Brammo: Elektrisch Motorrad fahren
Brammo: Elektrisch Motorrad fahren Bilder

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Elektromobilität ist in – vom Pedelec bis zum Nutzfahrzeug. Selbst elektrisch angetriebenen Motorräder sind bereits auf dem Markt. Als neue Marke steht nun Brammo aus dem US-Bundesstaat Oregon bereit. Der Hersteller bietet zunächst drei Modelle an: die Enertia, die Enertia Plus und die Empulse 10.0. Die Preise liegen zwischen knapp 7 000 Euro und 15 000 Euro.

Der Hersteller aus Ashland, Oregon/USA, nutzt Lithium-Ionen NCM (Nickel Cobalt Mangan-Oxid)-Batterien. In der 150 Kilogramm schweren Enertia Plus, die 10 710 Euro kostet, reicht der von Brammo mit entwickelte Akku für bis zu 120 Kilometer Fahrtstrecke. Das ist bei überwiegendem Stadtverkehr eine ordentliche Reichweite, die jedoch bei Überlandbetrieb rasch auf knapp 50 Kilometer eindampft. Die Batterie leistet 6,2 kWh und kann in 7,5 Stunden komplett geladen werden. Bremsenergie gewinnen die Zweiräder zurück: Beim Verzögern lädt sich die Batterie. Das Ladegerät kann 110 Volt bis 240 Volt verarbeiten. Unter dem abschließbaren Sattel findet sich das Ladekabel.

Die Batterie hat ihren Platz in einer Art Schublade aus Aluminiumprofilen geschweißten Rahmen. Der Elektromotor leistet 13 kW/17 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 40 Nm. Ein Getriebe gibt es nicht, der Endantrieb erfolgt über eine Kette. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller über 95 km/h an. Die Bremsen des wendigen und 150 Kilogramm schweren Stadtbikes stammen vom italienischen Spezialisten Brembo, die Upside-down-Gabel steuern die Landsleute von Marzocchi bei. Die Bereifung im Format 100/90 – 18 vorn und 130/80 – 17 hinten liefert Avon.

Die 213 Kilogramm schwere Brammo Empulse kommt deutlich kräftiger daher. Der wassergekühlte Elektromotor leistet 40 kW/55 PS bei 8 200/min, sein maximales Drehmoment erreicht 63 Nm. Die Kraft wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und eine Kette an das Hinterrad im Format 180/55 – 17 geliefert. Das Vorderrad ist im Format 120/70 – 17 bereift. Abgesehen von den englischen Avon-Reifen ist das Fahrwerk italienisch geprägt: Den Aluminium-Rahmen samt Schwinge bauen die Italiener von Accossato, die 43 Millimeter-Gabel liefert Marzocchi zu. Bei den hinteren Dämpfern kam allerdings Zulieferer Sachs zum Zuge.

Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer maximalen Kapazität von 10,2 kWh soll für eine Reichweite von bis zu 195 Kilometer sorgen. Auch hier gewinnt das Bike Bremsenergie zurück. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 160 km/h ist die Empulse deutlich flotter als die Enertia unterwegs. Die Empulse ist in den Farben Rot, Schwarz und Weiß lieferbar. Die Fahrzeuge haben ein Jahr Garantie, auf die Batterien gibt es zwei Jahre Gewährleistung. In Deutschland sind die Motorräder von Brammo über die Firma Beckerteam, Andreas Becker, Ernst-Bihl-Straße 3 in 71332 Waiblingen erhältlich. www.beckerteam.net.

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