BMW, Mercedes und Audi gehören zu den schlechtesten Automarken der Welt, sagen die US-Amerikaner
BMW konnte lediglich Platz 22 der amerikanische Stiftung Warentest erreichen Bilder

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Nur Porsche schnitt bei den Amerikanern gut ab und landete auf Platz 2 Bilder

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Der neue „Consumer Report“ aus den USA ist ein harter Schlag für die deutschen Autobauer. Das amerikanische Pendant zu „Stiftung Warentest“ befragt jedes Jahr Verbraucher zu ihrer Zufriedenheit mit Produkten verschiedener Art – dieses Jahr mit einem alarmierenden Ergebnis für die deutschen Automobilhersteller. BMW, Mercedes-Benz, Audi und Co. schnitten bei der Befragung extrem schlecht ab.

Nicht viel besser als Chrysler

So landete der sonst so beliebte Volkswagen mit seinen Autos auf Platz 16 der Qualitätsstudie, lediglich eine sehr gute Bewertung gab es für den neuen Golf. Noch schlechter traf es jedoch Mercedes-Benz. Das Unternehmen landete einen Platz vor BMW auf Rang 22 und bekam unter anderem für sein E-Klasse Coupé eine miese Bewertung von den Verbraucherschützern, die das Modell eine große Enttäuschung nannten – übrigens ebenso wie zwei weitere Modelle der Marke. Dass BMW noch unbeliebter ist als sein Konkurrent Mercedes-Benz könnte auch damit zu tun haben, dass es gerade in letzter Zeit zu zwei großen Rückrufaktionen in den USA kam. Aber am härtesten trifft es Audi. Die Ingolstädter rangieren gerade einmal auf Platz 26 der Studie und liegen somit kurz vor der für seine schlechte Qualität häufig kritisierten Automarke Chrysler.

[foto id=“329082″ size=“small“ position=“left“]Nur Porsche unter den Top 5

Die einzige deutsche Automarke, die im „Consumer Report“ positiv abschnitt, war Porsche. Der Sportwagenhersteller kam immerhin auf Platz 2 der Studie, zufriedener waren nur noch die Kunden der Toyota-Lifestyle-Marke Scion, die auf Platz 1 landete. Den dritten Platz ergatterte Hondas Premiummarke Acura.

Zeit aufzuwachen?

Eine extrem enttäuschende Bilanz für die deutschen Autobauer, vor allem wenn man bedenkt, dass „German Engineering“ in den USA sonst immer als Qualitätssiegel galt. In Deutschland nimmt man die Studie aber gar nicht so ernst und zweifelt ihre Glaubwürdigkeit an. Dennoch kann man nicht bestreiten, dass deutsche Autos bei den Amerikanern lange nicht mehr so beliebt sind wie früher. Ist es also nicht vielleicht doch an der Zeit für deutsche Autobauer endlich aufzuwachen?

 

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