Caravan Salon 2011 – Die neue Leichtigkeit des Campens
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Der Chic C-Line XL 5.8 kostet ab 95.300 Euro Bilder

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LMC stellt den Explorer vor Bilder

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Sunlight senkt beim N-Joy das Gewicht Bilder

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Der Carado C 160 setzt ganz auf Leichtbau Bilder

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Der Caravan Salon in Düsseldorf (27. August – 4. September) ist die wichtigste Branchenmesse überhaupt und zeigt in diesem Jahr auf rund 180.000 Quadratmetern alles zum Thema Wohnwagen und Reisemobile. Ein Mega-Trend der Messe ist das Thema Leichtbau.

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In den vergangenen Jahren waren die Verkaufszahlen bei Wohnwagen rückläufig. Dies ist aber nicht allein auf mangelndes Interesse am Caravaning zurückzuführen. Vielmehr stand einige Jahre lang der Führerschein der Klasse B im Weg, mit dem man nur wenig Gewicht an die Kugel der Anhängekupplung nehmen durfte. Jetzt aber kann man mit dieser Führerscheinklasse insgesamt immerhin 3,5 Tonnen bewegen.

Das hat Caravanhersteller wie Bürstner, Carado oder Sunlight veranlasst, bestimmte Baureihen in einer neuen Leichtbauweise anzubieten. Bei Bürstner heißt sie Premio (ab 12.420 Euro), die eine Plattform mit einem GfK-Fußboden besitzt. Dadurch verringert  sich das Gewicht um 40 Kilogramm. Die kleinste Gesamtmasse liegt bei 1.000 Kilo. Sunlight, eine Dethleffs-Tochter, nennt ihre Leichtbaureihe njoy. Sie besteht aus drei Grundriss-Varianten (ab 9.000 Euro), von denen die leichteste eine Gesamtgewicht von nur 900 Kilogramm hat. Die Breite beträgt bei allen Modellen 2,10 Meter.

Neben einem relativ günstigen Preis (unter 10.000 Euro) zeichnen sich die neuen Caravans von Carado ebenfalls durch ein geringes Gewicht aus, das den Einsatz von kleinen Zugfahrzeugen ermöglicht. So liegt die zulässige Gesamtmasse für den C 160 L bei 1.050, für den C 161 L bei 900 und für den C 167 L bei 1.350 Kilogramm.

Reisemobile

Doch nicht nur bei Caravans, auch bei Reisemobilen reduziert man die Gewichte. Der Grund ist auch hier die jüngere Generation, deren Führerscheine es in den meisten Fällen nur erlauben, Fahrzeuge mit einem maximalen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm zu fahren.

Deshalb haben die Hersteller auch hier nach Möglichkeiten gesucht, diese Grenze nicht zu überschreiten. Leichtere Hölzer, etwas weniger Ausstattung sowie das AL-KO AMC-Chassis führen etwa bei der Modellreihe Explorer (ab 67.490 Euro) von LMC dazu, dass alle [foto id=“372844″ size=“small“ position=“left“]zehn Grundriss-Varianten unterhalb der 3,5-Tonnen-Grenze liegen. Dazu gibt es sogar noch einen Doppelboden, in dem die Wassertanks samt Leitungen frostsicher untergebracht sind.

Seitdem die teilintegrierten Reisemobile den Alkoven-Fahrzeugen den Rang abgelaufen haben, lassen sich die Hersteller auch für diese Gattung Lösungen einfallen, die eine Nutzung durch Familien ermöglichen.

Hubbetten über der vorderen Sitzgruppe, die sich manuell oder auch elektrisch nach unten und oben bewegen lassen, sind hier eine Lösung. Damit stehen zusammen mit dem Heckbett, das entweder längs seitlich, quer oder mittig frei steht, vier vollwertige Schlafplätze zur Verfügung.

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Etwas ganz Neues hat sich hier das Hobby Wohnwagenwerk einfallen lassen: In der Baureihe Van Exclusive (ab 56.400 Euro) stellt man ein neu entwickeltes Klappbett für das Modell 60 KL vor. Die Mechanik wird durch eine elektrische Steuerung unterstützt. Die Bedienung fällt dadurch wesentlich leichter. Mit wenig Kraftaufwand lässt sich so über der vorderen Sitzgruppe ein vollwertiges Bett „bauen“, das bei Nichtgebrauch an die Seitenwand des Fahrzeugs geklappt werden kann.

“Dickschiffe“ unter den Reisemobilen

Natürlich gibt es auch weiterhin die “Dickschiffe“ unter den Reisemobilen, die nicht nur die 3,5-Tonnen, sondern teilweise sogar die 7,5-Tonnen-Grenze überschreiten. So erweitert Carthago seine Chic c-line um den XL mit zwei Grundrissen. Das 8,04 bzw. 8,30 Meter lange Reisemobil mit Warmwasser-Zentralheiztechnik und umfangreicher Serienausstattung bietet eine maximal zulässige Gesamtmasse von [foto id=“372846″ size=“small“ position=“left“]5.000 Kilo und damit große Zuladungsreserven. Ein großes Queens-Bett, die Gourmet-Winkelküche, das riesige Raumbad sowie die komfortable Sitzgruppe sind die Highlight der Ausstattung. Die Fahrzeuge werden zu Preisen von 94.300 (XL 5.5) und 95.300 XL 5.8 angeboten.

Noch ein Stück weiter geht man bei Carthago mit dem Neuentwurf des Mega Liner. Ihn wird es sowohl auf dem Daily 70 C als auch auf dem MAN-Chassis mit maximal zwölf Tonnen zulässiger Gesamtmasse geben. Der Mega Liner auf MAN ist wahlweise mit 2,35 und 2,50 Meter Außenbreite erhältlich. Preis: ab ca. 150.000 Euro. In der Heckgarage des Iveco Daily 70 C-Version kann man einen Smart, in der Liner-Version auf MAN sogar einen Fiat 500 mitführen.

Übertrumpft werden all diese Fahrzeuge aber noch vom Perfect 1200 Platinum von VarioMobil. Das zwölf Meter lange Edelmobil steht für Flexibilität, höchsten Komfort und Eleganz im Reisemobilbau. Die Basis bildet ein Omnibusfahrgestell mit einem drehmomentstarken Mittelmotor (420 PS), Vollluftfederung, Einzelradaufhängung und drei Achsen, zwei davon gelenkt.

Die voll isolierte selbst tragende Kunststoffkarosserie mit drei hydraulisch ausfahrbaren Erkern und einer integrierten Pkw Garage für BMWMini unter dem Schlafraum schafft einen großzügigen Wohnraum für den Einsatz in unterschiedlichen klimatischen Regionen. Ausgebaut wird nach den individuellen Wünschen der Kunden. Da kann der Preis dann auch schon mal über die Millionen-Grenze klettern.

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