Caravan Salon eröffnet – Branchenzahlen mau
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Eine komplette Übersicht des Angebots der Wohnmobil- und Caravan-Branche sowie zahlreiche Premieren und ein spannendes Rahmenprogramm erwartet die Besucher des 52. Caravan Salons (30. August bis 8. September) in Düsseldorf. 570 Aussteller mit 120 Caravan- und Reisemobilmarken präsentieren in neun Messehallen rund 1 800 Freizeit-Fahrzeuge. Vom kleinen und einfachen Caravan für zwei Personen, über die kompakten Vans oder Campingbusse, Familiencaravans und Alkovenmobile bis zu Luxusreisemobilen findet sich hier alles, was das Herz begehrt.

Im Fokus stehen besonders alltagstaugliche und vielseitige Reisemobile sowie geländegängige Fahrzeuge. Letztere können die Besucher im Rahmen der Sondershow „Offroad“ auf dem Freigelände auch live erleben. Dort stehen Fahrzeuge für eine Fahrt durch einen Gelände-Parcours mit Chauffeur bereit. Geöffnet ist die Messe täglich von zehn Uhr bis 18.00 Uhr. Eine Tageskarte kostet 13 Euro, für Schüler, Studenten und Azubis neun Euro, und für Kinder von sechs bis zwölf Jahren fünf Euro. Eine Zweitageskarte kostet 20 Euro. Wer mit dem eigenen Fahrzeug zur Messe anreist, ist auf dem „Caravan Center“ mit rund 2 000 Stellplätzen gut aufgehoben. Die Veranstalter erwarten dort rund 30 000 Übernachtungsgäste. Stellplätze mit Elektro-Anschluss kosten täglich 22 Euro, unversorgte Plätze 15 Euro.

Pünktlich zum Messebeginn präsentieren auch der Caravaning Industrie Verband (CIVD) und die European Caravan Federation (ECF) die Marktzahlen der Branche. Der Bestand an Caravans in Deutschland liegt derzeit bei 579 546 Anhängern. Dazu kommen 353 663 Reisemobile. Der Umsatz der deutschen Caravaning-Industrie hat im ersten Halbjahr 2013 insgesamt 3,342 Milliarden Euro betragen und liegt damit um 0,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dabei war bei Gebrauchtfahrzeugen mit 1,256 Milliarden Euro Umsatz ein Zuwachs um 2,4 Prozent zu beobachten. Um den gleichen Wert ist jedoch der Neufahrzeugmarkt mit 1,789 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten geschrumpft. Auch das Zubehörgeschäft lief mit 297 Millionen Euro um 3,9 Prozent schlechter als im gleichen Zeitraum 2012. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage liegen die deutschen Hersteller fast auf Vorjahresniveau, freut sich Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des CIVD. „Wir erwarten allerdings für die zweite Hälfte des Jahres eine an das abkühlende Konsumklima angepasste Entwicklung des Umsatzes.“

Der europäische Caravan-Markt spürte dies bereits im ersten Halbjahr: 89 493 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 6,6 Prozent. Dabei gingen die Zulassungen von Wohnanhängern mit minus 9,6 Prozent auf 42 076 Fahrzeuge stärker zurück als bei den Wohnmobilen mit minus 3,7 Prozent auf 47 417 Fahrzeuge. Größter Markt ist weiterhin Deutschland. Hier haben 27 960 Freizeitfahrzeuge im ersten Halbjahr einen Käufer gefunden, was einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber 2012 entspricht. Auf Platz zwei liegt Großbritannien mit 16 460 Fahrzeugen und minus 1,2 Prozent. Der drittgrößte Markt Frankreich hat mit nur noch 15 586 Freizeitmobilen sogar 12,4 Prozent eingebüßt. Leichte Zuwächse hat die ECF lediglich mit plus 2,1 Prozent in Norwegen und mit plus 0,9 Prozent in Belgien beobachtet. Die höchsten Einbußen gab es mit einem Minus von 28,7 Prozent in den Niederlanden und mit einem Rückgang um 24,1 Prozent in Italien.

Die Fahrer von Wohnmobilen sind während der kostbarsten Wochen des Jahres am liebsten auf deutschen Straßen unterwegs. Dagegen steuern die Fahrer der Wohnwagengespanne eher Italien als Urlaubsland an. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Routenplanungen des ADAC. Danach liegt Deutschland mit einer Steigerung von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Anteil von 32,3 Prozent unangefochten an der Spitze der beliebtesten Reiseländer von Wohnmobilisten. Auf den Plätzen folgen Italien und Kroatien.

Der Autoclub hat 105 000 Routenplanungen verwertet und dabei Italien als das beliebteste Urlaubsland der Fahrer von Wohnwagengespannen ausgemacht. Im Unterschied zu den Wohnmobilfahrern, deren Routenplanungen sich zu fast einem Drittel auf Deutschland bezogen, werden die Wohnwagen vorzugsweise nach Süden bewegt. 23,6 Prozent der Wohnwagengespanne folgten den ADAC-Routen nach Italien, 22,1 Prozent bleiben in Deutschland.

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