Campos-Rettung angeblich geschafft: Rettungspaket von Kolles

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(motorsport-magazin.com) Die Gerüchte verdichten sich, dass die Campos-Mannschaft gerettet wird und doch in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 antreten kann. Laut SpeedTV hat Colin Kolles ein Rettungspaket geschnürt, mit dem Campos mit den zwei Dallara-Autos in Bahrain an den Start gehen kann. Bereits am Freitag könnte es dazu eine Verlautbarung geben, wobei das nicht die erste Frist wäre, die wortlos verstreicht. Es hieß, Kolles werde in Abstimmung mit Teambesitzer Jose Ramon Carabante die Rolle des Teamchefs übernehmen. Adrian Campos und Managing Direktor Daniele Audetto sollen hingegen nicht mehr Teil der Mannschaft sein.

Das Puzzle zusammengesetzt

Das könnte dazu führen, dass das Team noch umbenannt wird, dazu wäre allerdings die Zustimmung der FIA und von Formula One Management nötig. Es ist anzunehmen, dass Geoff Willis eine Rolle im Team spielen wird, immerhin wurde er zuletzt in Jerez mit einem Notizbuch gesehen, indem er sich auf einer Seite ganz oben die Worte "Dallara-Vorbereitungen" notiert hatte. Laut SpeedTV hat Kolles die vergangenen Wochen damit zugebracht, die einzelnen Puzzle-Teile des Deals zusammenzusetzen.

So verhandelte er mit den wichtigsten Lieferanten Dallara, Cosworth und Xtrac. Die Arbeit bei Dallara soll wieder laufen, nachdem sie aufgrund fehlender Zahlungen von Campos ins Stocken geraten war. Neben Bruno Senna, der einen Vertrag mit dem Team hat, könnte auch Jose Maria Lopez als Fahrer antreten, da USF1 zwar weiter betont, man lebe noch, die Zeichen aber alle äußerst düster sind. Lopez war in den vergangenen Tagen mit Berater Felipe McCough bei Bernie Ecclestone in London, der versuchte, den Deal auf Schiene zu bringen. Laut argentinischen Medien ist dabei bereits eine Vereinbarung erzielt worden.

Nur Bahrain ist wichtig

Was den Youtube-Gründer Chad Hurley betrifft, so ist noch nicht klar, was er machen wird. USF1 hat er aber wohl den Rücken gekehrt und könnte sich dazu entschließen, möglicherweise bei Campos einzusteigen. Sein Berater Parris Mullins war jedenfalls auch in London und stand sowohl mit Lopez als auch mit Carabante in Kontakt. Ein enger Vertrauter von Lopez meinte: "USF1 hatte das Auto nicht fertig und wir hatten allen versprochen, dass wir beim ersten Rennen in Bahrain sein würden. Deswegen hat Felipe [McGough] entschieden, alles neu zu organisieren, denn wir können Bahrain nicht verpassen. Das einzige, was wir wollen, ist ‚Pechito‘ in der Formel 1 fahren zu sehen. Alles andere ist uns nicht wichtig."

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