Chinesen starten Elektromobilitäts-Offensive
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Die chinesische Regierung will das eigene Land zum Führungsmarkt für E-Mobilität machen; erste strategische Schritte zu diesem Ziel sind verkündet. So sollen fünf Großstädte verpflichtet werden, Ladestationen für Autobatterien einzurichten.

In den Modellregionen erhalten Käufer von Elektrofahrzeugen eine Subvention von mehr als 7.500 Euro, berichtet das „Handelsblatt“. Die vergleichsweise hohe Unterstützung drückt den Anschaffungspreis vieler Modelle auf das Niveau herkömmlich angetriebener Autos. Schanghai, Changchun, Shenzhen, Hangzhou und Hefei sollen für das Modell „Probe“ stehen.

Der Führungsanspruch der Chinesen in Sachen E-Mobilität kommt nicht von ungefähr. Das von China angestrebte Wachstum geht einher auch mit der Mobilisierung seiner Bevölkerung, doch aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte befürchtet man bei einer Motorisierung ausschließlich mit herkömmlich betriebenen Fahrzeugen zu hohe Umweltbelastungen. Weiterhin erhofft sich China eine Reduzierung des westlichen Technikvorsprungs, der sich aktuell mehr auf Benzin- und Dieselmotoren begründet. Über alternative Antriebstechniken könnte das Reich der Mitte auf den automobilen Exportmärkten schneller ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Bis 2012 wollen beispielsweise die Wolfsburger sechs Milliarden Euro in den Ausbau der Fertigungskapazitäten und in neue Produkte in China investieren.

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