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Chevrolet-Konzeptcoupés Code 130R, Tru 140S: Auto als Docking-Station
Chevrolet-Konzeptcoupés Code 130R, Tru 140S: Auto als Docking-Station Bilder

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Heckansicht der Tru-Studie. Bilder

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Schriftzug der Tru-Studie am Heck. Bilder

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Chevrolet-Konzeptcoupé Tru 140S bei der Autoschau in Detroit. Bilder

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Moderne Leuchteinheit hinten mit Schriftzug der Code-Studie. Bilder

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Chevrolet-Konzeptcoupé Code 130R bei der Autoschau in Detroit. Bilder

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Detroit – Die Formulierung hat was Symbolisches: „Chevrolet gibt der neuen Generation das Steuer in die Hand“, kündigt die Einstiegsmarke von General Motors zur Autoschau in Detroit jetzt an – und meint damit auch zwei Studien, die inspirieren und zu Diskussionen anregen sollen.

Vision einer neuen Kundengeneration

Es geht um die Konzeptcoupés Code 130R und Tru 140S unter anderem mit Möglichkeiten der Vernetzung als Schwerpunkt. Für General-Motors-Nordamerika-Präsident Mark Reuss transportieren die Studien „unsere Vision für eine neue Generation“. Laut US-Statistikamt nähern sich über 80 Millionen US-Amerikaner ihrem [foto id=“400521″ size=“small“ position=“left“]30. Geburtstag. Sie stehen heute in den USA für 40 Prozent der potenziellen Fahrzeugkäufer und verfügen zusammen über eine Kaufkraft von umgerechnet 781 Milliarden Euro.

Welches Design und welche Fuktionalität?

Chevrolet hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr auf dem Heimatmarkt im „regen Austausch“ mit jungen Kunden gestanden, um herauszufinden, welches Design und welche Funktionalität der nächsten Generation bei einem Auto wichtig sind. Das Ergebnis sind die Studie.

„Elektrifizierung auf nächster Stufe“

Beim Code 130R handelt es sich um einen Viersitzer mit schnörkellosem Profil. Der Heckantriebler ist in einem roten Metallicton lackiert. Seine Räder sind mattgold eloxiert. Das Design leitet sich von Sportwagen ab. Die Front mutet aggressiv an. Die Radabdeckungen sind typisch Chevrolet. Die Seiten der Karosserie verlaufen geradlinig. Auch das bekannte Emblem mit den gekreuzten Flaggen sollen zeigen, wie eng der Wagen mit Chevrolets Sportwagentradition verbunden ist. Der Turbomotor ist mit sogenannter E(lekto)-Assist-Technologie kombiniert, hat Stopp/Start-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung an Bord. „Die Drehmomentglättung bei Beschleunigung hebt die Elektrifizierung des Fahrzeugs auf die nächste [foto id=“400522″ size=“small“ position=“right“]Stufe“, finden zumindest die Amerikaner.

Auf Cruze- und Volt-Architekturbasis

Der Tru 140S ist ein frontgetriebenes Sportcoupé ebenfalls mit Platz für vier Personen. „Exotisch und aufregend, zugleich jedoch erschwinglich“ soll es sein. Das dreitürige Fließheck ist mattweiß lackiert, rollt auf den Sportwagen-Chromrädern der Marke. Basis für die Architektur sind der Cruze und der ElektroVolt mit Reichweiten-Verlängerung. An effizienten Technologien haben die Entwickler unter anderem Direkteinspritzung und wiederum die Anlasser-basierte Stopp/Start-Automatik integriert.

Was sich junge Käufer wünschen

Jüngere Käufer wünschen sich den Amerikanern zufolge die Funktionalität einer Limousine in Form eines Coupés mit Platz für bis zu vier Personen, mit kommunikativer Konnektivität, Bequemlichkeit im Inneren, innovativen Stauraumlösungen, Internetzugang, Smartphone-Integration, Headup-Display, weniger als sechs Liter Mixverbrauch und einen um die 150 PS starken 1,4-Liter-Turbomotor, alles zusammen für umgerechnet unter 20 000 Euro. „Wenn wir es diese Kunden möglich machen, ihre mobilen Geräte in ein Fahrzeug zu integrieren, verwandelt es sich in ihre eigene Docking Station“, betont Frank Saucedo, Leiter [foto id=“400523″ size=“small“ position=“left“]des General-Motors-Designstudios Los Angeles, wo die Studien entstanden.

„… dem eröffnen sich enorme Chancen“

„Dem Automobilhersteller, dem es gelingt, diese Generation erfolgreich einzubinden, eröffnen sich enorme Chancen“, sagt John McFarland, verantwortlich bei Chevrolet für globales Marketing, voraus. „Wir möchten zu diesen Kunden echte Beziehungen aufbauen, ganz nach ihren Regeln, wollen hören, was sie zu sagen haben, sie in unsere Entwicklungsprozesse einbinden und ihnen das geben, was sie wollen, nicht das, von dem wir denken, dass sie es wollen.“

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