Brasilien: Automarkt der Zukunft?

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Brasiliens florierende Wirtschaft und der daraus resultierende Wohlstand für weite Teile der Bevölkerung wirken sich positiv auf den dortigen Automarkt aus. Die Anzahl der Pkw-Verkäufe in dem südamerikanischen Land könnte sich daher bis 2020 von derzeit gut drei auf 6,6 Millionen Fahrzeuge jährlich mehr als verdoppeln.

Zu dieser Prognose kommt die Unternehmensberatung Roland Berger in einer Analyse in der Ausgabe ihres Magazins „think:act Content“.Aber nicht nur die Absatzzahlen, auch die Angebotsstruktur wird sich demnach wandeln: Die steigenden Ansprüche der Käufer erzeugen auch eine hohe Nachfrage im Premiumbereich. So werden laut der Prognose im Jahr 2014 bis zu eine Millionen Ober-, Mittel- und Kompaktklassefahrzeuge in Brasilien verkauft. Davon können auch die deutschen Automobilhersteller und Zulieferer profitieren.

„Bei andauerndem Wachstum könnte Brasilien hinter China und den USA schon 2015 der drittgrößte Pkw-Markt der Welt sein“, prophezeit Stephan Keese, Automobilexperte in Reihen der Unternehmensberatung. Speziell für die deutschen Autobauer heißt das: Sie können sich nicht darauf beschränken, auf technisch „abgespeckte“, aber zuverlässige Basismodelle zu setzen, wie dies beispielsweise VW jahrzehntelang erfolgreich in Brasilien praktiziert hat. Der zwischen VW Polo und Golf angesiedelte und seit 1981 gebaute VW „Gol“ beispielsweise ist mit über sechs Millionen Verkäufen das erfolgreichste Modell Brasiliens. Doch etablierte Unternehmen auf dem brasilianischen Markt müssen sich auch auf neue Wettbewerber einstellen – allen voran aus China und Indien. „Besonders die Marktführer aus Europa und den USA werden die Konkurrenz deutlich zu spüren bekommen. Ihr Produktionsanteil lag in 2007 noch bei 84 Prozent. Für 2015 rechnen wir aber nur noch mit einem Anteil von 70 Prozent“, warnt Keese. Mit Preisen von bis zu 30 Prozent unter den üblichen Angeboten setzen chinesische und indische Automobilhersteller ihre Mitbewerber im Massenmarkt unter Druck. Bis 2020 könnten sie daher einen zehnprozentigen Marktanteil in Brasilien erobern.

 

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