370864″ size=“small“ position=“right“]

Dynamisch, und doch zurückhaltend

Von den schicken Prestigeautos wollte man aber dennoch nicht so ganz lassen, weshalb in Zusammenarbeit mit Bertone der 3200 CS entstand, der mit seiner gelungenen Karosserie bis heute für Aufsehen sorgt. Dynamisch, und doch zurückhaltend – das Coupé profitiert vor allem von den filigranen Dachsäulen, die in Kombination mit den großen Fensterflächen für eine sehr luftige Atmosphäre gut ist. Der italienische Stil ist durchaus spürbar. Zudem leistet sich der 3200 CS eine Extravaganz, die bis heute immer wieder von BMW in modernen Modellen zitiert wird: Als Stilelement ist die C-Säule mit einem leichten Knick versehen. Dass hier gleich eine kleine Freifläche entstanden ist, die das weißblaue Propellerlogo aufnehmen konnte, war ein netter Nebeneffekt des sympathischen Charaktermerkmals.[foto id=“370865″ size=“small“ position=“left“]

Alles andere als durchschnittlich

Alles andere als durchschnittlich ist es auch unter der Haube zugegangen: Ein letztes Mal ist der 3,2-Liter-V8 zum Einsatz gekommen, der mit seinem satten Hubraum schon im BMW 503 für standesgemäße Beschleunigungswerte gesorgt hat. In seiner letzten Ausbaustufe leistet der Achtzylinder nun souveräne 118 kW/160 PS, was eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 200 km/h erlaubt. Seinen Platz auf der linken Spur der damals noch so wunderbar leeren Autobahnen hatte der 3200 CS damit fest gebucht. Zudem bietet der CS nicht nur einen ordentlichen Kofferraum, sondern auch Raum genug für vier Personen. Der Stil eines echten Coupés musste ja nicht unbedingt mit beengten Platzverhältnissen einhergehen.

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Dennoch ist der 3200 CS ein Exot geblieben: Trotz der hochwertigen Verarbeitung und der wunderbaren Linie sind nur wenige Kunden bereit gewesen, den opulenten Preis von rund 30 000 DM zu bezahlen. Zum Vergleich sei auf die Neue Klasse mit dem BMW 1500 zu verweisen, die bei einem Drittel des Preises gestartet war.

Ein wichtiges Auto für die bayrische Marke

Letztlich sind deshalb nur rund 600 Exemplare gefertigt worden – ob sich das Geschäft denn tatsächlich gelohnt hat, dürfte fraglich sein. Gleichzeitig ist aber mit dem 3200 CS ein wichtiges Auto für die bayrische [foto id=“370896″ size=“small“ position=“left“]Marke gelungen: nicht unbedingt messbar an den Stückzahlen; aber ganz sicher wegen des Prestiges.

Prestige hat der CS bis heute mehr als genug, weshalb man mit solch einem Fahrzeug noch immer für Aufsehen sorgt. Der mondäne Auftritt will aber auch bezahlt sein: Die Unterhaltskosten des auf einem Kastenrahmen aufbauenden Coupés sind hoch, die Ersatzteilsituation ist eher schwierig. Zudem sollte man für ein ordentliches Fahrzeug rund 35 000 Euro Anschaffungspreis einkalkulieren – wirklich gute Autos liegen noch gut ein Drittel höher. Zum Ausgleich darf man sich jedoch über den besonderen Charme freuen, den ein so seltenes und stilechtes Auto wie der BMW 3200 CS verströmt. Ein halbes Jahrhundert nach seinem Debüt steht das außer Zweifel.

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